
Meine Passion, mindetens einmal im Jahr in die Pilze zu gehen, war in diesem Herbst jähen Wendungen unterworfen. Erst kalendarisch die Suche abgehakt, dann von meiner Blogfreundin Maria-Sophie noch mal angefeuert, dann Misserfolg, dann von Nachbar Peter eines Besseren belehrt und schließlich mit vollem Korb heimgekehrt, weiß ich am Ende nur: Der Klimawandel lässt auch die Hutträger nicht kalt, oder besser warm. Einen Monat kann man bei Marone und Steinpilz wohl getrost draufpacken.
Mein ohnehin geplantes Linsen-Kürbis-Gericht hat mit einer Ladung Maronen noch eine herbstliche Aufwertung erfahren. Bevor es zum Herd geht, noch ein Wort zur Beluga-Linse. Die findet sich im gemeinen Supermarkt wahrscheinlich nicht, ich habe sie bei Edeka in den Einkaufswagen gepackt. Die feinen, zart nussigen, schwarzen Linsen erinnern in ihrem Namen nicht ohne Grund an den Spitzen-Kaviar. Die Sterne-Küche schwört auf diese Linse, ich auch. Und für ein gutes Essen packt man schon mal einen Euro drauf.








