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Djibril N’Diaye hat heute seine Torjägerqualität unter Beweis gestellt.

Jubel im Neustrelitzer Parkstadion. Die TSG Neustrelitz gewinnt vor rund 400 Zuschauern ihr Oberliga-Heimspiel gegen den 1. FC Lok Stendal mit 3:0 (1:0). Es war keine schöne, aber eine interessante, kurzweilige, auch mal von beiden Seiten hitzig geführte Partie. Held des Tages Djibril N’Diaye, der in der 23. Minute einen Foulelfmeter verschoss, um dann in der 39. Minute mit offensichtlich Nerven wie Drahtseilen einen weiteren Strafstoß sicher zum 1:0 verwandelte. „Dieter“ war es auch, der in der 65. Minute, toll vom eingewechselten Axel Togbe bedient, das 2:0 markierte und damit seine Mannschaft endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Kürsat Mahmut Cicek besorgt abgezockt den Endstand.

Dazu leistete auch Keeper Felix Junghan seinen Beitrag, der faktisch im Gegenzug mit einer tollen Parade den Anschlusstreffer der Gäste verhinderte. Ansonsten hatte der TSG-Schlussmann nicht allzu viel zu tun. Es folgten zwei TSG-Treffer, die vom Unparteiischen wegen Abseits bzw. Fouls nicht anerkannt wurden. In der 88. Minute sorgte dann Kürsat Mahmut Cicek, geradezu genial von Togbe angespielt, für den Endstand.

Axel Togbe (hinten) hat die zwei entscheidende Pässe beigesteuert und freut sich hier mit Djibril N’Diaye und Nils Röth über den Sieg.

„Wir haben das zweite Tor zur rechten Zeit geschossen, die Stendaler hatten ganz schön aufgedreht. Danach war ihnen der Zahn gezogen“, sagte mir Trainer Tomasz Grzegorczyk strahlend nach dem Abpfiff. Viele Zuschauer hatten sich gefragt, warum der Coach nicht von Beginn an, sondern erst in der 57. Minute Axel Togbe als zweiten Stürmer gebracht hatte. „Axel war angeschlagen. So ist er in der entscheidenden Phase des Spiels aufgelaufen, was sich auch bewährt hat“, antwortete Grzegorczyk. Ist ja auch Trainersache, der Erfolg gibt ihm recht.

Das letzte Wort habe ich heute Stadionsprecher Arko Mühlenberg gegeben. „Unsere Jungs haben sich vor allem in der ersten Hälfte schwer getan, nach dem verschossenen Elfer waren sie sogar, zum Glück vorübergehend, richtig von der Rolle. Am Ende zählt das Ergebnis. Solche Heimspiele müssen einfach gewonnen werden. Die Spielweise der TSG ist zweifellos verbesserungswürdig.“

Die TSG Neustrelitz verteidigt mit dem heutigen Erfolg ihren sechsten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag steht die Elf von Tomasz Grzegorczyk beim Tabellenzweiten Tennis Borussia Berlin vor einer schweren Aufgabe.

Nach so einem Erfolg darf auch mal gepost werden.

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