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Bauen, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Politik, Verkehr

Die Mirower Bürgerinitiative (BI) für die Umgehungsstraße hat am Donnerstagabend wieder auf der B 198 vor der Schulkurve demonstriert. Mit dabei der Landtagsabgeordnete der Linken, Torsten Koplin, und Bürgermeister Henry Tesch (CDU). Koplin hatte, wie den Mirowern versprochen, eine Kleine Anfrage zu Planung und Bau der Ortsumgehung an die Landesregierung gestellt und die Antwort mit nach Mirow gebracht.
Der Extrakt: Ist ein Abschnitt fertig geplant, wird gebaut. Sollten die Planungen für Süd- und Westabschnitt zeitgleich abgeschlossen sein, wird parallel gebaut. Bei der BI waren Befürchtungen laut geworden, dass das Projekt noch so lange hinausgezögert wird, bis eine Komplettplanung vorliegt. Torsten Koplin schlug unabhängig davon vor, Ende des Jahres den Protest nach Schwerin zu tragen. Dazu wolle er einen Bus organisieren.
Bürgermeister Tesch formulierte unter Zustimmung der Kundgebungsteilnehmer eine „Doppelstrategie“. „Der Protest muss auf der Straße bleiben, dort ist unser Plenum. Gleichzeitig müssen wir einen strukturierten Dialog starten.“ Ministerium, das Straßenbauamt Neustrelitz, die BI und der Bürgermeister müssten in Mirow an einen Tisch. Mitte Mai sollte ein solches Treffen zustande kommen, er nehme das jetzt in die Hand, so Tesch. „Wir wollen endlich wissen, wie der Stand der Planung ist. Keine Geheimnisse mehr.“
Die Demonstration war unter das Motto „Es geht um die Wurst“ gestellt geworden. Kevin Lierow, mit Lebensgefährtin Christine Kittendorf neu im Vorstand der Bürgerinitiative, bedankte sich bei Sven Pingel. Der hatte passend zum Motto an zwei Grills gleichzeitig gearbeitet und hundert Bratwürste an die Leute gebracht.



