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Mehrere Mütter haben sich zusammengeschlossen und wollen am 3. Mai mit einer Kinderwagendemo in Neustrelitz auf die schwierige Situation der Hebammen in der Region und auf der Entbindungsstation im DRK-Krankenhaus aufmerksam machen. Das hat mir Nadine Tonn seitens der Organisatorinnen mitgeteilt. Sie hofft, dass sich weitere Mütter und Väter, Omas und Opas mit ihren Kindern und Enkelkindern der Kundgebung auf dem Marktplatz anschließen.

In Deutschland gibt es bundesweit zu wenig Hebammen, in den Städten ebenso wie auf dem flachen Land. Aus Anlass des Internationalen Hebammentages am 5. Mai werden überall Hebammen und Mütter auf die Straße gehen und gegen die Misere protestieren. Gründe dafür, dass immer mehr Geburtshelferinnen aufgeben, sind teure Haftpflichtprämien für Freiberuflerinnen, hohe Arbeitsbelastung bei geringer Bezahlung und unattraktive Arbeitszeiten. Unterdessen hat Gesundheitsminister Jens Spahn einen Gesetzentwurf vorgelegt, der statt der Ausbildung ein duales Studium für Hebammen vorsieht.