Schlagwörter

, , , , ,

Der Männerchor 1848 Mirow, ältester im Bundesland, unter Leitung von Laura Kullack.

Heiko Kruse (links) und Enrico Hackbarth.

In Sachen Tourismus bleibe in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte noch viel zu tun. „Wir leben aber nicht hinter dem Mond und brauchen uns auch nicht zu verstecken“, betonte Amtsvorsteher Heiko Kruse unter dem Beifall der rund 150 anwesenden Gäste auf dem traditionellen Jahresempfang des Amtes am Freitagabend in der Jugendherberge Mirow. Ziel sei, bis zum Jahresende flächendeckend über staatlich anerkannte Erholungsorte in der Kleinseenplatte zu verfügen. Dieser Tage bereise eine Kommission die Region und nehme sie bezüglich der Zulassungskriterien für die Anerkennung noch einmal unter die Lupe.

Im Rückblick auf die Tourismussaison würdigte Heiko Kruse, dass es noch nie so viele kulturelle Angebote in der Kleinseenplatte gegeben habe, wie in diesem Sommer. Als herausragend bezeichnete Kruse die erstmals veranstalteten Puppenspielwochen mit rund 2000 Zuschauern, die es 2019 erneut geben soll (Strelitzius berichtete), und den zum dritten Mal ausgetragenen Ötillö SwimRun 1000 Lakes von Wesenberg nach Rheinsberg, von dem Bilder aus der Kleinseenplatte in die ganze Welt gegangen seien. In diesem Zusammenhang zeichnete der Amtsvorsteher und Bürgermeister von Wustrow den verdienstvollen Geschäftsführer der Touristik GmbH Mecklenburgische Kleinseenplatte, Enrico Hackbarth, aus. Glückwunsch und Dank auch von Strelitzius an meinen Blogpartner.

Kruse versäumte nicht, den Feuerwehren im Amtsbereich für ihre stete Einsatzbereitschaft zu danken und sie für ihre intensive Nachwuchsarbeit zu würdigen. Unter den zum Empfang erschienenen Feuerwehrleuten auch Kreiswehrführer Norbert Rieger.

Als bedeutendstes Investitionsvorhaben des Amtes in naher Zukunft bezeichnete Heiko Kruse die in Mirow geplante Zwei-Felder-Sporthalle. Der Bau ist mit 4,9 Millionen Euro veranschlagt. Die Planungen seien auf den Weg gebracht, nun werde auf positive Förderbescheide gewartet.

Mathilda Höckelmann

„Das Älteste, was die Kleinseenplatte zu bieten hat“, so Kruse, sorgte im Anschluss für die Einstimmung auf den Abend: Der Männerchor 1848 Mirow unter seiner jungen Leiterin Laura Kullack, der dieser Tage sein 170. Jubiläum begangen hat. In letzter Minute war die erst 11-jährige Mathilda, Tochter von Jugendherbergschefin Kathrin Höckelmann, für die musikalische Umrahmung des Empfangs gewonnen worden. Sie bewies am Klavier und mit der Trompete eine erfreuliche Mehrfachbegabung. Miriam Gedrose vom Landesverband MV des Deutschen Jugendherbergswerkes machte mit dem DJH bekannt. Natürlich gab es auch Gelegenheit, die Jugendherberge Mirow zu besichtigen.