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Daniel Markwart versenkt einen Ball für den PSV.
Freude über den nächsten Dreier.

Böse Zungen behaupten ja, unsere Drittliga-Volleyballer hätten beim 3:1 (25:20, 25:16, 24:26, 25:18) heute Abend gegen den TKC Wriezen mit Absicht einen Satz abgegeben, um den knapp 500 begeistert mitgehenden Zuschauern in der Strelitzhalle mehr Spannung zu bieten. Das hieße den Gästen auf dem Parkett Unrecht tun, die wacker dagegengehalten haben.  Die Neustrelitzer hatten im dritten Satz bereits Matchball, bekamen aber dann das Flattern und den Sack nicht zu. Am Ende war der Erfolg der Hausherren in einem Spiel auf nicht eben Höchstniveau aber nicht wirklich in Gefahr. Was die TSG-Fußballer am Sportsonnabend vergeigt haben (Strelitzius berichtete), ist durch die Volleyballer herausgerissen worden. Auch eine Form von Kooperation.

Sebastian Krause wurde ausgezeichnet.

Mit hat gefallen, dass unsere Jungs nach überzeugendem Auftaktdurchgang, wo sie die Führung von Beginn an nicht abgegeben haben, auch Rückstände im zweiten oder im dritten Satz wettmachen konnten, in dem sie lange hinten lagen. Das zeugt von Moral. Und wenn die Fehlerquote im heimischen Sechser mal anstieg, packten Sebastian Krause und Andrej Storozhenko ihre krachenden Aufschläge aus und sorgten für Luft. Krause war es auch, der als bester Spieler auf Seiten des PSV geehrt wurde.

In der Blockarbeit sahen die Neustrelitzer, hier Ricardo Galandi (links) und Daniel Markwart, heute gut aus.

Drei weitere Punkte also auf das Konto der Truppe von Dirk Heß, der sich nach dem Spiel im Gespräch mit mir zufrieden zeigte. „Mit ein bisschen mehr Selbstbewusstsein hätten wir das Ding auch in drei Sätzen gewinnen können. Das Ziel für heute haben wir jedenfalls nach der klaren Niederlage in Potsdam erreicht: weniger Aufschlagfehler, bessere Blocks, variableres Spiel und natürlich die volle Punktzahl. Wenn ich etwas zu kritisieren habe, dann waren es die vielen Netzfehler, die wir gemacht haben. Aber das lässt sich einfach abstellen.“ Besonders freue ihn der Erfolg, weil heute Spieler eine Chance bekommen haben, die noch nicht so viele Einsätze hatten. So hatte Dirk Heß über weite Strecken der Begegnung seine drei jungen Neuzugänge Cordian Daniluk, Daniel Zastrau und Tom Orzelski auf der Platte. Und die haben alles andere als enttäuscht.

In einer Woche muss unser Team beim Schlusslicht Oststeinbeker SV antreten. Ein weiterer Dreier sollte dort möglich sein.

Aufstehen zum Matchball: In der Strelitzhalle blieb kaum ein Platz frei.