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Dörchläuchting und Mudder Schulten sind abgebaut worden. Foto: Stadt Neubrandenburg

Die Restaurierung des Neubrandenburger Mudder-Schulten-Brunnens, eines der Wahrzeichen der Viertorestadt, hat begonnen. Seit heute steht die steinerne Mudder Schulten im Museumsinnenhof und nicht mehr auf dem Brunnensockel. In den kommenden Tagen wird der gesamte Brunnen abgetragen, heißt es aus der Stadtverwaltung. Ein Teil wird auf dem Hof des Franziskanerklosters/Museum restauriert. Weitere Brunnenelemente hat die Firma Restaurierung „Am Oberbaum“ GmbH aus Berlin für die Instandsetzung in ihre Werkstatt gebracht.

Die Restaurierung des Mudder-Schulten-Brunnens findet im Rahmen der Bauarbeiten an den Freianlagen in der Stargarder Straße, der Gestaltung des sogenannten Bahnhofstors, statt. Nach der Restaurierung wird der Brunnen in Museumsnähe an einem neuen Ort wieder aufgestellt. Dort wird er mit entsprechender Wassertechnik ausgestattet, damit im Herbst das Wasser um Mudder Schulten und den Landsherren Dörchläuchting sprudeln kann.

Die denkmalpflegerische Sanierung des Brunnens und die wassertechnische Ausstattung kosten rund 250 000 Euro im Rahmen der Gesamtmaßnahme. Für die Gestaltung des gesamten Bahnhofstors im Bereich des Walls (Stargarder Straße – Bahnhofstor) werden rund 1,3 Millionen Euro investiert. Die Stadt kann dabei auf Städtebaufördermittel in Höhe von 763 000 Euro zurückgreifen.

Die Randbereiche der Wallanlage, der Zwischenraum der aufgebrochenen Stadtmauer und der Platz vor dem Franziskanerkloster werden gestaltet. Die Fläche um das Fritz-Reuter-Denkmal wird erneuert und das Denkmal bekommt eine neue Umrandung. Neben der Sanierung, Umsetzung und Inbetriebnahme des Mudder-Schulten-Brunnens, dürften die rund 20 etwa sechs Meter hohen modernen Stahl-Stelen, die die Form der historischen Stadtmauer aufnehmen werden, besondere Projekte im Rahmen dieser Baumaßnahme sein. Die Gestaltung des sogenannten Bahnhofstors gehört zum Gesamtkonzept der Stadtsanierung und schließt Wall, Stadtmauer und Franziskanerkloster als Denkmäler ein.