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Tagesarchiv 26. Oktober 2018

Künftige Neustrelitzer Bürgermeister nur noch sieben Jahre im Amt

26 Freitag Okt. 2018

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Wahlen

Die Amtszeit künftiger Bürgermeister binnen einer Wahlperiode im Neustrelitzer Rathaus wird auf sieben Jahre verkürzt. Foto: Steve Bey

Die Stadtvertretung Neustrelitz hat auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend die Amtszeit künftiger Bürgermeister in der Residenzstadt in einer Wahlperiode von neun auf sieben Jahre verkürzt. Damit gab es eine knappe Mehrheit für die Initiative des grünen Abgeordneten Falk Jagszent, die die Fraktion PuLS/FDP/Grüne zum Antrag gemacht hatte (Strelitzius berichtete). 2021 wird der nächste Bürgermeister in Neustrelitz gewählt.

„Die Verkürzung auf sieben Jahre entspricht dem Vorgehen der meisten Kommunen mit hauptamtlichem Bürgermeister und stärkt die Demokratie. Ein erfolgreicher Bürgermeister hat nach sieben Jahren erfahrungsgemäß beste Chancen auf eine Wiederwahl – und wenn es schlecht läuft, sind neun Jahre eine unnötig lange Zeit“, erklärte Jagszent zum Antrag.

Neustrelitzer Stadtvertreter vertagen Beschluss zur Klärschlamm-Kooperation

26 Freitag Okt. 2018

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Abfall, Energie, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik

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Das Biomasseheizkraftwerk in Kiefernheide hat ausschließlich für unbelastetes Waldholz eine Betriebsgenehmigung.

Der Beitritt von Neustrelitz als Gesellschafter zur Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern GmbH (KKMV) ist vertagt worden. Die Beschlussvorlage ist von der gestrigen Tagesordnung der Stadtvertretung genommen worden, nachdem aus der Fraktion PuLS/FDP/Grüne in dieser Woche über die Lokalzeitung angeregt worden war, den Klärschlamm im Biomasseheizkraftwerk in Neustrelitz zu verbrennen. Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schmetzke hatte das im gleichen Artikel als wirtschaftlich und technologisch nicht durchführbar bezeichnet.

Immerhin hat es nun einen Untersuchungsauftrag des Hauptausschusses gegeben, wie Bürgermeister Andreas Grund vor den Abgeordneten sagte. „Ich möchte hier nur klarstellen, dass Sie diese Verwaltungsvorlage in unveränderter Form in der kompletten Beratungsfolge der nächsten Sitzung wiedersehen werden. Die Vorlage ist nur gestoppt worden, um Zeit für die von Ihnen gewünschte weitergehende Untersuchung zu haben.“ Er persönlich sehe keine weitere Variante für die Klärschlammbehandlung, so das Stadtoberhaupt.  „Meines Erachtens ist es nicht klug, problematische Abprodukte der Kläranlage von einem Stadtteil in einen anderen zu verfrachten. In der Kiefernheide haben wir ein umfangreiches Stadtumbau- und Stadtteil-Aufwertungsprogramm gefahren und Millionen Euro investiert. Gleiches haben unsere neuwo und auch die MWG getan, um die Attraktivität des wichtigsten Wohngebietes unserer Stadt auf hohem Niveau halten zu können.“

Gegenwärtig werde mit den Stadtwerken an einer Machbarkeitsstudie für ein „Grünes Gewerbegebiet“ geschrieben, das Biomasseheizkraftwerk stehe für Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit und habe eine Betriebsgenehmigung ausschließlich für unbelastetes Waldholz. „Warum sollten wir also in das Thema Abfallwirtschaft einsteigen und eine aufwändige Änderungsgenehmigung für die Anlage anstreben?“, betonte Grund.

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SwimRunner kehren 2019 in die Kleinseenplatte zurück

26 Freitag Okt. 2018

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Laufen, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Schwimmen, Tourismus, Wesenberg

Auch 2019 kommen die SwimRunner in die Mecklenburgische Kleinseenplatte. Die 4. Auflage des ÖTILLÖ 1000 Lakes SwimRun findet am 22. September kommenden Jahres statt. Das teilte der Geschäftsführer der Touristik GmbH Mecklenburgische Kleinseenplatte, Enrico Hackbarth, mit.

In diesem Jahr hatten sich mehr als 200 Extremsportler auf die Strecke von Wesenberg nach Rheinsberg begeben. Sie kamen aus über zwanzig Ländern (Strelitzius berichtete). Hackbarth, dessen Engagement unter anderem für dieses internationale Ereignis unlängst auf dem Amtsempfang in Mirow gewürdigt wurde, dankte noch einmal den vielen fleißigen Helfern, ohne die ein Gelingen der Veranstaltung nicht möglich ist. Stellvertretend nannte er den Bürgverein Wesenberg, das Gut Neu Drosedow und die Pension Schloss Drosedow, die Seewalde gGmbH, die Seenfischerei Obere Havel, das Hotel Heidekrug Grünplan, das Amt Kleinseenplatte, das Forstamt Mirow, das DRK und die Polizei sowie die freiwilligen Strecken- und Verpflegungsposten.

Im Herbst 2019 beginnt Neubau der Staustufe Steinhavel

26 Freitag Okt. 2018

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Brandenburg, Fürstenberg, Steinhavel, Wassersport

Mit einem Jahr Verspätung wird im Oktober 2019 der Ersatzbau der Staustufe Steinhavel an der Oberen-Havel-Wasserstraße in Angriff genommen. Das meldet die „Märkische Allgemeine“ unter Berufung auf den Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Eberswalde, Rolf Dietrich.

Das Vorhaben umfasst Wehr und Schleuse im Ortsteil Steinhavelmühle von Fürstenberg/Havel. Der Zustand der Schleuse wurde in den vergangenen Jahren mit einer 3,8 bewertet – die Note 4 hätte eine sofortige Sperrung der Anlage bedeutet. Rund 25 Millionen Euro werden in das Vorhaben investiert, das mit Rücksicht auf den Wassertourismus unter Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs während der Saison in fünf Jahren realisiert werden soll.

Die Staustufe Steinhavel ist Bindeglied zwischen Berlin und der Müritz beziehungsweise den Rheinsberger Gewässern und dem Kammerkanal nach Neustrelitz. Jährlich werden etwa 25 000 Wasserfahrzeuge geschleust. Der Anteil muskelbetriebener Fahrzeuge liegt in den Sommermonaten bei über 20 Prozent.

Treffer gelandet: Kellerbühne FreiGespielt führt 2019 „Club der Pantoffelhelden“ auf

26 Freitag Okt. 2018

Posted by Strelitzius in Theater

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Schlagwörter

Komödie, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow

Die FreiGespielten freuen sich auf das Wiedersehen 2019 mit ihrem treuen Publikum, diesmal im „Club der Pantoffelhelden“.

Beim kürzlichen Jahresempfang des Amtes Kleinseenplatte in der Mirower Jugendherberge (Strelitzius berichtete), vielen Dank für die Einladung, wurden mein Schauspielkollege Hannjörg Guhl und meine Wenigkeit einmal mehr gelöchert, wann denn nun mit einem neuen Stück der Kellerbühne FreiGespielt zu rechnen ist. Zu dem Zeitpunkt hatten unsere Mitstreiter und wir zwar schon etliche Vorlagen verworfen, aber noch nicht wirklich einen Treffer gelandet.

Hier die frohe, brandheiße Botschaft: 2019 bringen die Kellermimen die Komödie „Club der Pantoffelhelden“ auf die Bretter, die ihnen noch immer die Welt bedeuten. Am gestrigen Donnerstagabend ist in Mirow die Entscheidung gefallen, die neun Rollen sind besetzt. Das Stück von Hans Schimmel macht mit drei braven Ehemännern bekannt, die von ihren Frauen so richtig zur Arbeit im Hause eingespannt werden, während diese das Geld der Männer beim Shoppen und im Café ausgeben. Doch die Herren haben einen Freund, der ihnen beibringen will, wie man sich gegen die holde Weiblichkeit zur Wehr setzen kann. Problematisch dabei ist nur, dass unverhofft die den Pantoffelhelden nicht gänzlich unbekannte Bardame aus einem nahegelegenen Nachtclub auftaucht.

Zu berichten ist noch, dass sich die Kellermimen schon beim ersten Lesen des Stücks amüsiert haben wie Bolle aufm Milchwagen. Das dürften wieder vergnügliche Aufführungen werden. Mehr von den Proben demnächst an dieser Stelle.

Sehr zu empfehlen: Wesenberger Kino bringt noch einmal „Gundermann“ auf die Leinwand

26 Freitag Okt. 2018

Posted by Strelitzius in Film

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Schlagwörter

Freizeit, Kino, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

Das Wesenberger Kino bietet allen Filmfreunden, die „Gundermann“ noch nicht gesehen haben, heute um 20 Uhr und am morgigen Sonnabend um 15 Uhr die Möglichkeit, sich den wirklich berührenden Streifen anzuschauen. Auch ein zweites Mal ist er es wert.

Bei Regisseur Andreas Dreesen ist man immer „mittendrin statt nur dabei“. Im Fall von „Gundermann“ erleben wir hautnah und ungekünstelt, was es bedeutet seine Vergangenheit zu verdrängen und was passiert, wenn sie uns über Umwege doch heimsucht. Im Mittelpunkt der Erzählung Alexander Scheer als Liedermacher und Ex-Stasi-Spitzel Gerhard Gundermann. Meine Empfehlung: Unbedingt hingehen. Und sich anschließend ein, zwei Scheiben Gundermann besorgen. Falls man sie nicht wie ich schon im Regal zu stehen hat.

In der nächsten Woche kommen dann ab Donnerstag „Werk ohne Autor“ und „Smallfoot“ ins Wesenberger Lichtspieltheater. Dazu am Dienstag wie gewohnt mehr.

Woblitzstädter treffen sich am Sonnabend im Gerätehaus

26 Freitag Okt. 2018

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Freizeit, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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