Natürlich kann man über den Strelitzius Blog auch Anerkennung weitergeben. Marco Sagner und Familie aus Wesenberg ist es ein Bedürfnis, allen beteiligten Einsatzkräften bei der Rettungsaktion am vergangenen Sonntag in der Hohen Straße zu danken. Dabei war eine gestürzte Rollstuhlfahrerin durch ein Dachfenster geborgen worden. „Ihr wart alle sehr einfühlsam und habt absolut professionell gearbeitet“, schreibt Marco Sagner. „Ein besonderer Dank gilt den freiwilligen Feuerwehren Neustrelitz sowie Wesenberg, ohne die ein schonender Transport meiner Frau nicht möglich gewesen wäre.“
Seit September vergangenen Jahres können Bürger ihre Wertstoffe beim REMONDIS Wertstoffhof in Neubrandenburg in der Ihlenfelder Straße 102 auch außerhalb der Öffnungszeiten autonom abgeben. Möglich macht dies die kostenlose MAEX-App, mit der die Nutzer ihre Abgabe flexibel planen, Termine buchen und das Tor zum Wertstoffhof öffnen können (Strelitzius berichtete). Dieser erweiterte Service, der Zeit spart und Warteschlagen vermeidet, wird bereits von vielen Einwohnern genutzt und soll nun erweitert werden.
Ab Montag, den 15. April, können Bürger neben den bisher kostenlosen Wertstoffen auch kostenpflichtigen Grünschnitt über den Selbstbedienungsservice entsorgen. Die Zahlung erfolgt dann per App, die Gebühren entsprechen den regulären Preisen.
Der digitale Self-Service steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung
Montag bis Samstag: außerhalb der regulären Öffnungszeiten
Wegen einer Havarie ist in Neustrelitz die Louisenstraße zwischen Milowsgang und Elisabethstraße vom 15. bis zum 19. April gesperrt. Die Umleitung, auch des Stadtbusses, erfolgt über die Carlstraße. Der Parkplatz Louisenstraße ist über die ausgewiesene Umleitung erreichbar.
Ein 21-jähriger Mauretanier hat von Montagnachmittag an etliche Polizeikräfte aus mehreren Revieren beschäftigt. Am Ende saß er in einem Baum. Der mehrfach polizeibekannte Mann hat am Montag zunächst in Friedland einen Einsatz ausgelöst. Gegen 13.15 Uhr musste ein Streifenwagen in die Jahnstraße kommen. Er hatte in der Gemeinschaftsunterkunft randaliert und Mitarbeiter unter anderem als „Nazis“ beleidigt und mit dem Tod bedroht. Ihm wurde ein Hausverbot erteilt.
Während des Einsatzes versuchten die Beamten über die zuständige Behörde, eine neue Unterbringung für den Störer in Erfahrung zu bringen. Mehrere Unterkünfte im Landkreis hatten die Unterbringung aufgrund seines Verhaltens in der Vergangenheit abgelehnt. Am Ende sollten ihn die Polizeibeamten nach Kreuzbruchhof nahe Burg Stargard bringen inklusive seines privaten Gepäcks. Dort angekommen, begann der junge Mann sofort verbale Streitigkeiten, so dass die Unterkunft eine Unterbringung direkt ablehnte. Die Beamten nahmen ihn und sein Gepäck wieder im Streifenwagen mit und setzen ihn in Neubrandenburg ab. Gegen 17 Uhr wurde er zunächst aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Am nächsten Tag, Dienstagmorgen, hat sich der 21-Jährige in Neubrandenburg in der Großen Krauthöferstraße bei der Ausländerbehörde bei Mitarbeitern scheinbar nicht benommen. Die Polizei kam zum Einsatz und sollte ihn wieder nach Kreuzbruchhof bringen – trotz der Ablehnung vom Vortag. Dort angekommen, wurde der Einzug dort wieder verwehrt. Die Einsatzkräfte brachten ihn wieder zurück zur zuständigen Behörde nach Neubrandenburg.
Dort wurde ihm nach jetziger Kenntnis die Wartezeit auf die Mitarbeiter zu lang und er kletterte auf einen Baum. Das löste kurz nach 12 Uhr den Einsatz von Feuerwehr, Rettungswagen und Polizei aus. Zunächst war er aggressiv, nach gutem Zureden kam er aber vom Baum herunter und ließ sich zunächst freiwillig ins Klinikum einweisen. Das weitere Vorgehen müssen die zuständigen Behörden nun mit dem Störer direkt klären.
Mit einer feierlichen Zeremonie wurde dem Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Heiko Kärger dieser Tage von seinem Amtsbruder Emil Radu Moldovan die Ehrenbürgerwürde des rumänischen Landkreises Bistriţa-Năsăud verliehen. „Die Partnerschaft zwischen den Kreisen Bistriţa-Năsăud und Mecklenburgische Seenplatte hat sich in kurzer Zeit zu einer unserer engsten Partnerschaften entwickelt, und diese Entwicklung ist ganz besonders Ihnen zu verdanken“, so Landrat Moldovan an Kärger gerichtet.
In seiner Laudatio würdigte der aus Rumänien stammende Bürgermeister von Stavenhagen und Initiator der Partnerschaft, Stefan Guzu, Kärgers Spontanität und Pragmatismus. Als 2016 der Vorschlag zur Partnerschaft vom Deutsch-Rumänischen Freundschaftsverein Neubrandenburg- Bistriţa e.V. an den Landrat herangetragen wurde sei dessen Antwort gewesen: „Ja gerne. Lass uns dort mal hinfahren und dann schauen wir weiter.“ Und schon wenige Monate später, am 9. Mai 2017, sei dann die Kooperationsvereinbarung unterschrieben worden. So hätten sich dank der Unterstützung von Kärger hier in kurzer Zeit echte Freundschaften entwickeln können.
An bisher vier bekannten Orten in Neustrelitz wurden heute Morgen Aufkleber und Schmierereien mit rechtsorientierten Inhalten festgestellt. Sie befanden sich an der Mensa des Gymnasiums und am Gymnasium selbst sowie am SPD-Wahlkreisbüro in der Strelitzer Straße 37 und an der Innenseite der Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Twachtmannstraße. Auf den Aufklebern bzw. Schriftzügen war unter anderem zu lesen: „Islamisierung stoppen“, „Deutsche Jugend voran“, “ Ausländer raus“, „Zecken vergasen“ und „Good Night left Side“. Ein Großteil der Schriftzüge und Aufkleber wurden bereits vor Eintreffen der Polizei durch die Objektverantwortlichen beseitigt.
Wer im mutmaßlichen Tatzeitraum zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen an den genannten Orten auffällige Personen wahrgenommen hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wendet sich bitte an das Polizeihauptrevier Neustrelitz unter 03981 / 258 224 oder an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de
Der Wahlausschuss der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern hat am 8. April die abgegebenen Stimmen zur neuen Vollversammlung der IHK ausgezählt. Der Vorsitzende des Wahlausschusses der IHK, Manfred Urban, bewertet das Wahlergebnis in einer ersten Stellungnahme wie folgt: „Die neu gewählte Vollversammlung ist nicht nur ein Spiegelbild der Gesamtstruktur der Wirtschaft der IHK-Region. Diese neue Vollversammlung ist auch eine gute Mischung aus erfahrenen und erstmals im höchsten ehrenamtlichen Gremium vertretenen Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie repräsentieren Firmen, die sowohl international, national und regional wirtschaftlich stark agieren. Das alles zusammen stimmt mich zuversichtlich, dass mit diesem Wahlergebnis sowohl die Kontinuität in der Arbeit dieses Gremiums gewahrt wird als auch neue Aspekte auf die Agenda in der neuen Legislaturperiode der Vollversammlung gesetzt werden. Ich bin mir sicher, dass diese neue Vollversammlung eine starke Stimme für die Wirtschaft im östlichen Mecklenburg-Vorpommern sein wird.“
Der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Dr. Till Backhaus hat den Genehmigungsbescheid für den umstrittenen Betrieb der Regasifizierungsanlage am Standort Mukran an den Geschäftsführer der Deutschen ReGas Ingo Wagner und dem Vorsitzendes des Aufsichtsrates, Dr. Stephan Knabe übergeben. Der Antrag des Unternehmens sei zügig entsprechend dem Bundesimmissionsschutzgesetz, WHG und des LNG-Gesetzes bearbeitet und beschieden worden, sagt Backhaus anlässlich der Übergabe in Schwerin.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen unter sehr genauer Beobachtung; denn viele Menschen schauen genau darauf, wie diese Genehmigung zustande gekommen ist und das ist auch legitim. Was in den letzten Monaten geleistet wurde, um trotz aller Beschleunigungsschritte ein rechtssicheres Verfahren zu gewährleisten, verdient hohen Respekt. Dabei ist mir der Hinweis wichtig, dass es im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren keinen Ermessensspielraum der Behörde gibt. Das heißt: Wenn keine formellen oder materiellen Zulassungshindernisse bestehen, ist die Genehmigung zu erteilen. Ermessensspielraum gibt es zwar bei der wasserrechtlichen Erlaubnis, doch werden in Mukran aus Sicht der Behörde keine nachteiligen Auswirkungen auf öffentlich-rechtliche Belange erwartet, die dem überragenden Interesse der Allgemeinheit an einer sicheren Gasversorgung entgegenstehen.“
Das Programm des Kulturquartiers von April bis Juni ist komplett und verspricht einen frühlingshaft bunten Kultur-, Bildungs- und Unterhaltungs-Mix für Groß und Klein! Mit dabei ist wieder die beliebte Kammerfrau Hagedorn, alias Sandra Lembke, die Interessierte zu Persönlichkeiten am Mecklenburg-Strelitzer Hof entführt. Außerdem bietet die Strelitz-Kennerin eine neue Themenführung durchs Museum an, die sich um Mode zu Königin Luises Zeiten dreht.
Ende April eröffnet das Kulturqartier in einer Doppelvernissage die Sonderausstellungen der in der Seenplatte lebenden Künstlerinnen Merete de Kruyf und Marike Schreiber. Im Mai öffnet die Schlosskirche wieder ihre Türen und präsentiert eine Ausstellung des Bildhauers Richard Heß. In der Bibliothek werden Apps zur Leseförderung und digitale Angebote vorgestellt und in einer ukrainisch-deutschen Lesung lernen Kinder den Kater Nixon kennen. Ein musikalisches Highlight wird im Juni der Auftritt des Friedrichshainer Chors in der Schlosskirche mit britischen Kompositionen der letzten fünf Jahrhunderte bilden. Und pünktlich zum Sommeranfang lädt das Kulturquartier bei der Fête de la Musique zum musikalischen Entspannen in den Garten ein.