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Mit einem Jahr Verspätung wird im Oktober 2019 der Ersatzbau der Staustufe Steinhavel an der Oberen-Havel-Wasserstraße in Angriff genommen. Das meldet die „Märkische Allgemeine“ unter Berufung auf den Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Eberswalde, Rolf Dietrich.

Das Vorhaben umfasst Wehr und Schleuse im Ortsteil Steinhavelmühle von Fürstenberg/Havel. Der Zustand der Schleuse wurde in den vergangenen Jahren mit einer 3,8 bewertet – die Note 4 hätte eine sofortige Sperrung der Anlage bedeutet. Rund 25 Millionen Euro werden in das Vorhaben investiert, das mit Rücksicht auf den Wassertourismus unter Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs während der Saison in fünf Jahren realisiert werden soll.

Die Staustufe Steinhavel ist Bindeglied zwischen Berlin und der Müritz beziehungsweise den Rheinsberger Gewässern und dem Kammerkanal nach Neustrelitz. Jährlich werden etwa 25 000 Wasserfahrzeuge geschleust. Der Anteil muskelbetriebener Fahrzeuge liegt in den Sommermonaten bei über 20 Prozent.