Heute Nachmittag hat ein 30-jähriger Mann in Friedland im Stadtcenter einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Aussagen von Zeugen hat er Faschingsplakate heruntergerissen. Die hinzugerufene Polizei wollte ihn aus dem Center hinausbefördern. Dabei gab es eine Rangelei zwischen ihm und den beiden Polizisten. Die Beamten wurden verletzt, einer von ihnen an der Hand, wodurch er derzeit dienstunfähig ist.
Gestern hat ein einschlägig polizeibekannter Mauretanier die Polizei erneut auf Trab gehalten. Ab etwa 16.30 Uhr war der 23-Jährige zunächst in der Neustrelitzer Straße unterwegs und hat dort versucht, mindestens zwei Bürgern die Handys zu stehlen. In einem Fall ist ihm das auch gelungen. Der Betroffene bemerkte es schnell genug, rief die Polizei und versteckte das Handy. Die Beamten stellten ihn und fanden auch das versteckte Handy.
Kurz danach wanderte er scheinbar direkt zum Marktplatz weiter. Dort hat er in einem Geschäft versucht, Kleidung zu stehlen. Der Aufforderung der Verkäuferinnen, den Laden zu verlassen, folgte er nicht. Sie riefen die Polizei.
Dieser Diebstahl wurde der Polizei bekannt, während einige Beamte mit ihm in der Stargarder Straße zu tun hatten. Dort war er scheinbar mit mehreren anderen Männern (alle Afghanen im Alter von 17 bis 18 Jahren) in Streit geraten. Er soll eine Glasflasche genommen und den Flaschenhals abgeschlagen haben. Mit dieser abgebrochenen Flasche hat er die Männer bedroht und sie nach ihnen geworfen. Dabei hat er sich selbst an der Hand verletzt und blutete. Es kam zur Rangelei, an der sich auch noch ein 18-jähriger aus Sierra Leone beteiligte. Aus der angegriffenen Gruppe wurde nach aktuellem Stand niemand verletzt.
Da der aggressive Mauretanier dem Platzverweis der Polizeikräfte nicht folgte, erwirkten die Beamten beim Bereitschaftsrichter, den Störer zumindest bis Mitternacht in Gewahrsam nehmen zu dürfen.
In der Spielothek im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg ist eine 62-jährige deutsche Mitarbeiterin gestern Abend zusammengeschlagen worden. Sie hat schwerstverletzt selbst den Notarzt rufen können. Da die Rettungsleitstelle von einem möglichen Verbrechen ausging, rief sie die Polizei dazu. Das Opfer hat schwerste Verletzungen vor allem im Kopfbereich und befindet sich im Klinikum.
Zeugenaussagen und Videoaufzeichnungen gaben erste Hinweise auf einen mutmaßlichen Täter. Da den Streifenbeamten der Mann bekannt vorkam, gab es einen ersten Anhaltspunkt für die weitere Fahndung. Der 34-jährige Mauretanier wurde kurz nach 1 Uhr Uhr an seiner Wohnanschrift abgeführt und befindet sich vorläufig festgenommen im Polizeigewahrsam.
Zum genauen Tathergang und zum möglichen Motiv dauern die Ermittlungen an. Momentan deutet nichts auf einen Raubüberfall hin. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei werden heute intensiv weitergeführt und dann an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Entscheidung übermittelt.
Ein 21-jähriger Mauretanier hat von Montagnachmittag an etliche Polizeikräfte aus mehreren Revieren beschäftigt. Am Ende saß er in einem Baum. Der mehrfach polizeibekannte Mann hat am Montag zunächst in Friedland einen Einsatz ausgelöst. Gegen 13.15 Uhr musste ein Streifenwagen in die Jahnstraße kommen. Er hatte in der Gemeinschaftsunterkunft randaliert und Mitarbeiter unter anderem als „Nazis“ beleidigt und mit dem Tod bedroht. Ihm wurde ein Hausverbot erteilt.
Während des Einsatzes versuchten die Beamten über die zuständige Behörde, eine neue Unterbringung für den Störer in Erfahrung zu bringen. Mehrere Unterkünfte im Landkreis hatten die Unterbringung aufgrund seines Verhaltens in der Vergangenheit abgelehnt. Am Ende sollten ihn die Polizeibeamten nach Kreuzbruchhof nahe Burg Stargard bringen inklusive seines privaten Gepäcks. Dort angekommen, begann der junge Mann sofort verbale Streitigkeiten, so dass die Unterkunft eine Unterbringung direkt ablehnte. Die Beamten nahmen ihn und sein Gepäck wieder im Streifenwagen mit und setzen ihn in Neubrandenburg ab. Gegen 17 Uhr wurde er zunächst aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Am nächsten Tag, Dienstagmorgen, hat sich der 21-Jährige in Neubrandenburg in der Großen Krauthöferstraße bei der Ausländerbehörde bei Mitarbeitern scheinbar nicht benommen. Die Polizei kam zum Einsatz und sollte ihn wieder nach Kreuzbruchhof bringen – trotz der Ablehnung vom Vortag. Dort angekommen, wurde der Einzug dort wieder verwehrt. Die Einsatzkräfte brachten ihn wieder zurück zur zuständigen Behörde nach Neubrandenburg.
Dort wurde ihm nach jetziger Kenntnis die Wartezeit auf die Mitarbeiter zu lang und er kletterte auf einen Baum. Das löste kurz nach 12 Uhr den Einsatz von Feuerwehr, Rettungswagen und Polizei aus. Zunächst war er aggressiv, nach gutem Zureden kam er aber vom Baum herunter und ließ sich zunächst freiwillig ins Klinikum einweisen. Das weitere Vorgehen müssen die zuständigen Behörden nun mit dem Störer direkt klären.