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Tango-Workshop: Stettiner Tanzlehrer gastieren im Kunsthaus Neustrelitz
01 Donnerstag Nov. 2018
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01 Donnerstag Nov. 2018
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01 Donnerstag Nov. 2018
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Tomasz Grzegorczyk (Zweiter von links) hofft, dass seine Jungs seinen Plan gegen die Greifswalder umsetzen können.
Man muss nur Tore schießen, dann gewinnt man auch sein Spiel. Diese Erkenntnis ist fast zu simpel, um sie aufzuschreiben. Aber genau da klemmt die Säge bei den Oberligisten der TSG Neustrelitz. Sie zeigt gefällige Spiele, belohnt sich aber nicht mit den dazugehörigen Treffern. „Dabei bildet der Angriff in den unterschiedlichsten Varianten bei uns in jedem Training einen Schwerpunkt“, versichert mir Coach Tomasz Grzegorczyk bei der Vorbesprechung zum morgigen Spiel gegen den Greifswalder FC. Um 19 Uhr ist Anstoß im Neustrelitzer Parkstadion, der Tabellenvierte empfängt mit drei Punkten Rückstand den Tabellendritten von der Küste.
Tomasz Grzegorczyk glaubt, dass die Angriffsschwäche seiner Mannschaft nicht auf mangelndes Können zurückzuführen ist, sondern eine Kopffrage ist. So seien die Torgelower am vergangenen Spieltag sehr aggressiv in die Partie gegen die Neustrelitzer gegangen, prompt habe sich die TSG nicht mehr auf ihr Spiel besonnen. Das soll morgen anders aussehen, mindestens ein Punkt soll den starken Greifswaldern abgeknöpft werden. „Ich habe da so meinen Plan und hoffe, dass ihn die Spieler auch umsetzen“, so der Coach.
„Wir müssen in der Defensive enorm aufpassen, denn die Greifswalder greifen sehr gut an, und dann im schnellen Umkehrspiel über Konter unsere Chancen suchen.“ Das werde er seinen Jungs heute Abend beim Abschlusstraining auch noch einmal einschärfen, so der Trainer. Personalsorgen vor dem morgigen MV-Derby gebe es bei der TSG nicht. Man sieht sich im Stadion.
01 Donnerstag Nov. 2018
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Eine große Freude hat mir dieser Tage mein Arbeitskollege Tino Griebsch aus Warbende gemacht. Er hat mir namens der Mecklenburg-Strelitzer Bierfreunde vier Flaschen selbstgebrauten Gerstensaftes zur Feierabendverkostung auf den Schreibtisch gestellt, und dann auch noch vier verschiedene. Tino frönt seit Jahren mit ein paar Mitstreitern dem Hobby des Bierbrauens und hat mir mit vielen Erzählungen und natürlich jetzt dem flüssigen Höhepunkt eine weitere Idee eingeimpft, wie ich mein so langsam nahendes Rentnerdasein sinnvoll bereichern könnte.
Tino Griebsch, in seiner Freizeit auch noch Mitglied einer Mittelaltertruppe und da nur unter Otto bekannt, verrät schon per Etikett auf seinen Flaschen den Spaß am Brauhobby. So stammt das Brauwasser für seine Kreationen unter anderem aus der „Messingquelle“, also dem Wasserhahn, und weil einem Gebräu Bitterorangenschalen hinzugesellt wurden, heißt das Ergebnis prompt „Orang Otto“. Kein Witz ist übrigens, dass Otto, also Tino, für sein untergäriges „Schneebier Pilsotto“ frischgefallenes Weiß vom Dach seines Carports eingesetzt hat.
Die experimentierfreudigen Strelitzer Bierfreunde scheuen auch nicht den Vergleich. So haben sie unlängst bei einem Wettbewerb der bekannten Störtebeker Braumanufaktur in Stralsund teilgenommen und sich dort gut behauptet, auch wenn es für einen Platz auf dem Treppchen nicht gereicht hat. Das kann ja noch werden. Was für ein schönes Hobby! Ich habe mir zum Feiertag ein „Orang Otto“ genehmigt, es für gut trinkbar befunden, und freue mich jetzt auf die anderen drei Kostproben. Am kommenden Wochenende wird das obergärige „Simcotto“ seinen Kronkorken los. Und was den Ruhestand angeht, schauen wir mal. Unlängst wollte ich im Alter noch Wachteln halten…