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Derzeit kursieren mehrere E-Mail-Betrugsmaschen, um Daten von Unternehmen zu stehlen. Mitgliedsunternehmen der IHK-Organisation erhalten E-Mails, in der sie zur Eingabe von Firmendaten aufgefordert werden. Dabei wird den Unternehmen eine besondere Leistung ihrer IHK versprochen, wie beispielsweise die Zahlung eines Energiezuschlages oder einer Steuerrückzahlung. Diese E-Mails stehen in keinem Zusammenhang zu den IHKs, sondern dienen allein dem Zweck, an Unternehmensdaten inklusive Kontoverbindungen zu gelangen.

„Betroffene Unternehmen sollten keinesfalls den Aufforderungen aus der E-Mail folgen, neben dem Datenklau besteht auch das Risiko, dass Schadsoftware verbreitet wird“, so Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der geschäftsführenden IHK zu Schwerin für die IHKs in Mecklenburg-Vorpommern. „Sollten sich Unternehmen unsicher sein, ob die E-Mail von der IHK stammt, können sie sich jederzeit direkt an ihre IHK wenden“, so Eisenach abschließend.

Den IHKs sind derzeit drei Ansätze bekannt, wie Unternehmen Daten entlockt werden sollen:
Angeblicher Energiezuschlag, digitaler IHK-Schlüssel und „Bundeszahlstelle“ lockt mit angeblicher Steuerrückzahlung.