Materalien im Wert von 21.000 Euro sind in der Zeit vom 5. Juni, 16 Uhr, bis zum 8. Juni, 7 Uhr, nahe der Ortschaft Möllenhagen, an der Verbindungsstraße zwischen Groß Varchow und Voßfeld, von einer Straßenbaustelle verschwunden.
Dort finden derzeit Bauarbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes statt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand haben unbekannte Täter zwölf metallene Zaunfelder, die zur Absicherung der Baustelle dienten, sowie 50 Gewindestangen eines Horizontalbohrers entwendet. Die Gewindestangen wiegen ca. 30 bis 40 Kilogramm und sind ca. drei Meter lang.
Die Kripo Waren ermittelt. Zeugen, die verdächtige Fahrzeuge oder Personen in der Nähe des Tatortes gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Waren unter der Telefonnummer 03991 1760 zu melden.
Ein 31-jähriger Fahrer konnte am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr nach seiner Flucht vor der Polizei in Groß Quassow gestellt und kontrolliert werden. Der Beschuldigte hatte beim Erblicken der Beamten in der Ortschaft Groß Trebbow seinen Pkw gewendet und war mit quietschenden Reifen und hoher Geschwindigkeit in Richtung Vosswinkler Schleuse und weiter nach Groß Quassow davongefahren.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,39 Promille. In diesem Fall hat sich der alkoholisierte Fahrer wegen Trunkenheit im Straßenverkehr strafbar gemacht, da die Fahrweise als alkoholtypische Ausfallerscheinung gewertet wurde, die bereits ab einem Promillewert von 0,3 Promille strafbar ist.
„Jedes Werk ein Abenteuer“, so der treffende Titel der Ausstellung der Galerie für gegenwärtige Kunst in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz, die am kommenden Freitag, den 12. Juni, um 19.30 Uhr, eröffnet wird. Gezeigt werden Arbeiten von Pino Polimeno und Klaus Sommerfeld.
In der Tat werden in den Werken beider Künstler besonders atmosphärische Welten aufgeschlossen, die bereits für den Betrachter in der visuellen Erkundung so manches Abenteuer eröffnen. Aber auch die Passion und Freude bei der Schaffung dieser Werke ist als besonders exklusives Abenteuer vorstellbar, heißt es in einer Vorbesprechung der Ausstellung.
Bei Klaus Sommerfeld, der nach eigenen Angaben einen besonderen Hang zum Gesamtkunstwerk hat, und sowohl als Autor, Schauspieler und bildender Künstler aktiv ist, zeigt sich eine riesige Portion Ironie, Witz und Spaß an der bildhaften Umsetzungen. So zum Beispiel bei der Umschreibung des Ausspruches „Du bist genau meine Kragenweite“. Hier appliziert er verschiedene Hemdskragen, die offensichtlich einem gewissen Herrn Dr. Hembeck einst gehörten, und kleckst kunstvoll mit blauer Tinte auf diesem wohlkomponierten Kragenbild. So erzeugt er ein illustres Bild des ehemaligen Trägers, kombiniert dieses aber mit genauem Wissen der Kunstgeschichte, indem Bezüge auf das Action Painting von Jackson Pollock am Horizont aufflackern oder auch des Kubismus der frühen Avantgarde.
Der Italiener Pino Polimeno hingegen schafft mit seinen ausgesprochen atmosphärischen Leuchtkästen Erinnerungsräume, wie er sie aus vergangenen Zeiten kennt. Dass gerade Wände viel zu erzählen haben, weiß Polimeno sehr genau. So sind es bekritzelte Wände oder Fassaden an denen die Farbschichten abblättern, Plakate bereits die Schichten der Zeit abbilden oder der ein oder andere in eine Wand etwas hereingeritzt hat. Mit dem Licht, das aus Türen, Luken oder Toren erscheint, strukturiert er nicht nur seine Räume, sondern zaubert sehr gekonnt vielschichtige mögliche Erzählungen, zu denen jeder Besucher wohl von einer anderen Erinnerung berichten könnte.
Als Dankeschön für den Einsatz der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr in Zeiten von Corona hat der Feuerwehrmusikzug Mirow am gestrigen Sonnabend einen musikalischen Gruß von der Schlossinsel gesandt. Bei herrlicher Kulisse zwischen Schloss und 3 Königinnen Palais stellten sich die Kameraden in ungewohnter Formation auf, um die Abstandsregeln auch beim Musizieren einzuhalten.
Das kurze Platzkonzert bot die Europahymne (Freude schöner Götterfunken), die „Alten Kameraden“ und das Mecklenburger Heimatlied. Das Geschehen wurde per Live-Stream über die Seite des Feuerwehrmusikzugs bei Facebook geteilt und kann dort auch im Nachhinein noch angesehen werden.
Die wenigsten meiner Leser werden schon mal in Buchholz gewesen sein. Wir bislang auch nicht, was dafür ausschlaggebend war, das abgelegene Dorf ganz am Rand unserer Landesgrenze zu Brandenburg heute über Priborn anzufahren.
Und siehe da, es gibt in Buchholz nicht nur eine respektable Marina mit Müritz-Anbindung, sondern sogar eine „Kulinarische Dorfstraße“. So zumindest die beeindruckende Ausschilderung. Tatsächlich verbergen sich hinter dem nicht eben bescheiden anmutenden Wegweiser zwei Gaststätten und ein Weinkontor, wobei zwei Adressen am Sonntagnachmittag mit Geschlossenheit nicht eben punkteten und die dritte die Corona-Regelungen besonders rigide auslegte.
Nicht einmal eine Stunde hat es gestern gedauert, dann waren die beiden von Marike Frick spendierten Förder-Jahrestickets für die Kinos der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz (Strelitzius berichtete) weg. Die Neustrelitzerin Anke Pollex hat die Dauerkarten gewonnen. Die stadtbekannte Augenoptikerin mit ihrem Geschäft im Kiefernheide-Center ist der Kultureinrichtung am Sandberg sehr verbunden und schätzt am dortigen Filmprogramm die Vielfalt. „Umwelt, Integration, Biografien“, dann kommen drei Punkte, die die ganze Bandbreite des Angebotes andeuten sollen.
Sponsorin Marike Frick freut sich aus der Schweiz mit der Gewinnerin.
Meine rührige Blogpartnerin Anke Pollex gehört selbst zu den Kulturorganisatoren der Residenzstadt und unterstützt die KOF mit einer Anzeige im monatlichen Programm-Flyer. Marike Frick und ich freuen uns mit der Gewinnerin und danken allen weiteren Einsendern. Stellvertretend darf ich hier Uwe Pöschel von den Freunden des Buches zitieren, der die Fabrik-Kinos als „vielseitig, interessant und weit ab vom Mainstream“ würdigt.
„Es wird Zeit, dass es wieder losgeht! Der „Shutdown“, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, hat unser aller Leben in den vergangenen Wochen stark verändert und eingeschränkt. Der Frühling ist fast vorbei und der Sommer mit den großen Ferien klopft schon an“, schreibt mir mein Blogfreund Pitt Venherm vom Verein Kultur in Bewegung.
Los geht es am kommenden Freitag, den 12. Juni, um 17 Uhr, in Neustrelitz rund um den Markt und in der Strelitzer Straße. Die sechs engagierten Musiker, allesamt aus der Region, brennen darauf, endlich wieder vor Publikum spielen zu dürfen. Erst als Straßenmusiker solo und ab 19 Uhr vereint als Band auf der Gartenbühne des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz. Als Musiker spielen auf: Torsten Harder (Cello), Stephan Pankow (Gitarre/Keyboards), Holm Heinke (Saxophon), Henri Stabel (Gitarre/Gesang) und „Nola“ mit Mark Rose & Christian Flore (Schlagzeug/Gitarre/Gesang).
Per Nahbereichsfahndung hat die Polizei im Umfeld des Neustrelitzer Kauflandes drei Ladendiebe dingfest gemacht. Das Diebesgut, mehrere Flaschen Alkohol im Wert von ca. 670 Euro, führten die Diebe mit sich. Im Pkw der Täter wurde weiteres Diebesgut gefunden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 40 Jahre alte und die beiden 34 Jahre alten, aus Georgien stammenden Zuwanderer aus dem Gewahrsam entlassen. Ein Ermittlungsverfahren gegen die drei Tatverdächtigen wegen bandenmäßigen Diebstahls wurde eingeleitet.
Das seit Sonnabend vermisste 13-jährige Mädchen aus Neubrandenburg wurde aufgrund eines Bürgerhinweises wohlbehalten in der Vier-Tore-Stadt gefunden. Die Polizei bedankt sich für die Unterstützung.