Am gestrigen Donnerstag wurde die Polizei um 18.20 Uhr in ein Restaurant in der Warener Müritzstraße gerufen. Vor Ort stellten die Beamten einen 58-jährigen Warener mit heruntergelassener Hose in der Damentoilette fest. Der Mann war offensichtlich stark alkoholisiert und wollte das WC nicht mehr verlassen.
Eine 36-jährige einschlägig polizeibekannte Frau hat gestern bis zur Mittagszeit in Neubrandenburg mehrere Straftaten begangen. Morgens früh gegen 2.30 Uhr soll sie im Weidegang randaliert und ein parkendes Auto beschädigt haben. Auf etwa 100 Euro schätzt die Polizei den Schaden hier.
Dann soll sie vormittags im Ponyweg herumgeschrien und einer 72-Jährigen unvermittelt mehrfach ins Gesicht geschlagen haben.
Am Freitag, den 18. Oktober, gegen 18 Uhr, kam es in einem Bekleidungsgeschäft auf dem Marktplatz in Neubrandenburg zu einem Ladendiebstahl, an dem mehrere Personen beteiligt waren. Ein Tatverdächtiger ging mit einer vollgepackten Einkauftasche des Geschäftes rasch in Richtung des Ausgangs. An der Türschwelle nahmen zwei weitere Tatverdächtige das Diebesgut entgegen und entfernten sich in Richtung der Wallanlagen am Bahnhof. Dort soll die Einkaufstasche an eine vierte Person übergeben worden sein.
Am gestrigen Dienstag gegen 15 Uhr wurde dem Polizeihauptrevier Waren eine männliche Person in einem Lokal in der Langen Straße in Waren gemeldet, die dort andere Gäste belästige und nach mehrmaliger Aufforderung durch das Personal, nicht die Gaststätte verlassen wolle. Vor Ort angekommen, mussten die Beamten feststellen, dass es sich um einen polizeibekannten 40-jährigen Ukrainer handelt, der in der Vergangenheit schon mehrere Straftaten begangen hat. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 0,6 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 40-Jährige in Gewahrsam genommen.
Bei einer anschließenden Durchsuchung der Person und seinen mitgeführten Gegenständen konnten die Beamten Diebesgut sicherstellen. Ein Paar Schuhe mit Diebstahlsicherung, eine Hose und ein Rucksack konnten Diebstahlshandlungen zugeordnet werden, bei denen die Person als Beschuldigter geführt wird. Die Gegenstände stammen aus Geschäften der Warener Innenstadt und wurden an die Eigentümer zurückgegeben.
Ein 21-jähriger Mauretanier hat von Montagnachmittag an etliche Polizeikräfte aus mehreren Revieren beschäftigt. Am Ende saß er in einem Baum. Der mehrfach polizeibekannte Mann hat am Montag zunächst in Friedland einen Einsatz ausgelöst. Gegen 13.15 Uhr musste ein Streifenwagen in die Jahnstraße kommen. Er hatte in der Gemeinschaftsunterkunft randaliert und Mitarbeiter unter anderem als „Nazis“ beleidigt und mit dem Tod bedroht. Ihm wurde ein Hausverbot erteilt.
Während des Einsatzes versuchten die Beamten über die zuständige Behörde, eine neue Unterbringung für den Störer in Erfahrung zu bringen. Mehrere Unterkünfte im Landkreis hatten die Unterbringung aufgrund seines Verhaltens in der Vergangenheit abgelehnt. Am Ende sollten ihn die Polizeibeamten nach Kreuzbruchhof nahe Burg Stargard bringen inklusive seines privaten Gepäcks. Dort angekommen, begann der junge Mann sofort verbale Streitigkeiten, so dass die Unterkunft eine Unterbringung direkt ablehnte. Die Beamten nahmen ihn und sein Gepäck wieder im Streifenwagen mit und setzen ihn in Neubrandenburg ab. Gegen 17 Uhr wurde er zunächst aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Am nächsten Tag, Dienstagmorgen, hat sich der 21-Jährige in Neubrandenburg in der Großen Krauthöferstraße bei der Ausländerbehörde bei Mitarbeitern scheinbar nicht benommen. Die Polizei kam zum Einsatz und sollte ihn wieder nach Kreuzbruchhof bringen – trotz der Ablehnung vom Vortag. Dort angekommen, wurde der Einzug dort wieder verwehrt. Die Einsatzkräfte brachten ihn wieder zurück zur zuständigen Behörde nach Neubrandenburg.
Dort wurde ihm nach jetziger Kenntnis die Wartezeit auf die Mitarbeiter zu lang und er kletterte auf einen Baum. Das löste kurz nach 12 Uhr den Einsatz von Feuerwehr, Rettungswagen und Polizei aus. Zunächst war er aggressiv, nach gutem Zureden kam er aber vom Baum herunter und ließ sich zunächst freiwillig ins Klinikum einweisen. Das weitere Vorgehen müssen die zuständigen Behörden nun mit dem Störer direkt klären.