Henry Tesch (rechts) würdigt Siegfried Paul Laßbeck für dessen ehrenamtliches Engagement.
Die Überraschung ist wirklich gelungen. Der Mirower Siegfried Paul Laßbeck ist am Dienstagabend am Rand der Stadtvertretersitzung mit einer Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Mirow geehrt worden. Sein Sohn hatte die Sache „eingefädelt“ und den Vater unter einem Vorwand mitgebracht. Dann bat ihn Henry Tesch (CDU), amtierender Bürgermeister, unerwartet zur Würdigung seines ehrenamtlichen Engagements nach vorn.
Siegfried Paul Laßbeck fühlt sich seit Jahren für die Uhr am Unteren Schloss in Mirow verantwortlich, die dank seiner täglichen Pflege mit großem Aufwand und viel Mühe zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist und die Blicke von Touristen wie Einheimischen gleichermaßen anzieht. Das werde von der ganzen Stadt sehr geschätzt, heißt es in der Eintragung.
Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am heutigen Dienstag gegen 11.15 Uhr auf der B 198 zwischen Vipperow und Viezen gekommen, bei dem vier Personen verletzt wurden. Ein 64-jähriger Fahrzeugführer kam etwa einen Kilometer hinter der Ortslage Vipperow auf Grund der stark blendenden Sonne nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in die am Fahrbahnrand befindliche Baumgruppe.
Bei dieser Kollision wurden der Fahrer leicht verletzt und die drei anderen
Fahrzeuginsassen schwer verletzt. Der 82-jährige Beifahrer wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum nach Waren gebracht. Die 86-jährige Ehefrau des Beifahrers wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Neubrandenburger Klinikum geflogen. Der leichtverletzte Fahrer und dessen schwerverletzte 54-jährige Ehefrau kamen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Plau am See. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2500 Euro geschätzt.
Rettungskräfte wurden am heutigen Dienstag gegen 13.15 Uhr zu einer hilflosen Person in die Strelitzer Chaussee in Neustrelitz gerufen. Nach bisherigem Ermittlungsstand griff der 18-jährige betrunkene Mann die zur Hilfe eilenden Retter mit einem Teleskopschlagstock an. Auch gegenüber den zum Einsatz kommenden Polizeibeamten leistete der 18-Jährige erheblichen Widerstand.
Der Widerstand konnte mit einfachen Mitteln gebrochen werden, so dass keine Rettungssanitäter und Polizeibeamte verletzt wurden. Die Polizei ermittelt gegen den 18-jährigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.
„Bei schnellerem Gehen werden Sie nicht besser sehen“. Mit diesen Worten des englischen Zeichners, Kunsthistorikers und Sozialreformers John Ruskin (1819-1900) als Titel hat die Galerie der Alleen in Wustrow am bundesweiten Tag der Allee ihre diesjährige Veranstaltungsreihe abgeschlossen. „Alleen sind ein Kulturgut für Zukunft“ bekundeten die Warnwesten der Teilnehmer bei einer Baumschau zwischen Wesenberg und Wustrow, zu der die Galeristen Egbert und Stefanie Striller eingeladen hatten (Strelitzius berichtete).
Das Fazit: Ein Umdenken im Bewerten und Handeln ist notwendig. Aus Missachtung und Fehlmaßnahmen in der Vergangenheit entstanden Schäden und hohe Verluste auch in der örtlichen Allee. Möglichkeiten zur Stärkung und zum Erhalt des unverzichtbaren charakteristischen Alleebestandes wie auch zu vorausschauender und umsichtiger Neuentwicklung wurden erörtert, einschließlich der Verkehrsstrukturen, die zu mehr menschlicher Rücksichtnahme, zu Sicherheit und wachem Wahrnehmen beitragen. Immerhin ist die Allee als Teil der Deutschen Alleenstraße so etwas wie ein Begrüßungsweg für die Ortschaften, die sie verbindet. Weiterlesen →
Der eine oder andere Blogleser erinnert sich sicherlich daran, dass das Restaurant „Regolin am See“ in Diemitz zu den von mir geschätzten gastronomischen Adressen in der Region gehört. Deshalb tue ich auch gern Chef Manuel Regolin den Gefallen und weise darauf hin, dass sein Haus an allen Wochenenden im November und im Dezember an den ersten drei Adventswochenenden jeweils Freitag bis Sonntag von 12 bis 20 Uhr geöffnet hat.
Seit Oktober sind neue Herbst-Gerichte auf der Speisekarte, wie aus der Küche zu erfahren ist. An den drei Adventswochenenden gibt es zusätzlich leckere Enten- und Gänse-Essen zu schnabulieren. Weiterlesen →
Mackenzie Foy (links) und Keira Nightley in „Der Nussknacker und die vier Reiche“. Foto: Filmstarts.de
Mit dem amerikanischen Fantasyfilm „Der Nussknacker und die vier Reiche“ nach E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Nussknacker und Mäusekönig“ und Tschaikowskis Ballett „Der Nusknacker“ geht das Wesenberger Lichtspieltheater in die neue Kinowoche. Ja, ist denn schon Weihnachten? Nö, aber das starbesetzte Zuckergusswerk aus dem Hause Disney, das uns ins London Ende des 19. Jahrhunderts führt, ist bestens geeignet, uns auf die schönste Zeit des Jahres einzustimmen. Und das, wie es sich gehört, ganz in Familie.
Filmstarts.de liefert uns eine Inhaltsangabe: Zu Weihnachten bekommt die aufgeweckte Clara (Mackenzie Foy) ein mechanisches Ei geschenkt, das ihr ihre kürzlich verstorbene Mutter Marie (Anna Madeley) hinterlassen hat. Leider kann Clara das Ei jedoch nicht öffnen, denn das geht nur mit einem speziellen Schlüssel – und den hat sie nicht. Doch auf der Weihnachtsparty ihres Patenonkels Drosselmeyer (Morgan Freeman) fällt er ihr urplötzlich in die Hände, nur um kurz darauf von einer frechen Maus stibitzt zu werden. Clara nimmt die Verfolgung des kleinen Nagers auf und landet dabei in einer magischen Welt, die aus vier Reichen besteht und in der ein Konflikt schwelt: Die Zuckerfee (Keira Knightley) will die Bewohner der Reiche vor der tyrannischen Mutter Gigeon (Helen Mirren) beschützen und stellt zu diesem Zwecke eine Armee aus lebendig gewordenen Zinnsoldaten auf, die gegen Gigeons Mäusearmee antreten sollen. Clara schließt sich der Zuckerfee an, vergisst dabei aber nicht ihre eigentlich Mission: den Schlüssel zu finden…
Gespielt wird von Donnerstag bis Mittwoch um 17.30 und um 20 Uhr, am Sonnabend und am Sonntag auch um 15 Uhr.
Dominik Tramp (rechts) und sein Stellvertreter Philip Ahrndt.
In den 110 Jugendfeuerwehren und 37 Kindergruppen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis sind 1417 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 18 Jahren organisiert. Die Jugendwehrwarte, ihre Betreuer und Helfer haben 2017 etwa 33 000 Stunden ihrer Freizeit aufgebracht. Diese Zahlen nannte Kreisjugendfeuerwehrwart Dominik Tramp auf dem Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises am Wochenende in Golm. Daran nahmen 70 von 108 geladenen Delegierten teil, wie mir Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter Thomas Junge von der Kreisjugendfeuerwehr berichtet.
Die Delegierten haben eine neue Jugendordnung beschlossen. Fotos: Thomas Junge
In seinem Jahresbericht bedankte sich Tramp bei der Kreisjugendleitung, beim Kreisfeuerwehrverband Mecklenburgische Seenplatte und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie beim Team der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises für die gute Zusammenarbeit und die umfangreiche, problemlose Unterstützung. Höhepunkte 2018 waren unter anderem der Kreis- und Landesausscheid der Jugendfeuerwehren auf dem Gelände des Jugend-, Schulungs- und Ausbildungszentrums FTZ Neuendorf sowie das traditionelle Kreiszeltlager des Kreisfeuerwehrverbandes Mecklenburgische Seenplatte. In diesem Jahr verbrachten hier auch zum ersten Mal deutsche, polnische und rumänische Mädchen und Jungen eine gemeinsame Ferienwoche mit viel Spiel, Spaß und feuerwehrtechnischer Ausbildung (Strelitzius berichtete). Weiterlesen →
Die Kirchengemeinde Strelitzer Land und die Stadt Neustrelitz erinnern am kommenden Freitag, den 9. November, an die Reichspogromnacht des Jahres 1938 und an die jüdischen Bürger aus Neustrelitz, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Die Gedenkveranstaltung findet um 17 Uhr am Synagogengedenkstein am Alexanderplatz in Altstrelitz statt.