Unseren Volleyballern des PSV Neustrelitz in der 2. Bundesliga Nord ist die Revanche gegen den SV Warnemünde nicht geglückt. Nach der Niederlage im Pokal (Strelitzius berichtete) ist es den Jungs von Coach Jonathan Kendrick Scott auch heute Abend an der Ostseeküste nicht gelungen, als Sieger aus der Halle zu gehen. Knapp war es zunächst, am Ende deutlich: 23:25, 23:25, 18:25.
Am vorletzten Spieltag vor der Weihnachtspause in der 2. Bundesliga Nord empfangen die Neustrelitzer Bundesligisten am kommenden Sonntag, den 10. Dezember, um 16 Uhr, in der Halle der Bundespolizei an der Woldegker Chaussee die Kontrahenten aus Dessau.
Der Heimspielniederlage gestern (Bild) folgte heute das Ausscheiden im Pokalwettkampf.
Schwarzes Wochenende für die Volleyball-Bundesligisten des PSV Neustrelitz. Nach der Heimniederlage gestern gegen die Zweite aus Giesen (Strelitzius berichtete) ist das Team um Coach Jonathan Kendrick Scott heute aus dem Pokalgeschehen ausgeschieden. Nachdem unsere Jungs die Vorrunde gegen die niederklassigeren Teams Schweriner SC und SV Warnemünde II jeweils mit 2:0 gewonnen hatten, war im Finale gegen den Ligakonkurrenten Warnemünde I dann der Gastgeber der Glückliche. Im ersten Satz blitzte noch das tatsächliche Vermögen der Neustrelitzer auf, die auch heute ohne Spitzenspieler Paul Sprung auskommen mussten. Im zweiten Durchgang war dann die Luft aus.
„Es hat schon sehr an den Kräften gezehrt, dass wir gestern Abend noch im Punktspielbetrieb gestanden haben und heute morgen um 7 Uhr bereits die Fahrt nach Warnemünde antreten mussten. Irgendwann hat dann einfach die Konzentration gefehlt“, so mein Blogpartner, Außenangreifer Jesco Genzmer. Gute Nachricht: Sein großer Bruder, Libero Jacob Genzmer, konnte nach den Schulterproblemen gestern heute wieder auflaufen. Längerfristig fällt allerdings Bryan Reise durch seine Bänderverletzung aus.
Inzwischen haben Coach Jonathan Kendrick Scott und PSV-Volleyballchef Patrick Scholz zusammengesessen und beraten, wie sie die personelle Situation des Bundesligisten verbessern können. Das teilte Scholz am Abend auf Anfrage mit.
Am kommenden Sonnabend treten die Neustrelitzer nebenan gegen das Team aus Lindow/Gransee an. Das ist zwar mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet und momentan Tabellenletzter, wird aber mit Sicherheit im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell alles daran setzen, um gegen die PSV-Truppe zu punkten.
Der PSV Neustrelitz, hier die Begegnung gegen die Warnemünder (vorn), wird nur noch gegen Mannschaften antreten, die nachweislich auf Corona getestet sind.
Alle Spieler der 2. Bundesliga-Mannschaft des PSV Neustrelitz und das komplette Aktivteam haben sich am Montag auf Corona testen lassen. Auslöser waren Meldungen vom letzten Punktspielgegner SV Warnemünde, der seit vergangener Woche mehrere Panademiefälle in seinen Reihen hat und ungetestet in Neustrelitz angereist war. Nun wurde am Montag auch ein Spieler des PSV positiv getestet, der hatte sich aber rechtzeitig mit Erkältungssymptomen von seinen Mitstreitern distanziert. Alle anderen Team-Mitglieder haben negative Befunde, sodass die kurzzeitige Quaratäne voraussichtlich morgen wieder aufgehoben und der Trainings- und Wettkampfbetrieb fortgesetzt werden kann. Am Sonnabend tritt unsere Mannschaft in Moers an.
PSV-Volleyballchef Patrick Scholz bezeichnete die Fahrlässigkeit der Warnemünder als eine „Frechheit“. „Wir geben uns hier alle erdenkliche Mühe mit unserem Hygienekonzept, und die reisen ungetestet an.“ Er habe gegenüber dem Verband angezeigt, dass der PSV Neustrelitz nur noch gegen nachweislich getestete Mannschaften antreten werde. Eine Gefahr für die Zuschauer in der Strelitzhalle habe es dank der strikten Zonentrennung und des Lüftungskonzepts nicht gegeben. Das sehe auch das Gesundheitsamt so. Besonders mit dem zuständigen Sachgebietsleiter Hygiene/Umweltmedizin Dr. Franz-Josef Stein gebe es eine ausgezeichnete Zusammenarbeit.