
In der Mecklenburgischen Kleinseenplatte hat eine Künstlerin nach eigener Aussage „den schönsten Platz der Welt“ gefunden, von der viele hier noch gar nichts wissen. Das könnte sich demnächst ändern. Die „Seentaucherin“ Christine Ratei bringt am morgigen Freitag ihre erste Scheibe „So wie ich bin“ bei Nordostsound heraus. Ich habe bereits hineingehört und bin von der Musik, vor allem aber von den Texten der Liedmacherin sehr angetan.
Natürlich habe ich die 40-Jährige, die mit ihrem Bauwagen an der Diemitzer Schleuse glaubt endlich angekommen zu sein, auf ihren Künstlernamen angesprochen. „Er ist klar von meiner Umgebung hier inspiriert. ‚Seentaucherin‘ passt zur Region und zu meiner Musik. Die hat viel mit Gefühlen zu tun, und Gefühle sind Seen, in die ich tauche“, sagte mir die gebürtige Hessin.
Mit 18 Jahren hat sie ihre alte Heimat verlassen, ihre Musik war immer dabei. Nach einem bewegten Leben in Köln und anderen großen Städten sowie Aufenthalten in Italien und Griechenland hat sie der Hektik der Welt 2014 bewusst den Rücken gekehrt und sich in die Natur zurückgezogen. 2007 war sie schon einmal in Seewalde, nun entschied sie sich für ein Leben an der Diemitzer Schleuse.
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