Die Zweitligisten des PSV Neustrelitz haben ihr heutiges Testspiel in der Heimischen Strelitzhalle gegen die Bundesligisten vom SV Warnemünde mit 3:2 (24:26, 25:23, 25:18, 19:25, 15:13) gewonnen. Mindestens 350 Zuschauer verfolgten die Partie und waren vom Auftritt der Gastgeber begeistert, die am kommenden Sonnabend zu Hause gegen die Schüttorfer in die Saison der 2. Bundesliga Nord starten.
Das MV-Derby zwischen dem PSV Neustrelitz und dem SV Warnemünde hielt, was es versprach: Hochspannung, Dramatik und eine herausragende Stimmung. In der OSPA-Arena in Rostock lieferten sich beide Teams vor rund 700 Zuschauern einen mitreißenden Schlagabtausch, der im Tie-Break entschieden wurde (Strelitzius berichtete kurz). Zwar musste sich der PSV am Ende mit 2:3 geschlagen geben, doch das Team konnte dem Tabellenführer einen Punkt abringen. Ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt, schreibt mein Blogpartner Jesco Genzmer, Außenangreifer in der PSV-Truppe.
Die Volleyball-Bundesligisten des PSV Neustrelitz haben sich im MV-Derby beim Tabellenführer SV Warnemünde vor 700 Zuschauern in der Rostocker OSPA-Arena mit 2:3 achtbar aus der Affäre gezogen. Sie zwangen den Titelanwärter (25:19, 17:25, 25:15, 21:25, 15:10) in den Tiebreak, bei dem den Neustrelitzern dann allerdings die Puste ausging. Immerhin, einen Punkt konnten sie mit nach Hause nehmen. Die Warnemünder zeigten nach zwei Niederlagen in Folge trotz Tabellenführung erneut, dass sie nicht unfehlbar sind.
Am morgigen Spieltag wartet auf die Volleyballer des PSV Neustrelitz eine echte Herausforderung. Sie treten auswärts beim aktuellen Tabellenführer SV Warnemünde an. Der PSV reist mit Rückenwind nach Rostock. Am vergangenen Wochenende ließen die Neustrelitzer den Kieler Adlern keine Chance und fuhren einen souveränen 3:0-Sieg ein. Nun wartet jedoch ein anderes Kaliber, schreibt mir mein Blogpartner Jesco Genzmer, Außenangreifer bei den Neustrelitzern, in seinem Vorbericht.
Das MV-Derby zwischen dem PSV Neustrelitz und den Gästen aus Warnemünde blieb hinter den Erwartungen vieler Zuschauer zurück. „Das Team von der Ostsee zeigte eine souveräne Leistung und ließ uns kaum Chancen ins Spiel zu finden, so mein Blogpartner Jesco Genzmer, Außenangreifer bei den Neustrelitzer Bundesligisten. „Ausgerechnet in diesem prestigeträchtigen Duell, in dem Kampfgeist und Leidenschaft gefragt gewesen wären, enttäuschte der PSV erneut.“
So wollen wir unsere Jungs auch morgen jubeln sehen.
Das zweite MV-Derby der Saison steigt am morgigen Sonnabend um 19 Uhr in Neustrelitz, wo die Bundesliga-Volleyballer vom PSV auf starke Warnemünder treffen. Im September mussten sich die Neustrelitzer dem Gegner von der Ostsee geschlagen geben und schieden aus. Der SV Warnemünde krönte seine Pokalsaison mit dem Einzug ins Achtelfinale des DVV-Pokals und empfing den VFB Friedrichshafen (1:3).
In der Halle der Bundespolizei an der Woldegker Chaussee prallen zwei Mannschaften mit völlig unterschiedlichen Saisonverläufen aufeinander. Neustrelitz, derzeit Tabellenneunter, erwischte mit mehreren Fünf-Satz-Spielen und Niederlagen einen holprigen Start. Warnemünde hingegen, als Tabellenzweiter mit sechs Siegen aus sieben Spielen, hat einen souveränen Lauf und will diesen weiter ausbauen.
Routinier Paul Sprung versenkt den Ball in der gegnerischen Hälfte.
Das war schon extrem ärgerlich gestern Abend in der Sporthalle der Bundespolizei in Neustrelitz. Immer wieder schienen unsere Bundesliga-Volleyballer vom PSV Neustrelitz gegen die Warnemünder auf der Siegerstraße, am Ende mussten sich die Residenzstädter im MV-Duell geschlagen geben (Strelitzius berichtete kurz). Nach den ersten beiden gewonnenen Sätzen, davon der zweite deutlich, herrschte Euphorie in der Halle, die Fans waren schier aus dem Häuschen. Es folgte die Ernüchterung in den beiden folgenden Durchgängen. Die Ostseestädter mit der zweiten Luft, die Neustrelitz um den Anschluss bemüht. Im vierten Satz ziehen die Gäste gleich davon, und PSV-Trainer Jonathan Kendrick Scott ist sichtlich auf der Palme. Er wechselt aus, alle Spieler kommen in dieser Partie zum Einsatz, aber die Tabellenzweiten aus Warnemünde spielen jetzt im Stil einer Spitzenmannschaft, haben einen absoluten Lauf, deklassieren den PSV.
Es geht in den Tiebreak. Und da keimt noch einmal Hoffnung auf, wenigstens zwei Punkte in Neustrelitz zu behalten. Die Gäste zeigen jetzt auch Nerven, aber ein 7:2-Vorsprung unseres Teams schmilzt zum letzten Seitenwechsel bereits auf 8:5. Warnemünde stemmt sich verbissen gegen die Niederlage. Packende, lange Rallys, voller Einsatz auf beiden Seiten. 10:10, dann haben die Jungs von der Küste die Oberhand und segeln zum 15:11 davon.
Als Beste geehrt: Jan Philipp Krabel (rechts) und Jesco Genzmer.
„Wir haben unsere Chancen gehabt, waren sehr stark in den ersten beiden Sätzen, aber die Warnemünder sind einfach eine sehr gute Mannschaft. Ich bin sehr zufrieden mit dem Beginn, aber man muss gegen einen solchen Gegner die ganze Zeit konzentriert und fokussiert bleiben. Vor allem gegen Diagonalangreifer Jan Philipp Krabel haben wir einfach kein Rezept gefunden“, so Jonathan Kendrick Scott im Gespräch mit mir. „Es gab in unserem Spiel einfach zu viel Auf und Ab.“
Als beste Spieler wurden Jan Philipp Krabel bei den Warnemündern und Jesco Genzmer beim PSV Neustrelitz geehrt. Für unsere Jungs geht es jetzt darum Platz 5 zu behaupten. Am kommenden Sonnabend treten sie in Dessau (11.) an, und im letzten Spiel der Saison wird es noch einmal richtig schwer. Dann kommen die Bocholter (3.) nach Neustrelitz.
Emotionaler Höhepunkt gestern Abend in der Halle war der Auftritt einer ukrainischen Kindertanzgruppe. Das „Tanzweltstudio“, Abteilung beim Freizeitsportverein Kiefernheide 90, wurde im November 2023 gegründet. Die urkrainische Tanzlehrerin Tanja Rebrikova trainiert die 20 Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr in der Grundschule am Sandberg. Inzwischen sind auch die ersten deutschen Kinder dazugekommen.
Die Zuschauer in der Halle erlebten zum Teil irre Rallys, vorn links ist Stephanos Haridimou für den PSV Neustrelitz zum Block hochgestiegen.Coach Jonathan Kendrick Scott nutzt eine Auszeit zur Ansprache an seine Spieler.Auch die Zuschauer gingen durch ein Wechselbad der Gefühle.Die PSV-Trommler haben wieder einmal ihr Bestes gegeben.
Die Enttäuschung über die Niederlage war den Neustrelitzer Spielern in die Gesichter geschrieben..
Die Volleyballer des PSV Neustrelitz in der 2. Bundesliga Nord haben am Abend ihr Heimspiel gegen den SV Warnemünde mit 2:3 (25:21, 25:18, 21:25, 16:25, 11:15) verloren. Rund 250 Zuschauer in der Halle der Bundespolizei an der Woldegker Chaussee erlebten ein packendes, hochklassiges MV-Derby mit dem bessere Ende für die Gäste von der Ostseeküste. Der ausführliche Spielbericht erfolgt aufgrund der späten Stunde heute am morgigen Vormittag.
Zwei knapp verlorene Sätze, da war mehr drin für den PSV Neustrelitz (links) gegen die gastgebenden Warnemünder.
Der eine oder andere Volleyballfreund unter meinen Lesern wird sich gefragt haben, warum der Bericht vom Spiel unserer Neustrelitzer Bundesligisten vom PSV in Warnemünde so kurz ausgefallen ist. Tatsächlich herrschte nach der 0:3-Niederlage zunächst Funkstille. „Ich war so enttäuscht und niedergeschlagen, dass ich mein Handy in die Ecke geworfen habe und nur noch für mich sein wollte“, schreibt mir mein bewährter Blogpartner, Außenangreifer Jesco Genzmer. Der hat inzwischen nachgeliefert.
„Nach einem Aufstellungsfehler im ersten Satz sind wir zunächst schlecht in die Partie gekommen, haben aber dann eine eigentlich gute Leistung abgeliefert. Unglücklich ging der Durchgang knapp an die Warnemünder“, so Jesco. „Der zweite Satz lief besser für uns, jeder hat sein Bestes gegeben. Zwischendurch haben wir auch mal eine Vier-Punkte Führung gehabt, aber nach hinten raus hat es wieder nicht gereicht. Im fünften Satz war dann die Luft raus. Unter anderem haben die Warnemünder da viele Blockpunkte gemacht. Unsere Annahme war eigentlich stabil. Cool war, dass die mitgereisten Fans gut Stimmung gemacht haben. Und schade, dass wir nicht die entsprechende Leistung auf die Platte bringen konnten.“
Am kommenden Sonntag, 10. Dezember, um 16 Uhr, geht es in der Halle der Bundespolizei in Neustrelitz gegen die Jungs aus Dessau. Bis dahin sollte die Niederlage in Warnemünde abgehakt sein.