Oliver Bornemann begrüßt Marius Schreiber bei der TSG Neustrelitz.
Weit vor dem Start der neuen Saison arbeitet die TSG Neustrelitz pausenlos an der Zusammenstellung ihres Oberligakaders und fokussiert sich dabei vorrangig auf die Positionen, welche durch Spielerabgänge zu kompensieren sind. Entsprechend wird auf der linken Seite des Franke-Spielsystems ab der neuen Spielzeit auch eine neue Qualität zu erleben sein. Vom Ligakonkurrenten Eintracht Mahlsdorf wechselt der 22-jährige Marius Schreiber ins Neustrelitzer Parkstadion. Der gebürtige Freiberger hat die Jugendschmiede von Dynamo Dresden durchlaufen und sammelte weitere Erfahrungen beim Chemnitzer FC.
Das künstlerische Forschungsprojekt SALZ. TON. GRANIT. Über nukleare Vergangenheiten und strahlende Zukünfte lädt am 8. September zu einem Ausflug mit der Künstlerin Marike Schreiber ein. Ziele sind das Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR), das seit 1995 zur „grünen Wiese“ zurückgebaut wird, der seit Theodor Fontanes Würdigung berühmte Stechlinsee sowie das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei.
Das KKR wurde als erstes Kernkraftwerk der DDR 1966 in Betrieb genommen. Wegen der geringen Besiedlung, der zur Verfügung stehenden Kühlwassermenge sowie der fehlenden Kohlevorkommen in der Gegend wurde ein Standort am Stechlinsee ausgewählt. Damals hatte das KKR etwa 650 Mitarbeiter_innen, nun arbeiten nur mehr 100 Personen am Rückbau, der bereits länger dauert als die eigentliche Betriebszeit. Die Künstlerin Marike Schreiber interessiert sich für die Verstrickungen des Kernkraftwerkes und des umliegenden Naturschutzgebietes und verbindet beide durch den Stechlinsee, der eine Schlüsselrolle als „Kühlungsanlage“ des KKR spielte, gleichzeitig aber auch ein wichtiger Klarwassersee mit hervorragender Wasserqualität und großer Biodiversität ist und seit dem späten 19. Jahrhundert von Forschenden untersucht wird.
Noch bis Sonnabend, den 6. Juli, sind die beiden Sonderausstellungen „IM VERSTECK“ mit Arbeiten von Merete de Kruyf und „ROCAILLE“ mit Arbeiten von Marike Schreiber im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Mixed-Media-Arbeiten von Merete de Kruyf drehen sich um das Thema Verstecke. Verstecke haben mit Geheimnissen zu tun und sind selbst insgeheime Orte. Die Figuren in de Kruyfs Bildern haben Geheimnisse und befinden sich oft an versteckten Orten, die von der Welt entfernt, entrückt und abgeschieden sind. Es sind seltsame Orte, sie haben oft etwas Wucherndes und Pflanzlich- Übergriffiges.
Am kommenden Sonnabend, den 27. April, werden um 16 Uhr die Sonderausstellungen „IM VERSTECK“ mit Arbeiten von Merete de Kruyf und „ROCAILLE“ mit Arbeiten von Marike Schreiber im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz eröffnet.
Die Mixed-Media-Arbeiten von Merete de Kruyf drehen sich um das Thema Verstecke. Verstecke haben mit Geheimnissen zu tun und sind selbst insgeheime Orte. Die Figuren in de Kruyfs Bildern haben Geheimnisse und befinden sich oft an versteckten Orten, die von der Welt entfernt, entrückt und abgeschieden sind. Es sind seltsame Orte, sie haben oft etwas Wucherndes und Pflanzlich-Übergriffiges. Manchmal beschränkt sich der Ort des Verstecks und des Geheimnisses aber auch nur auf die Augen der Abgebildeten. Ihre Gesichter sind ruhig und scheinbar unbewegt, doch man kann spüren, dass sie etwas verbergen und zurückhalten.
Die Arbeiten der Künstlerin Marike Schreiber thematisieren ein spezifisches Schmuckelement des Barock und des Rokoko: die Rocaille. Vielen Menschen ist die Rocaille als muschelförmiges, asymmetrisches Schmuckelement an Schiffen vertraut. Aufgrund ihrer Zusammensetzung aus unterschiedlichsten Elementen betont die Rocaille aber auch die Sprünge zwischen Illusionismus und Realität. Damit kann die Rocaille eine vermittelnde Funktion zwischen visioniertem und realem Raum einnehmen. Zu sehen sind Zeichnungen im Wandelgang sowie eine Outdoor-Installation im Garten.
Zur Vernissage kommt die Geschäftsführerin des Kulturquartiers, Dorothea Klein-Onnen, mit den beiden in der Seenplatte lebenden Künstlerinnen ins Gespräch. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Klaudia-Friederike Holdefleiß am Klavier.
Die Ausstellungen können bis zum 7. Juli angesehen werden. Der Eintritt ist frei.
Eine Jury der Kulturstiftung Rostock e. V. hat aus 41 Bewerberinnen und Bewerbern vier Kandidatinnen und Kandidaten für den diesjährigen Rostocker Kunstpreis 2023 nominiert: Bernd Kommnick (Neubrandenburg), Marike Schreiber (Wesenberg), Susanne Gabler (Wismar) und die Künstlergruppe Schaum (Alexandra Lotz und Tim Kellner, Rostock). Eine Ausstellung mit Werken der Kandidaten wird am 21. Oktober im Schaudepot der Rostocker Kunsthalle eröffnet. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am 2. Dezember.
Die Kulturstiftung Rostock e. V. vergibt seit 2006 gemeinsam mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und der PROVINZIAL-Versicherung den mit 10.000 Euro dotierten Rostocker Kunstpreis. Ziel des Preises ist, Künstlerinnen und Künstler, die in Mecklenburg- Vorpommern leben oder deren Biografie und Werk einen Bezug zur Region haben, zu würdigen und zu fördern. Das Genre wechselt jährlich. So wurde für 2023 der Kunstpreis erstmals für Objektkunst ausgeschrieben.