Am heutigen Sonntag gegen 17.50 Uhr kam es auf der B 197, zwischen dem Abzweig Sponholz und Warlin, zu einem Verkehrsunfall. Eine 68-Jährige befuhr mit ihrem PKW Hyundai die B 197 in Richtung Neubrandenburg. Die 66-jährige Fahrerin eines PKW Mercedes befand sich im Gegenverkehr Richtung Friedland. Auf Höhe des dortigen Gewerbegebietes kam die Fahrzeugführerin des Hyundai aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Mercedes. Beide Fahrzeuge wurden durch den Aufprall in den Graben geschleudert und der Mercedes kam auf dem Dach zum Liegen.
Dahinterfahrende Zeugen beobachteten den Unfall und ein PKW eines Zeugen wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile getroffen. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst noch am Unfallort ärztlich versorgt und kamen für weitere Untersuchungen ins Klinikum Neubrandenburg. Beide Frauen konnten bereits das Krankenhaus verlassen und wurden als leicht verletzt eingestuft.
Am heutigen Sonntag gegen 11:45 Uhr kam es in Neubrandenburg zum einem schweren Verkehrsunfall. Nach derzeitigen Kenntnisstand befuhr der 47-jähriger deutsche Fahrzeugführer eines Motorrades Honda die Neustrelitzer Straße. In einer Kurve verlor er aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über das Motorrad und stürzte in der weiteren Folge auf die Fahrbahn. Dabei erlitt er eine schwere Beinverletzung und wurde zu weiteren medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.
Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der verunfallte Motorradfahrer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.
Kevin Riecherts Kopfball (Mitte) flach in die Ecke wird vom Hertha-Keeper noch von der Linie gekratzt.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben in dieser Saison zum ersten Mal im heimischen Parkstadion verloren. Bei Abpfiff der Partie gegen Hertha 03 Zehlendorf stand es am Nachmittag vor 300 Zuschauern 1:0 für die Gäste, die sich damit die zwischenzeitliche Tabellenführung von Lichtenberg 47 zurückholen und ja ohnehin im Kampf um die Meisterschaft ein Spiel weniger haben. Die Neustrelitzer Kicker behaupten den achten Tabellenplatz, punktgleich mit Anker Wismar dahinter.
Dabei waren die Chancen, dass die Heimserie der TSG hält, denkbar günstig. Die Berliner kassierten gleich zwei Rote Karten in der 32., Manuel Härtel war durchgebrochen und wurde vom Hertha-Kapitän Lenny Stein gehalten, und in der 62. Minute nach bösem Foul gegen Tobias Teetz. Ein Rezept bei den Strelitzer Jungs, die personelle Überlegenheit auszunutzen, war leider nicht erkennbar. Stattdessen blieben die Herthaner auch in Unterzahl hinten fest und vorn gefährlich.
In der 36. Minute haben die Berliner einen Elfmeter verschossen, Justin Borchardt im Kasten der Neustrelitzer war aber in der richtigen Ecke und hätte das Leder sehr wahrscheinlich pariert, wenn es denn nicht um gut einen Meter verzogen worden wäre. Dafür besorgt Eric Stiller in der 40. Minute das 1:0. Gleich drei Herthaner hätten nach einem Eckstoß ungedeckt einschießen können.
Torwartwechsel kurz vor Feierabend
Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, das traf ein Schuss der Zehlendorfer den rechten Innenpfosten, rollte die Torlinie entlang und konnte von Borchardt im Hechtsprung eben noch unter Kontrolle gebracht werden. Der TSG-Keeper zeichnete sich auch kurz vor Feierabend noch mit einer Glanzparade aus und hielt das 0:1. Dafür kassierte er in der Nachspielzeit ebenfalls einen Platzverweis, nachdem er beim Herauslaufen gestolpert war und außerhalb des Strafraums den Ball mit der Hand berührt hatte. Für ihn zog sich der in der ersten Hälfte eingewechselte Emiliano Zefi die Torwarthandschuhe an.
Sieht man mal von einem Kopfball von Kevin Riechert nach Ecke in der zweiten Hälfte ab, den Jasper Kühn im Kasten der Gäste noch von der Linie kratzte, und dem per Foul beendeten Durchbruch von Manuel Härtel in Häfte 1, so hat sich die TSG Neustrelitz über die volle Spielzeit bei allem gewohnten Einsatz nicht eine einzige hundertprozentige Torchance erarbeitet. Stadionsprecher Jamy Lazar sprach bei seiner Abmoderation von einem „gebrauchten Tag“. Damit hatte er wohl recht.
Im Rahmen der Neustrelitzer Büchertage lädt das Kulturquartier am Donnerstag, den 2. Mai, von 16 bis 17 Uhr Eltern und Großeltern zu einer Medienkompetenzveranstaltung ein. Bei der Veranstaltung wird thematisiert, warum das Vorlesen so wichtig ist und wie das Lesenlernen durch die Verwendung von digitalen Apps begleitet werden kann. Wir geben Empfehlungen für werbefreie Lese-Apps sowie Tipps zum Vorlesen, Tandemlesen und Selberlesen.
Während der Veranstaltung wird eine Kinderbetreuung angeboten! Die Teilnahme kostet 2 € pro Person. Um Anmeldung wird gebeten unter 03981 23909-99 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de. Spontane Gäste sind aber auch willkommen.
Ohne einen Gastrotipp sollen meine Leser auch an diesem Wochenende nicht bleiben. Zu preisen ist das „Wohnreif“ in Röbel, Pferdemarkt 12. Das schnucklige Bistro mit Laden „nordisch leben“ von Daniel Kattner und Dörte Sommerfeld gibt es nicht erst seit heute, nur sind wir immer wieder daran vorbeigelaufen und haben dadurch jede Menge versäumt. Das haben wir nun nachgeholt. Warum uns die Adresse endlich aufgefallen ist, weiß der Fuchs. Auf jeden Fall haben wir uns bei unserem Eintritt, freundlich begrüßt, sofort wohl gefühlt, und das hat sich in den folgenden 45 Minuten noch gesteigert.
Schon der Gang durch das Geschäft voller schöner Einrichtungsgegenstände tut gut. Geschmackvoller kann man Ware nicht präsentieren. Leider ist die Aufnahmekapazität unseres Eigenheims nach fast 30 Jahren darin wohnen bei aller Aufgeschlossenheit gegenüber skandinavischem Design so gut wie ausgereizt. Und man trennt sich ja so schwer von liebgewonnenen Dingen.
Aber auch vor dem „Wohnreif“-Tresen sitzen, mit der guten Seele dahinter plaudern, dem Geräusch der imponierenden Kaffeemaschine lauschen, ein Stück selbstgebackenen Kuchen auf einem dekorativen Brettchen mit dem leckeren Cappuccino serviert bekommen, das hat schon was. Ein Bier aus dem zur schicken Einrichtung passenden Kühlschrank ist zu haben, und jede Menge guter Wein. Bei schönem Wetter kann man sogar draußen vor der Schaufensterscheibe direkt am Bürgersteig urig sitzen. Daumen ganz hoch, wir kommen wieder, vielleicht zu einem der Tapas-Abende.
Job direkt am Canower See: In schönerer Umgebung kann man nicht arbeiten.
In der Marina Canow in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte biete ich einen attraktiven Job direkt am See an. Mehr noch: Auch eine möblierte Dienstwohnung mit Blick aufs Wasser kann auf Wunsch von mir gestellt werden. Ich suche für unser Team Verstärkung für den Kioskverkauf von Snacks und Getränken sowie die Betreuung von Bootsanlegern und für Hausmeistertätigkeiten. Die Beschäftigung kann in Voll- oder auch in Teilzeit erfolgen. Ich freue mich auf Ihre Bewerbung unter