Eine 76-jährige Volvo-Fahrerin ist heute Nachmittag gegen 14.35 Uhr wegen gesundheitlicher Probleme auf der B 198 zwischen Zinow und der Abfahrt nach Thurow in den Gegenverkehr geraten. Der Volvo kollidierte dort mit einem Pkw Opel. Der drehte sich und stieß mit einem dahinter fahrenden Pkw Mercedes zusammen. Bei dem Unfall wurde die Volvo-Fahrerin schwer und die Opel Fahrerin leicht verletzt.
Beide Frauen wurden ins Krankenhaus Neustrelitz gebracht. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es kam zu einer 45-minütigen Vollsperrung und anschließend zur halbseitigen Sperrung der Bundesstraße, bis die Bergung der Fahrzeuge abgeschlossen war. Es entstand ein Gesamtschaden von 15 000 Euro.
Eine 77 Jahre alte Frau aus Neustrelitz hat bei einem Gewinnspielbetrug 4100 Euro verloren. Das Opfer hatte bereits vor einigen Wochen einen Anruf von einer angeblichen Lottofirma erhalten – sie habe rund 390 000 Euro gewonnen. Die Frau hat in der Folge mit einigem zeitlichen Abstand 4100 Euro an Unbekannte überwiesen.
Als es zu erneuten Geldforderungen kam, sprach sie mit einer Bekannten über die Anrufe. Weitere Überweisungen an die Betrüger konnten nach Einschalten der Polizei verhindert werden.
Mehrere Mütter haben sich zusammengeschlossen und wollen am 3. Mai mit einer Kinderwagendemo in Neustrelitz auf die schwierige Situation der Hebammen in der Region und auf der Entbindungsstation im DRK-Krankenhaus aufmerksam machen. Das hat mir Nadine Tonn seitens der Organisatorinnen mitgeteilt. Sie hofft, dass sich weitere Mütter und Väter, Omas und Opas mit ihren Kindern und Enkelkindern der Kundgebung auf dem Marktplatz anschließen.
In Deutschland gibt es bundesweit zu wenig Hebammen, in den Städten ebenso wie auf dem flachen Land. Aus Anlass des Internationalen Hebammentages am 5. Mai werden überall Hebammen und Mütter auf die Straße gehen und gegen die Misere protestieren. Gründe dafür, dass immer mehr Geburtshelferinnen aufgeben, sind teure Haftpflichtprämien für Freiberuflerinnen, hohe Arbeitsbelastung bei geringer Bezahlung und unattraktive Arbeitszeiten. Unterdessen hat Gesundheitsminister Jens Spahn einen Gesetzentwurf vorgelegt, der statt der Ausbildung ein duales Studium für Hebammen vorsieht.
Wer sich wie die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Andrea Binkowski, die neue Ausstellung des Fotografen Axel Heller ansieht, begibt auf eine Reise durch ferne Länder und faszinierende Kulturen. Foto: Carola Biermann
Der Fotograf Axel Heller hat viel von der Welt gesehen. Mitunter führen seine Reisen in abgelegene Gegenden der Erde. Gerade ist er aus Äthiopien zurückgekehrt. Auch die Bilder seiner neuen Ausstellung in der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz entstanden unterwegs: in Spanien, Marokko, Cuba, Vietnam, Indien, Guatemala, El Salvador, der Türkei, Rumänien und Georgien. Ausgestellt sind 18 Arbeiten, die in den letzten 10 Jahren aufgenommen wurden. Sie erzählen von fernen Kulturen, vom Alltag der Menschen und dem Zauber des Augenblicks. Sie laden ein inne zu halten und einzutauchen in Momente des Seins.
Axel Heller arbeitet zum größten Teil analog. Seine Filme entwickelt er selbst. Bislang sind fünf Bildbände und eine Reihe von Katalogen mit seinen Arbeiten erschienen. Er lebt in Zippelow bei Neustrelitz. In der Galerie der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Neustrelitz, Strelitzer Straße 27, kann man seinen Arbeiten noch bis zum 2. Juli begegnen.
Alfons Zitterbacke kommt ins Wesenberger Kino. Wenn das keine gute Nachricht für alle großen und kleinen DDR-Kinderbuchfreunde ist! Immerhin fehlte die ab 1958 veröffentlichte Buchreihe von Gerhard Holtz-Baumert in kaum einem Kinderzimmer im Osten und ist in so manches zurückgekehrt. 1966 hat die DEFA erstmals den populären Stoff verfilmt, in den achtziger Jahren folgte noch ein Fernsehmehrteiler. Nun hat es die Weltpremiere von „Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück“ gegeben und der permanente Pechvogel dürfte spätestens jetzt auch den Westen erobern. Von wegen „Zitterbacke – Hühnerkacke“!
Filmstarts.de zum Inhalt: Der zehnjährige Alfons Zitterbacke (Tilman Döbler) träumt davon, endlich sportlich und gut in der Schule zu sein, außerdem wäre er gern Astronaut. Leider sieht das im echten Leben ganz anders aus: Seine Lehrer behandeln ihn unfair, er wird von seinen Mitschülern wegen seines Nachnamens gehänselt und sein Vater Paul (Devid Striesow) ist total streng. Einzig sein Freund Benni (Leopold Schill) ist Alfons stets ein treuer Begleiter. Da hört Alfons von einem Fluggerätewettbewerb und sieht seine Chance gekommen, es allen zu beweisen. Bei diesem abenteuerlichen Unterfangen hilft ihm natürlich sein bester Freund Benni, aber auch die neue Klassenkameradin Emilia (Lisa Moell) ist mit Rat und Tat dabei. Gemeinsam bereitet sich das Trio intensiv vor und baut unermüdlich an einer gigantischen Rakete, die die Modelle der anderen Schüler in den Schatten stellen soll. Doch das ist Alfons nicht genug, denn wer wäre er, wenn seine neuartige Rakete nicht wahrhaft explosiv werden würde.
„Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück“ wird von Sonnabend bis Dienstag um 15 Uhr sowie von Donnerstag bis Sonnabend um 17 Uhr gezeigt. Außerdem im Programm der Familienfilm für Pferdefreunde „Ostwind 4 – Aris Ankunft“. Um 20 Uhr laufen am Donnerstag „Greenbook“, am Freitag und Sonntag „Maria Stuart – Königin von Schottland“ und am Sonnabend und Montag „Die Frau des Nobelpreisträgers“.
Der am gestrigen Montag gemeldete Diebstahl von drei Kleinkrafträdern in Neustrelitz (Strelitzius berichtete) zieht Kreise. Bei mir hat sich Benedikt Prüfer gemeldet, dem im gleichen Zeitraum in Bredenfelde zwei Simson-Mopeds (siehe oben) aus der Scheune entwendet worden sind. Offensichtlich haben es die Diebe in der Region vor allem auf DDR-Zweiradoldtimer abgesehen.
Mein Leser hat unterdessen einen Flyer in der ganzen Gegend verteilt, den ich hier anhänge. Er hofft, auch mit Hilfe meines Blogs genügend Druck zu entfalten, um die Diebe zur Rückgabe der Fahrzeuge zu bewegen. Natürlich werden auch Hinweise dankend angenommen.
Die Paddel-Saison ist eröffnet. Jedenfalls beim Motor Süd Neubrandenburg (MSN), wie mir Carola Biermann schreibt. Der Verein schickte seine Freizeitsportler am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auf den spiegelglatten Tollensesee. Damit die Muskulatur wieder so richtig in Paddel-Höchstform kommt, gibt es für alle noch viel Gelegenheit zum Training.
So sind unter anderem Bootstouren nach Mirow, Feldberg, Bützow, Rheinsberg, Potsdam und in den Spreewald geplant. Wer sich selbst gern einmal in einem Boot ausprobieren möchte, ist bei den Kanuten des MSN, in der Lindenstraße 6a in Neubrandenburg herzlich willkommen. Kontakt zum Verein gibt es unter Telefon 0176 73105120, weitere Infos unter www.msn-kanu.de.
Zum Abschluss der Berichterstattung vom jüngsten Spieltag der TSG Neustrelitz in der Oberliga Nord hat mir TSG TV noch die Zusammenfassung der Partie gegen Lok Stendal geschickt. Sie endete bekanntlich mit 3:0 zugunsten der Platzherren (Strelitzius berichtete). Zwei vom Schiedsrichter nicht gegebene TSG-Tore, da schauen wir noch mal genau hin.
Die Zuschauerzahl im Parkstadion war auch am vergangenen Sonntag nicht berauschend. Vielleicht weckt ja das Filmchen bei dem einen oder anderen Abtrünnigen die Lust, doch mal wieder live bei einem Heimspiel der TSG dabei zu sein. Möge es also nützen! Immerhin: Nach langer Zeit erschallten mal wieder Fangesänge.
Prieperts Bürgermeister Manfred Giesenberg hat seine Mitbürger zum Frühjahrsputz aufgerufen. Er soll am kommenden Sonnabend, den 13. April, stattfinden. „Wir wollen unser Dorf vor den Osterfeiertagen wieder hübsch machen und sind natürlich froh über jeden Helfer, ob alt oder jung“, so der Bürgermeister. „Viele Hände, schnelles Ende.“
Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Bushaltestelle. Gebeten wird darum, Geräte wie Besen, Harken, Spaten mitzubringen.