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Böse Zungen behaupten ja, unsere Drittliga-Volleyballer hätten beim 3:1 (25:20, 25:16, 24:26, 25:18) heute Abend gegen den TKC Wriezen mit Absicht einen Satz abgegeben, um den knapp 500 begeistert mitgehenden Zuschauern in der Strelitzhalle mehr Spannung zu bieten. Das hieße den Gästen auf dem Parkett Unrecht tun, die wacker dagegengehalten haben. Die Neustrelitzer hatten im dritten Satz bereits Matchball, bekamen aber dann das Flattern und den Sack nicht zu. Am Ende war der Erfolg der Hausherren in einem Spiel auf nicht eben Höchstniveau aber nicht wirklich in Gefahr. Was die TSG-Fußballer am Sportsonnabend vergeigt haben (Strelitzius berichtete), ist durch die Volleyballer herausgerissen worden. Auch eine Form von Kooperation.

Mit hat gefallen, dass unsere Jungs nach überzeugendem Auftaktdurchgang, wo sie die Führung von Beginn an nicht abgegeben haben, auch Rückstände im zweiten oder im dritten Satz wettmachen konnten, in dem sie lange hinten lagen. Das zeugt von Moral. Und wenn die Fehlerquote im heimischen Sechser mal anstieg, packten Sebastian Krause und Andrej Storozhenko ihre krachenden Aufschläge aus und sorgten für Luft. Krause war es auch, der als bester Spieler auf Seiten des PSV geehrt wurde.

