Die Oberligisten der TSG Neustrelitz setzen auch morgen im Pokal auf ihre Heimstärke und wollen am Ende mit den Fans im Parkstadion feiern.
Im Landespokal MV treffen die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz am morgigen Sonnabend im heimischen Parkstadion im Achtelfinale auf den Ligakonkurrenten MSV Pampow. Die Elf von Thomas Franke kann voller Selbstvertrauen auf den Rasen laufen, denn wenn es etwas an der bisher eher durchwachsenen Saison der Residenzstädter positiv hervorzuheben gilt, dann ist es ihre offensichtliche Heimstärke. Die haben sie zuletzt heute vor einer Woche im Punktspielbetrieb gegen Optik Rathenow unter Beweis gestellt (Strelitzius berichtete).
Die Freiwilligen des Ökologischen Jahres bei ihrem jüngsten Einsatz in Mirow mit Henry Tesch (Mitte vorn), Claudia Lamm (Fünfte von rechts) und Thomas Lehmann (Vierter von rechts). Unterstützt wurden sie von den Stadtarbeitern Klaus Ziemen und Stefan Kleinschmidt (Dritter und Vierter von links)
Das Ensemble des Unteren Schlosses in Mirow soll in den nächsten Jahren in Eigenregie der Stadt entwickelt werden. Nach jahrelanger Diskussion hatte 2021 eine Mehrheit im Bauausschuss, im Hauptausschuss und in der Stadtvertretung den Antrag für dieses Vorhaben von Bürgermeister Henry Tesch in namentlicher Abstimmung gebilligt. „Es ist und bleibt eine herausfordernde Aufgabe“, so Henry Tesch, „die neben Fördergeldern auch auf viele Eigeninitiativen angewiesen ist. Deshalb war es wunderbar, dass sich nach dem Einsatz im November 2021 jetzt zum zweiten Mal mit Unterstützung des Biberferienhofes aus Diemitz TeilnehmerInnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern daran beteiligt haben.“
Im abgeschlossenen Monitoringjahr 2021/22, welches vom 01. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 läuft, wurden durch das landesweite Wolfsmonitoring sowie die Bereitstellung von Daten örtlicher Jäger, Landwirte und Wolfsbetreuer, in Mecklenburg-Vorpommern 18 Wolfsrudel (davon sechs grenzübergreifend), sechs Wolfspaare sowie vier territoriale Einzelwölfe nachgewiesen. Bei fünf weiteren Territorien, blieb der Status unklar. Zwei Rudel aus Brandenburg (Steinförde & Wittstocker Heide) und 1 Rudel aus Niedersachsen (Amt Neuhaus) können sich zeitweise auch in Mecklenburg-Vorpommern aufhalten.
„Die Zuwachsrate beim Wolfsbestand liegt innerhalb unserer Erwartungen“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus. „Trotz der äußeren Einflüsse auf den Bestand zeigt die Wachstumsrate weiter nach oben. Das ist zum einen Beleg für einen gelungenen Artenschutz, zeigt aber andererseits, dass wir weiter zunehmenden Herausforderungen hinsichtlich des Konfliktmanagements gegenüberstehen. In unseren diesbezüglichen Bemühungen hinsichtlich tragfähiger und nachhaltiger Lösungen dürfen wir daher nicht nachlassen. Ich habe das Thema auf die Tagesordnung der in der nächsten Woche stattfindenden Umweltministerkonferenz gesetzt. Das sind wir den Weidetierhaltern schuldig ebenso wie den Menschen in Wolfsschwerpunktgebieten, die sich inzwischen klar herauskristallisieren“, so Backhaus.
Die vom Land beglichene Schadenssumme beläuft sich seit 2007 bis einschließlich zum 31.10.2022 auf ca. 200 T € als Kompensationsleistung an Nutztierhalter. Präventions- und Akzeptanzmaßnahmen wurden seit 2013 (Veröffentlichung der FöRi Wolf) insgesamt in einem Umfang von etwa 2.180 T € bewilligt, davon 2020 etwa 685 T € und 2021 etwa 410 T € und 2022 bislang etwa 510 T €.
Derzeit kursieren mehrere E-Mail-Betrugsmaschen, um Daten von Unternehmen zu stehlen. Mitgliedsunternehmen der IHK-Organisation erhalten E-Mails, in der sie zur Eingabe von Firmendaten aufgefordert werden. Dabei wird den Unternehmen eine besondere Leistung ihrer IHK versprochen, wie beispielsweise die Zahlung eines Energiezuschlages oder einer Steuerrückzahlung. Diese E-Mails stehen in keinem Zusammenhang zu den IHKs, sondern dienen allein dem Zweck, an Unternehmensdaten inklusive Kontoverbindungen zu gelangen.
Derzeit werden am Neustrelitzer Schlosskeller Untersuchungen am bestehenden Mauerwerk und an der Gründung durchgeführt. Das teilte das zuständige Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg auf Nachfrage des Residenzschlossvereins Neustrelitz mit. Diese Untersuchungen seien Grundlagen für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung.
Am 29. Januar 2023 findet im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz die inzwischen 6. Schlossbergkonferenz statt (Strelitzius berichtete).
Neuzugang an der Musikschule: Akkordeonlehrer Mihajlo Milosev.
Ich darf noch einmal alle Musikfreunde auf das am heutigen Freitag um 19 Uhr stattfindende „Dozentenkonzert“ der Kreismusikschule im Heinrich-Schliemann-Saal in Neustrelitz hinweisen. Lehrkräfte von Kon.centus werden mit Gitarre, Violine, Viola, Violoncello, Oboe, Akkordeon, Trompete und Klavier musizieren. In einem abwechslungsreichen Programm (siehe Anhang) erklingen Werke u.a. von W.A. Mozart, J.S. Bach, C. Debussy, J. Brahms und C. Lavallee.