Beim heute Mittag ausgebrochenen Brand von Strohballen auf einem Feld zwischen Weitin und Wulkenzin (Strelitzius berichtete) an der B 192 schließt die Polizei Brandstiftung nicht mehr aus. Die Feuerwehr lässt die Ballen inzwischen kontrolliert abbrennen. Deren Zahl wurde von ursprünglich 100 auf 250 korrigiert.
Der Schaden wird mit 5000 Euro beziffert. Personen wurden nicht verletzt. Von dem Rauch geht keine Gefahr aus, da sich die Miete mitten auf einem Feld befindet.
Seit heute Nachmittag gegen 16 Uhr wird der 82-jährige Ewald Krickow aus Neustrelitz vermisst. Er wurde letztmalig in der Useriner Straße gesehen. Von dort entfernte sich der Vermisste zu Fuß in unbekannte Richtung.
Personenbeschreibung: Er ist ca. 1,74 Meter groß, hat eine normale Statur und geht leicht nach vorn gebeugt. Bekleidet war er zum Zeitpunkt seines Verschwindens mit einer schwarzen Hose, dunkelgrünen Jacke, braunen Schuhen, dunkler Schiebemütze und einer Handgelenktasche. Weiterhin könnte der Rentner seine Hauslatschen unter dem Arm mitführen.
Hinweise nehmen die Polizei in Neustrelitz unter Telefon 03981 258224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Wenn die TSG am Sonntag ihre Heimstärke auch in Tore ummünzt, hier spektakulär Maciej Liskiewicz, sollte es mit dem Dreier klappen.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz sind nach der Enttäuschung in Staaken am kommenden Sonntag im heimischen Parkstadion gegen die Stendaler Lok auf Wiedergutmachung aus. „Wir haben zuletzt Lehrgeld zahlen müssen. Aus solchen Spielen kann man nur lernen“, hat mit Coach Tomasz Grzegorczyk eben bei der Vorbesprechung gesagt.
Ein Blick zurück: Unsere Mannschaft hatte beim 1:2 gegen die Randberliner zwei Rote Karten kassiert und nach aufopferungsvollem Kampf in der Nachspielzeit auch noch einen Foulelfmeter, der die Grzegorczyk-Elf letztlich mit leeren Händen dastehen ließ (Strelitzius berichtete). Der Trainer hat sich noch einmal das Video vor dem Platzverweis gegen Leitwolf Arbnor Dervishaj angeschaut und „einen ganz normalen Zweikampf“ gesehen. Den zweiten roten Karton gab es gegen Bartosz Flis, und daran gibt es nichts zu tippen.
Etwa 100 Strohballen auf einem Acker zwischen Wulkenzin und Weitin sind heute Mittag in Brand geraten. Fünf Löschzüge der Berufsfeuerwehr und umliegender Freiwilliger Feuerwehren sind im Einsatz, um den Brand zu löschen. Die Maßnahmen werden mehrere Stunden andauern, da die Strohballen gepresst sind. Es gibt aber keine Verkehrseinschränkungen auf der B192.
Auf Grund des andauernden Löscheinsatzes werden die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg auch erst später zum Einsatz kommen, um die Spurensuche und -sicherung durchzuführen. Derzeitkönnen noch keine Angaben zur Brandursache getätigt werden. Zeugen, die heute Mittag auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen im Bereich der B 192 oder des angrenzenden Ackers gemacht haben, melden diese bitte der Polizei in Neubrandenburg unter Telefon 0395 55825224.
Noch ein Mal volle Konzentration: Oliver Heß, Daniel Zastrau, Tom Orzelski und PSV-Kapitän Sebastian Krause (von links).
Unsere Volleyball-Jungs vom PSV Neustrelitz treten am morgigen Sonnabend beim Kieler TV 2 an, um Meister der 3. Liga Nord zu werden. Das hat mir Coach Dirk Heß eben auf meine natürlich rein rhetorische Frage geantwortet. „Im zweiten Anlauf wollen wir es durchziehen, nachdem wir ja schon mal in dieser Spielzeit gegenüber unserem ärgsten Kontrahenten VCO Berlin 2 im Vorteil waren und prompt gegen Pinneberg verloren haben.“
Diesmal kann die Ausgangssituation kaum besser sein. Ein Punkt reicht den Neustrelitzern schon, um sich krönen zu lassen. Also könnten sie sich selbst eine 2:3-Niederlage gegen die Kieler leisten. Gegen den Tabellenletzten malt sich natürlich niemand ein solches Ergebnis aus. Besonders komfortabel: Der VCO Berlin 2 kann nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Er hat am vergangenen Wochenende die Spielzeit beendet und liegt aktuell punktgleich vor der Heß-Truppe.
Ein 85-jähriger Rentner ist in Neustrelitz Opfer eines Betrügers geworden. Dieser hatte ihn in der Semmelweisstraße angesprochen, ob er ihn nicht erkenne, und sich als Pfleger im Krankenhaus Neustrelitz vorgestellt. Der alte Mann hatte bereits mehrfach im Krankenhaus gelegen und glaubte, sich dunkel an den angeblichen Pfleger zu erinnern.
Dieser erzählte zunächst etwas über seinen privaten und beruflichen Werdegang. Dann erwähnte er, dass er unverzüglich in die Schweiz müsse, da sein Schwiegervater einen Herzinfarkt gehabt hätte und diesem zudem ein Bein abgenommen werden solle, da er stark zuckerkrank sei.
Schließlich wollte der Unbekannte dem Rentner etwas schenken. Der gutgläubige Mann wollte dies gern annehmen und nahm den Betrüger mit in die Wohnung, wo der ihm aus einem Rucksack eine Standuhr und zwei Armbanduhren überreichte. Schon kurze Zeit später fragte der Täter allerdings den Geschädigten, ob er ihm nicht 400 oder 500 Euro für das Flugticket leihen könne. Der Rentner gab dem vermeintlichen Bekannten 475 Euro. Der fragte sogar noch nach mehr oder nach alten Münzen. Beides wurde verneint. Anschließend verabschiedete sich der Täter, verließ das Wohnhaus und ging zu seinem Fahrzeug.
Die Mirower Bürger gehen für die Ortsumgehung weiter auf die Straße.
Torsten Koplin (links) und Henry Tesch.
Die Mirower Bürgerinitiative (BI) für die Umgehungsstraße hat am Donnerstagabend wieder auf der B 198 vor der Schulkurve demonstriert. Mit dabei der Landtagsabgeordnete der Linken, Torsten Koplin, und Bürgermeister Henry Tesch (CDU). Koplin hatte, wie den Mirowern versprochen, eine Kleine Anfrage zu Planung und Bau der Ortsumgehung an die Landesregierung gestellt und die Antwort mit nach Mirow gebracht.
Der Extrakt: Ist ein Abschnitt fertig geplant, wird gebaut. Sollten die Planungen für Süd- und Westabschnitt zeitgleich abgeschlossen sein, wird parallel gebaut. Bei der BI waren Befürchtungen laut geworden, dass das Projekt noch so lange hinausgezögert wird, bis eine Komplettplanung vorliegt. Torsten Koplin schlug unabhängig davon vor, Ende des Jahres den Protest nach Schwerin zu tragen. Dazu wolle er einen Bus organisieren.
Bürgermeister Tesch formulierte unter Zustimmung der Kundgebungsteilnehmer eine „Doppelstrategie“. „Der Protest muss auf der Straße bleiben, dort ist unser Plenum. Gleichzeitig müssen wir einen strukturierten Dialog starten.“ Ministerium, das Straßenbauamt Neustrelitz, die BI und der Bürgermeister müssten in Mirow an einen Tisch. Mitte Mai sollte ein solches Treffen zustande kommen, er nehme das jetzt in die Hand, so Tesch. „Wir wollen endlich wissen, wie der Stand der Planung ist. Keine Geheimnisse mehr.“