Die ev.-luth. St. Johanniskirchengemeinde Malchin und der Kreisfeuerwehrverband Mecklenburgische Seenplatte laden alle Interessierte und Freunde der Feuerwehr zum ökumenischen Festgottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehren Sankt Florian recht herzlich ein. Am 5. Mai um 10.30 Uhr findet in der St. Johanneskirche in Malchin zum 15. Mal der festliche Gottesdienst statt.
Es ist ein besonderer Anlass, der verstorbenen Kameradinnen und Kameraden zu gedenken und das Ehrenamt zu würdigen. Nach dem Festgottesdienst besteht für alle noch die Möglichkeit, ein in der Feldküche (Gulaschkanone) zubereitetes Mittagessen einzunehmen.
Die Mirower können stolz sagen, dass ihr Kirchturm der Johanniterkirche auf der Schlossinsel seit nunmehr 30 Jahren unter der Haube ist. Es war am 12. November 1993, als dieser lang gehegte Wunsch in Erfüllung ging. Seitdem ist die Kirche schon von weitem zu sehen und wenn man auf der Aussichtsplattform steht, kann man selbst weit sehen. Das Jubiläum ist für die Kirchengemeinde Grund zum Feiern. Der Festgottesdienst findet am kommenden Sonntag ab 10.30 Uhr statt mit anschließendem gemeinsamen Erinnern mit Hilfe von Bildern.
Und einem gemeinsamen Mittagessen. Auch die Kinder sind willkommen. Sie können mit der gemeindepädagogischen Mitarbeiterin Mascha Liesche einen Turm gestalten und aufbauen und nach dem Gottesdienst mit Mitarbeitenden des Ferienhofs Mirow unter der Leitung von Stefanie Mewes Ponyreiten. Natürlich kann auch der Erlebnisturm besichtigt werden.
Umfangreiche zweijährige Sanierungsarbeiten an der St. Marienkirche in Wesenberg sind abgeschlossen. Mit Unterstützung aus dem Strategiefonds des Landes, das etwa 100.000 Euro zu den Gesamtkosten von rund 200.000 Euro beisteuerte, Patronatsmitteln, Spenden und dem Eigenanteil der Kirchengemeinde wurden die Bleiglasfenster restauriert, Feuchtigkeitsschäden am Innenputz ausgebessert und Malerarbeiten im Innenraum der Kirche vorgenommen, die der Wesenberger Malermeister Rolf Ficker ausgeführt hat. Das geht aus dem jüngsten Gemeindebrief hervor. Ficker hatte schon in den 90-er Jahren in dem Gotteshaus gearbeitet, sich restauratorisch anleiten lassen und stellt seine Farbmischungen selbst her.
Die Kirchengemeinde ist auch froh, dass das Gotteshaus jetzt über einen barrierefreien Seiteneingang verfügt, der Rollstuhlfahrern den Zugang zur Kirche vereinfacht. In einem Festgottesdienst mit Bischof Tilmann Jeremias am 25. Juni um 14.30 Uhr soll für die gelungene Sanierung Dank gesagt werden.
Neubesetzung der Pfarrstelle schwierig
Unterdessen gestaltet sich die Suche nach einem Nachfolger bzw. nach einer Nachfolgerin für den verstorbenen Wesenberger Pastor Konrad Kloss schwierig. Die Ausschreibung der Pfarrstelle hat bislang nicht zum Erfolg geführt und soll verändert wiederholt werden, wie die Fürstenberger Pastorin Maria Harder im Gemeindebrief mitteilt. Der Geistlichen obliegt eine 25-prozentige Vakanzvertretung. „Wir gehen als Kirche in eine Zukunft, in der Kirchengemeinde, was sie sein und leisten kann, sich sehr verändern wird“, so Maria Harder. Schwindende Mitgliederzahlen hätten Folgen für die Strukturen. In immer kürzeren Zeitabständen müssten Entscheidungen neu getroffen werden. Das komme auch auf die Kirchengemeinde Wesenberg/Schillersdorf zu.