Nach dem klaren 6:1-Sieg der TSG Neustrelitz am heutigen Nachmittag gegen den SV Blau-Weiß 50 Baabe in der ersten Runde des Fußball-Landespokals (Strelitzius berichtete kurz) hat sich Velimir Jovanovic, Coach der Neustrelitzer, zurückhaltend geäußert. Sicherlich sei es erfreulich, dass sein Team eine Runde weiter ist.
Auf ihren Torjäger Manuel Härtel (links), hier mit Kevin Akogo, muss die TSG Neustrelitz im Viertelfinale verzichten.
Im Viertelfinale des Fußball-Landespokals empfangen die Oberligisten der TSG Neustrelitz morgen um 14 Uhr im heimischen Parkstadion den Greifswalder FC aus der Regionalliga. Die Gastgeber brennen seit Wochen auf diese Begegnung und wollen natürlich vor hoffentlich vielen Zuschauern für eine Überraschung gegen die favorisierten Gäste sorgen. „Es wird allerdings brutal schwer, gegen die Greifswalder das Halbfinale zu erreichen, die eine sehr hohe spielerische Qualität haben“, sagte mir TSG-Coach Thomas Franke eben bei der Vorbesprechung.
Der PSV Neustrelitz hat sich in einem packenden Lokalderby gegen den SV Lindow-Gransee den Einzug ins DVV-Achtelfinale gesichert. In einer Begegnung, die an Spannung kaum zu überbieten war, setzte sich das Team aus der Residenzstadt nach fünf intensiven Sätzen durch und machte damit nicht nur seine Fans, sondern auch sich selbst überglücklich (Strelitzius berichtete kurz).
Jubelnder PSV Neustrelitz mit Anhang heute Abend in der Dreifelderhalle in Gransee.
In einem an Dramatik nicht zu überbietenden Spiel sind die Bundesliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz am Abend zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte ins Achtelfinale des DVV-Pokals eingezogen. Beim Konkurrenten in der 2. Bundesliga Nord SV Lindow-Gransee behielt das Team von Coach Fabio Bartolone am Abend mit 3:2 (25:22, 23:25, 25:15, 18:25, 19:17) die Oberhand. Im entscheidenden Tiebreak hatten die Gäste bereits 11:14 zurückgelegen und die Partie dann noch gedreht. Als bester Neustrelitzer Akteur wurde Zuspieler Fiete Kramer ausgezeichnet.
Verständlicher Jubel auch bei den mitgereisten Fans der Neustrelitzer, die ihr Team in Gransee lautstark unterstützt haben. Herzlichen Glückwunsch von Strelitzius an unsere Jungs um Kapitän Paul Sprung.
Im Achtelfinale empfängt der PSV in der heimischen Strelitzhalle die Helios GRIZZLYS Giesen aus der 1. Bundesliga. Termin ist der 8. oder 9. November. Mehr dazu demnächst hier im Blog.
Die Liga pausiert erneut bei den Volleyballern aus Neustrelitz. Zu aller Freude dürfen sie sich am Wochenende dennoch beweisen. In der Qualifikation für die Hauptrunde des DVV-Pokals müssen sie beim Ligakonkurrenten und Regionalpokalsieger Nordost in Gransee antreten. Auch jeder PSV-Fan ist natürlich willkommen. Wegen der in dieser Woche gesperrten B 96 in Fürstenberg und der damit einhergehenden weitläufigen Umleitung kann der PSV Neustrelitz diesmal keinen Sonderbus stellen, teilt Teammanager Marc Lessing mit.
Der Heimspielniederlage gestern (Bild) folgte heute das Ausscheiden im Pokalwettkampf.
Schwarzes Wochenende für die Volleyball-Bundesligisten des PSV Neustrelitz. Nach der Heimniederlage gestern gegen die Zweite aus Giesen (Strelitzius berichtete) ist das Team um Coach Jonathan Kendrick Scott heute aus dem Pokalgeschehen ausgeschieden. Nachdem unsere Jungs die Vorrunde gegen die niederklassigeren Teams Schweriner SC und SV Warnemünde II jeweils mit 2:0 gewonnen hatten, war im Finale gegen den Ligakonkurrenten Warnemünde I dann der Gastgeber der Glückliche. Im ersten Satz blitzte noch das tatsächliche Vermögen der Neustrelitzer auf, die auch heute ohne Spitzenspieler Paul Sprung auskommen mussten. Im zweiten Durchgang war dann die Luft aus.
„Es hat schon sehr an den Kräften gezehrt, dass wir gestern Abend noch im Punktspielbetrieb gestanden haben und heute morgen um 7 Uhr bereits die Fahrt nach Warnemünde antreten mussten. Irgendwann hat dann einfach die Konzentration gefehlt“, so mein Blogpartner, Außenangreifer Jesco Genzmer. Gute Nachricht: Sein großer Bruder, Libero Jacob Genzmer, konnte nach den Schulterproblemen gestern heute wieder auflaufen. Längerfristig fällt allerdings Bryan Reise durch seine Bänderverletzung aus.
Inzwischen haben Coach Jonathan Kendrick Scott und PSV-Volleyballchef Patrick Scholz zusammengesessen und beraten, wie sie die personelle Situation des Bundesligisten verbessern können. Das teilte Scholz am Abend auf Anfrage mit.
Am kommenden Sonnabend treten die Neustrelitzer nebenan gegen das Team aus Lindow/Gransee an. Das ist zwar mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet und momentan Tabellenletzter, wird aber mit Sicherheit im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell alles daran setzen, um gegen die PSV-Truppe zu punkten.
Strelitzius freut sich immer wieder über Blogpartner, die zum Erfolg der Plattform beitragen. Dazu gehört auch Anne Böhm aus der TSG-Geschäftsstelle, die heute beim Pokalspiel in Ueckermünde dabei war.
Das Ergebnis der Partie war deprimierend (Strelitzius berichtete), aber es wäre die pure Verschwendung, die wirklich schönen Bilder von Anne vor lauter Frust in den Papierkorb zu werfen. Danke Anne, du kannst ja nicht dafür!
Marcus Niemitz (am Ball) hat für den Ausgleich gesorgt, während es hinten mal wieder haperte. Fotos: Anne Böhm
Die Fans der Oberligisten der TSG Neustrelitz tragen heute Trauer. Nachdem die Elf von Coach Thomas Franke schon in der Meisterschaft die Anhänger nur noch mit einer wackligen Heimstärke bei Laune hält, ist sie heute im Viertelfinale des MV-Landespokals gegen die eine Klasse tiefer antretenden Verbandsligisten von Einheit Ueckermünde mit 1:2 (0:1) ausgeschieden. Was für eine Schmach!
Die Katastrophe deutete sich schon in der 29. Minute an, als die Gäste durch Marcin Juszczak in Führung gingen und die auch mit in die Kabine nahmen. In der 50. Minute waren wir TSG-Fans dann alle hoffnungsschwanger, als Marcus Niemitz einen Pass von Justin Schultze am weiten Pfosten zum Ausgleich verwertete. Wer nun geglaubt hatte, dass das so weitergeht und die Strelitzer Jungs wie so häufig um diese Zeit aufdrehen, wurde enttäuscht. In der 65. Minute macht Rafal Sledz das 1:2 aus Sicht der Gäste, und es spricht für die Schwäche der TSG Neustrelitz, dass es dabei auch bleibt. Nein, danke, das ist einfach nur zum Abgewöhnen! Schön schreiben lässt sich das nicht.