Ein 35-jähriger Mann hat am Sonntagmorgen auf einer „Schwalbe“ versucht, einer Polizeikontrolle in Woldegk zu entgehen. Er reagierte weder auf Blaulicht noch auf Haltesignale und stürzte bei dem Versuch, einen Bordstein zu überfahren. Der Mopedfahrer war den Beamten wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass das Moped erst wenige Stunden zuvor in Neustrelitz entwendet worden war. Zudem war der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, hatte eine Atemalkoholkonzentration von 0,36 Promille und steht zusätzlich im Verdacht, regelmäßig Drogen zu konsumieren.
Der Eigentümer wurde informiert. Er begab sich sofort nach Woldegk, um seine „Schwalbe“ wieder in Besitz zu nehmen.
Der Brutraum auf Jettes Erlebnisfarm im Neustrelitzer Tiergarten hat sich schon bestens bewährt. Bereits im Startjahr der Farm 2018 waren erste Versuche mit Nandu- und Hühnereiern erfolgreich. Momentan ist erneut großes Küken-Schlüpfen angesagt. Neben den „gemeinen“ Haushühnern wird auch Holländischen Zwerghaubenhühnern und Wyandotten zu Nachwuchs verholfen, den sie sonst nicht gehabt hätten. Die putzige Wattebäusche sollen, wenn sie an Größe zugelegt haben, den Schulbauernhof bevölkern.
Zunächst bleiben die Eier für 21 Tage im Brüter, bevor sie dann in den sogenannten Schlupfbrüter wandern. Hier kommen innerhalb von ein bis drei Tagen bei optimaler Luftfeuchtigkeit dann die flaumigen Vögelchen zur Welt. Nach dem Schlüpfen, zehn Küken quer Beet haben ihre Eierschalen schon abgeworfen, brauchen diese noch etliche Rotlicht-Einheiten in einem kleinen Gehege. Erst dann werden sie von den rührigen Tierpflegern öffentlich zugelassen. Der Brutraum selbst kann aus naheliegenden Gründen von den Besuchern leider nicht eingesehen werden.
Rund 400 Quadratmeter Wald und Ödland haben heute Vormittag zwischen der Kreisstraße 18 und der Verbindungsstraße nach Rechlin-Nord gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der entstanden Sachschaden ist derzeit noch unbekannt.
Die Freiwilligen Feuerwehren Rechlin und Lärz waren mit 24 Kameraden im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Bürger können sich mit sachdienstlichen Hinweisen an die Polizei in Röbel unter der Telefonnummer 03991/8480, an die Internetwache der Polizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle wenden.
Djibril N’Diaye hat heute seine Torjägerqualität unter Beweis gestellt.
Jubel im Neustrelitzer Parkstadion. Die TSG Neustrelitz gewinnt vor rund 400 Zuschauern ihr Oberliga-Heimspiel gegen den 1. FC Lok Stendal mit 3:0 (1:0). Es war keine schöne, aber eine interessante, kurzweilige, auch mal von beiden Seiten hitzig geführte Partie. Held des Tages Djibril N’Diaye, der in der 23. Minute einen Foulelfmeter verschoss, um dann in der 39. Minute mit offensichtlich Nerven wie Drahtseilen einen weiteren Strafstoß sicher zum 1:0 verwandelte. „Dieter“ war es auch, der in der 65. Minute, toll vom eingewechselten Axel Togbe bedient, das 2:0 markierte und damit seine Mannschaft endgültig auf die Siegerstraße brachte.
Kürsat Mahmut Cicek besorgt abgezockt den Endstand.
Dazu leistete auch Keeper Felix Junghan seinen Beitrag, der faktisch im Gegenzug mit einer tollen Parade den Anschlusstreffer der Gäste verhinderte. Ansonsten hatte der TSG-Schlussmann nicht allzu viel zu tun. Es folgten zwei TSG-Treffer, die vom Unparteiischen wegen Abseits bzw. Fouls nicht anerkannt wurden. In der 88. Minute sorgte dann Kürsat Mahmut Cicek, geradezu genial von Togbe angespielt, für den Endstand.
Seit Freitagnachmittag war ein 82-Jähriger aus Neustrelitz vermisst worden. Der Gesuchte konnte am Abend des selben Tages durch die Polizei wohlbehalten aufgefunden werden.
Die Polizei bedankt sich für die Mitwirkung. Strelitzius entschuldigt sich, erst jetzt von der Aufhebung der Fahndung zu berichten.
Patrick Scholz hat vor noch nicht so langer Zeit selbst in der 1. Mannschaft gestanden. Foto: Schütt
„Es wäre unclever von uns gewesen, unter den derzeitigen Bedingungen in die 2. Bundesliga aufzusteigen.“ Das hat mir der Sportliche Leiter der PSV-Volleyballer, Patrick Scholz, am Morgen nach der Meisterschaft gesagt. Die 1. Mannschaft von Coach Dirk Heß hat am gestrigen Sonnabend mit einem 3:0 beim Kieler TV 2 (Strelitzius berichtete) die 3. Liga-Nord 2018/19 für sich entschieden.
Schon zu Beginn der Saison habe er sich mit Dirk Heß darüber geeinigt, in dieser Spielzeit noch nicht das Aufstiegsrecht wahrzunehmen, wenn es dazu kommt, so Scholz. „Wir müssten für die 2. Bundesliga einen wesentlich breiteren Kader nach Neustrelitz locken, unsere eigene Jugend weiter nach vorn bringen und die Organisation auf mehr Schultern verteilen.“ Natürlich stehe auch die finanzielle Frage im Raum. Der PSV bräuchte in etwa das doppelte Budget. „Wobei ich das angesichts der großen Schar von Sponsoren, die wir haben, nicht als das primäre Problem ansehe“, so der Sportchef. „Das würden wir schon schaffen.“
Mittelfristig sei es das Ziel des PSV Neustrelitz, auch in der 2. Volleyball-Bundesliga zu spielen. „Aber bis dahin müssen wir noch an uns arbeiten“, betonte Patrick Scholz. Die Meisterschaft 2018/19 in der 3. Liga Nord sei eine ganz tolle Leistung, die ihn stolz mache und auf die nun aufgebaut werde. Der Sportliche Leiter nutzte die Gelegenheit, um Strelitzius für die verlässliche Unterstützung der Mannschaft zu danken.