Heute Vormittag sind zwei Autos auf Höhe des Bahnhofs in Burg Stargard zusammengestoßen. Eine 35-jährige Fahrerin ist nach links in den Gegenverkehr gekommen und traf dort auf das entgegenkommende Auto. Sie wurde dabei leicht verletzt.
Der Schaden beträgt etwa 40.000 Euro. Die beiden Fahrzeugen mussten abgeschleppt werden. Die Straße war gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, wurde am Ende glücklicherweise aber nicht mehr gebraucht.
Zwischen 4.25 und 5.30 Uhr hat es in der Neubrandenburger Oststadt mindestens fünf Mal gebrannt. Von einem oder mehreren Tätern wurden Papiermülltonnen und teils auch Sperrmüll angezündet. Betroffen waren die Bereiche An der Hochstraße, Einsteinstraße, Koszaliner Straße und die Humboldtstraße. Der Schaden beträgt etwa 2.000 Euro.
Die Feuer konnten immer schnell gelöscht werden, so dass keine weiteren Schäden entstanden sind. Wer sachdienliche Hinweise zu den Fällen geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Neubrandenburg unter 0395/55825224 oder via Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de
Am kommenden Sonnabend, den 27. April, werden um 16 Uhr die Sonderausstellungen „IM VERSTECK“ mit Arbeiten von Merete de Kruyf und „ROCAILLE“ mit Arbeiten von Marike Schreiber im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz eröffnet.
Die Mixed-Media-Arbeiten von Merete de Kruyf drehen sich um das Thema Verstecke. Verstecke haben mit Geheimnissen zu tun und sind selbst insgeheime Orte. Die Figuren in de Kruyfs Bildern haben Geheimnisse und befinden sich oft an versteckten Orten, die von der Welt entfernt, entrückt und abgeschieden sind. Es sind seltsame Orte, sie haben oft etwas Wucherndes und Pflanzlich-Übergriffiges. Manchmal beschränkt sich der Ort des Verstecks und des Geheimnisses aber auch nur auf die Augen der Abgebildeten. Ihre Gesichter sind ruhig und scheinbar unbewegt, doch man kann spüren, dass sie etwas verbergen und zurückhalten.
Die Arbeiten der Künstlerin Marike Schreiber thematisieren ein spezifisches Schmuckelement des Barock und des Rokoko: die Rocaille. Vielen Menschen ist die Rocaille als muschelförmiges, asymmetrisches Schmuckelement an Schiffen vertraut. Aufgrund ihrer Zusammensetzung aus unterschiedlichsten Elementen betont die Rocaille aber auch die Sprünge zwischen Illusionismus und Realität. Damit kann die Rocaille eine vermittelnde Funktion zwischen visioniertem und realem Raum einnehmen. Zu sehen sind Zeichnungen im Wandelgang sowie eine Outdoor-Installation im Garten.
Zur Vernissage kommt die Geschäftsführerin des Kulturquartiers, Dorothea Klein-Onnen, mit den beiden in der Seenplatte lebenden Künstlerinnen ins Gespräch. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Klaudia-Friederike Holdefleiß am Klavier.
Die Ausstellungen können bis zum 7. Juli angesehen werden. Der Eintritt ist frei.
Knut Elstermann bei einem Filmtalk im Schlosstheater. Foto: Uwe Hauth
Regisseur und Journalist Knut Elstermann startet eine exklusive Filmreihe zu Theodor Fontanes Jahrhundertroman „Effi Briest“ im Schlosstheater Rheinsberg. Am kommenden Sonnabend, den 27. April, ist die erste von vier Vorführungen zu erleben. Den Auftakt macht ein legendärer DDR-Streifen. Fontanes „Effi Briest“ ist einer der großen Frauenromane der Weltliteratur – und gleichzeitig der meistverfilmte deutsche Roman überhaupt. Die tragische Geschichte einer Frau, die von einer sittenstrengen, verlogenen Gesellschaft ausgestoßen wird, hat zudem ihren festen Platz in der Filmgeschichte.
Zahlreiche Regiegrößen der deutschen Filmgeschichte widmeten sich Fontanes berühmtem Stoff: Rainer Werner Fassbinder, Gustaf Gründgens und Hermine Huntgeburth warfen allesamt und jeder durch seine ganz eigene Kameralinse einen individuellen Blick auf die Figur und das Schicksal der Effi Briest. Auch die Interpretation von Wolfgang Luderer mit Angelica Domröse („Die Legende von Paul und Paula“) in der Hauptrolle prägte sich bei einer ganzen Generation ein: Das DEFA-Werk aus dem Jahr 1970 eröffnet die vierteilige Kulturkinoreihe im Rheinsberger Schlosstheater. Weitere Termine bis Ende des Jahres sind geplant.
Ein Hauch von Sommerabend wird am morgigen Mittwoch, 24. April, um 19.30 Uhr, durch das Müritzeum wehen, wenn der charakteristische Gesang und das eingängige Zirpen heimischer Heuschrecken den Vortragsraum erfüllen.
Heuschrecken sind den meisten vor allem durch ihre lebendigen Klänge, ihre einzigartige Erscheinung und ihre enorme Sprungkraft vertraut. Anders als manche ihrer Insektenkollegen werden sie nicht nur akzeptiert, sondern regelrecht bewundert. Und auch viele Geschichten und spannende Fakten ranken sich um die Gliederfüßer. Vor allem historisch und kulturgeschichtlich gibt es zahlreiche interessante Aspekte, wie z.B. den Einflug von Heuschreckenschwärmen bis nach Mecklenburg oder die Hintergründe der zum Teil eigenartigen volkstümlichen Namen.
Dr. Wolfgang Wranik entführt die Gäste an diesem Abend in die Welt der heimischen Heuschrecken, oder wie man hier in der Region sagt: Heuhüpper. Er war Meeresbiologe an der Universität Rostock und verbrachte seit seiner Kindheit viel Zeit im Reich der Insekten. Als passionierter entomologischer Freizeitforscher ist er der ideale Begleiter für diese Entdeckungsreise beim nächsten MiM-Vortrag im Müritzeum. Von den spezialisierten Arten bis hin zu ihren einzigartigen Lebensräumen – er lässt die Zuhörerinnen und Zuhörer teilhaben an seiner Expertise und seiner Begeisterung.
An unterschiedlichen Orten in Mirow erinnern Mahnsäulen und Gedenksteine an die Todesmärsche von Ravensbrück im April 1945. Was wissen wir nach 79 Jahren über diese Ereignisse? Dieser Frage sind Kevin Lierow-Kittendorf, Ulrike Kloss und Barbara Lange nachgegangen. Sie laden am 28. April dazu ein, gemeinsam einen Teil des Weges zu gehen, den die KZ-Häftlinge damals durch Mirow zurücklegen mussten.
Unterwegs wird an verschiedenen Stationen über Geschehenes informiert und aus Zeitzeugenberichten gelesen werden. Der Weg beginnt um 16.30 Uhr am Eingangstor des Hauptfriedhofs an der Wesenberger Chaussee.
Bundesweit wird am 27. April der Tag der Erneuerbaren Energien unter dem Motto „Ganz klar. Erneuerbar.“ mit verschiedenen Veranstaltungen stattfinden. Dabei wird sich alles um erneuerbare Energien und eine nachhaltige Lebensweise drehen. Im Landeszentrum für erneuerbare Energien ist jeder Tag ein „Tag der Erneuerbaren Energien“. Dennoch lädt das Leea alle Besucherinnen und Besucher ein, diesen besonderen Tag mit kostenfreiem Eintritt zu feiern.
„Nutzen Sie die Gelegenheit, um in unserer Erlebniswelt mit dem Müritz-Ötzi und der pupsenden Kuh mehr über die Zukunft der Energiegewinnung zu erfahren. Erzeugen Sie an der Carrerabahn selbst Energie und nutzen Sie von 10 bis 14 Uhr unsere Fördermittelberatung“, heißt es in der Einladung. Das Team des Leea freut sich darauf, viele Gäste am 27. April begrüßen zu dürfen.
Marvin Wils, gebürtiger Neustrelitzer und Ex-Caroliner, hat in diesem Monat sein Buch „Der Junge und der Wildling“ veröffentlicht, das sogar in seiner Heimat spielt. Damit ist es seine zweite offizielle Veröffentlichung, nachdem er 2022 schon einmal einen Kurzgeschichtenband an die Öffentlichkeit gebracht hat.
Fotos: Thoren Arlt
Sein neuestes Werk ist ein Jugendbuch und handelt von einem Jungen namens Lev, der nach dem Tod seines Onkels in ein tiefes Loch stürzt, aus dem herauszukommen schier unmöglich scheint. Doch plötzlich erscheint ihm die Figur eines Fantasy-Buches, das ihm sein Onkel einst geschenkt hat. Er ist für andere Menschen unsichtbar, verfolgt Lev auf Schritt und Tritt und bringt ihn dazu, Dinge zu tun, die er vorher nie für möglich gehalten hätte. Doch ist die Anwesenheit des „Wildlings“ tatsächlich nur gut? Denn nicht nur einmal bringt er den Jungen in ziemlich große Schwierigkeiten …
Mit seinem Roman geht Marvin Wils zurück in seine eigene Kindheit und beschäftigt sich mit den Themen, die für ihn damals eine große Rolle spielten. Er erzählt die Reise eines Kindes, das sich selbst nichts zutraut, obwohl seine Potenziale längst in ihm schlummern und nur darauf warten, geweckt zu werden. Vorbilder waren für Wils unfassbar wichtig, sogar solche, die es in Wirklichkeit gar nicht gab. Die Film- und Serienlandschaft ist voll von modernen Helden und Heldinnen, deren Mut und Selbstlosigkeit zum Nachmachen einladen. Dies war die Inspiration, die den jungen Neustrelitzer zum Schreiben veranlasst hat.
Ob eine heiter von den Dächern gepfiffene Melodie am Morgen, ob ein farbenfroh im Flug leuchtendes Federkleid oder nur ein unsichtbares Rascheln verborgen im Gebüsch: Vögel begegnen uns ständig im Alltag. Daher haben sich die Naturschutzverbände Neubrandenburgs zusammengetan, um gemeinsam eine Vogelstimmenwanderung am 27. April um 7 Uhr ab Badehaus im Kulturpark (Parkstraße 3) anzubieten. Gemeinsam wollen der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Fachgruppe Ornithologie (FGO) und der Naturschutzbund (NABU) die verborgene Welt der Vögel im Stargarder Bruch erlebbar machen. Dazu steht Vogelkunder Hannes Brendler (FGO) bereit, um Fragen zu beantworten und eine kleine Wanderung anzuleiten.
Es wird empfohlen ein Fernglas und wetterangepasste Kleidung mitzubringen. Eine Anmeldung unter 0395 5 666 512 oder per Mail an info@bund-neubrandenburg.de bei Gordon Käbelmann ist erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Wer an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann und die Vogelwelt gern allein, mit der Familie oder in einer Gruppe erkunden möchte, kann einen Erlebnisrucksack oder einen Bildungskoffer für Kinder beim BUND Neubrandenburg ausleihen. Der Rucksack ist mit wichtigen Utensilien für eine Vogelexkursion ausgestattet. Mit dem Koffer können Erziehende, Lehrende oder Interessierte den Kindern die Welt der Vögel spielerisch näherbringen. Weitere Informationen gibt es unter: www.bund-neubrandenburg.de.