Auf der B198 ist es heute Vormittag zwischen Retzow und Vietzen zu einem Auffahrunfall gekommen. Beide Fahrzeuge waren hintereinander in Richtung Vietzen unterwegs. Das vordere Auto musste halten, der 47-jährige Fahrer dahinter prallte daraufhin auf das andere Auto auf.
Am heutigen Abend gegen 17.25 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung B198 / K18 ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Der 25-jährige deutsche Fahrer eines PKW Renault befuhr die K18 aus Richtung Lärz kommend und beabsichtigte auf die B198 in Richtung Vietzen aufzufahren. Da sich auf der B198 vorfahrtberechtigte Fahrzeuge befanden, musste der 25-Jährige verkehrsbedingt halten. Aus Richtung Vietzen befuhr ein PKW die Bundesstraße und beabsichtigte nach rechts in Richtung Lärz abzubiegen. Hinter diesem PKW fuhr ein 53-jähriger Deutscher mit einem Motorrad. Dieser wollte auf der B198 weiter in Richtung Neustrelitz fahren. Der Renault-Fahrer bemerkte den vorfahrtberechtigten Kradfahrer nicht und fuhr auf die Bundesstraße auf. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem PKW und der Harley-Davidson.
Wie nach der Entdeckung vor rund einem Monat hier im Blog versprochen, waren wir heute noch einmal in der „Alten Tischlerei“ in Vietzen, diesmal mit dem nötigen Hunger ausgestattet. Und ja, wir können auch die Bio-Küche des Hauses mit geringen Abstrichen empfehlen. Auf der mit Verweis auf die Geschichte des Hauses originell an einer Säge befestigten Speisekarte fanden wir einen neugierig machenden Salat samt Hähnchenspieß für die Holde und Penne mit wilder Bolognese für meine Wenigkeit.
Die Wartezeit im einladenden Hof bei kühlen Getränken mit der beschatteten Hauswand im Rücken war angemessen und entsprach der Aussage, alles frisch zuzubereiten. Langeweile kommt hier dank des Betriebs im Objekt und auf der Dorfstraße davor ohnehin nicht auf. Das Essen ansehnlich und schmackhaft. Knackig und einfallsreich der gemischte Salat, Attraktionen gefülltes dunkles Körnerbrot und eine zuvor in Roter Bete eingelegte Birne. Auch an den Nudeln gab es nichts zu beanstanden, sieht man mal von der zu geringen Größe der Portion ab. Die Bolognese unter Verwendung von Wildfleisch aus eigener Jagd mal was anderes, hatte ich so noch nicht auf dem Teller.
Fazit: Wir kehren in die „Alte Tischlerei“ zurück, da gibt es noch ein paar interessante Speiseangebote mehr. Hier gibt man sich noch wirklich Mühe. Allerdings scheinen uns die Preise ausgereizt, selbst, wenn alles Bio ist.
Strelitzius liefert neben Nachrichten und dem Ergebnis seiner Kochexperimente auch Gastrotipps. Im Prinzip richtig, wobei die Hinweise auf lohnenswerte Kneipen, Cafés, Lokale und Restaurants lange keinen Nachschub hier im Blog erhalten haben. Woher nehmen, und nicht stehlen? Die Holde und meine Wenigkeit schätzen es nach wie vor einzukehren, aber es gibt bei allen Neueröffnungen im weiten Umkreis kaum Positives zu berichten. Und bei mir gilt: Wer mich gastronomisch enttäuscht, den schreibe ich trotzdem nicht zugrunde. Den Mantel des Schweigens darüber, zumal ich ja nun auch nicht das Maß aller Dinge beanspruche. Miese Gastronomie verabschiedet sich von allein.
Der „Alten Tischlerei“ in Vietzen, Ortsteil von Rechlin direkt an der B 198, ist hingegen ein Loblied zu singen. Und das gerade mal nach zwei gepflegten Getränken, die wir am einzigen Tisch vor der Fassade mit abwechslungsreichem Straßen- und Radwegblick genossen haben. Der andere Blick galt der ein wenig versteckten Speisekarte, und die hat alle unsere Geschmacksnerven auf höchste Erwartungsstufe geschraubt. Schon mal vorgemerkt: Gratinierter Ziegenkäse mit Honig, Granatapfel und Rosmarin, gebettet auf arme Ritter, Wildkräutersalat. Danach Vietzener Schweineschnitzel mit Zuckerschoten und Möhren-Sahne-Gemüse sowie Petersilienkartoffeln. Und die Desserts, aber hallo…
Im passenden Moment stand auch die Küchentür offen, mein flüchtiger Eindruck, die geben hier alles. Den optischen Genuss hatten wir vorab gratis: Zwar muss im Bioladen der Tischlerei selbst bestellt werde, aber der Teller wird einem zum Tisch getragen, also auch an einem Nichtesser vorbei. Biergarten mit Wasser-Spielplatz zwischen freilaufenden glücklichen Hühnern lädt zum Verweilen für die Großen und die Lütten ein. Bei Regen sitzt man auch innen rustikal-gemütlich. Wo ich die nächste angenehme Begegnung hatte. Diesmal mit der Malerei „Das Unsichtbare sichtbar machen“ meiner ehemaligen Wesenberger Nachbarin Andrea Knapp an den Wänden. Die lebt jetzt auf noch flacherem Land, vielleicht meldet sie sich mal.
Auf jeden Fall gibt es zu diesem Beitrag nach einem baldigen Essen in der „Alten Tischlerei“ eine Fortsetzung. Wir sind nach einer schönen Einkehr heute extrem neugierig auf mehr. Und noch mehr Kultur wird hier auch geboten, dann sogar mit Fassbier.
In den gestrigen Abendstunden ist zu einem Unfall mit Personenschaden auf dem Sumpfsee bei Vietzen gekommen. Von einem Sportboot sprangen zwei der vier Besatzungsmitglieder ins Wasser und schwammen um das Boot. Der Bootsführer hatte den Motor nicht ausgekuppelt und fuhr in langsamer Fahrt weiter in Richtung Lärz. Eine der schwimmenden Personen im Heckbereich geriet mit den Beinen in die sich drehende Schraube des Außenbordmotors. Dadurch kam es zu Verletzungen am rechten Fuß und des linken Unterschenkels.
Die zwei an Bord befindlichen Personen zogen die verletzte Person nach dem Stoppen in das Boot und leisteten Erste Hilfe mit den an Bord befindlichen Verbandsmitteln. Der zwischenzeitlich alarmierte Rettungsdienst übernahm kurze Zeit später die verletzte Person und überführte diese ins DRK Krankenhaus Neustrelitz. Nach dem Nähen der Schnittwunden wurde das Unfallopfer am heutigen Tage wieder aus dem Krankenhaus entlassen.
Im Zusammenhang mit diesem Unfallgeschehen gibt die Wasserschutzpolizei M-V den Hinweis, beim Baden von Sportbooten aus stets den Motor auszukuppeln, besser noch den Motor abzustellen.
Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am heutigen Dienstag gegen 11.15 Uhr auf der B 198 zwischen Vipperow und Viezen gekommen, bei dem vier Personen verletzt wurden. Ein 64-jähriger Fahrzeugführer kam etwa einen Kilometer hinter der Ortslage Vipperow auf Grund der stark blendenden Sonne nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in die am Fahrbahnrand befindliche Baumgruppe.
Bei dieser Kollision wurden der Fahrer leicht verletzt und die drei anderen
Fahrzeuginsassen schwer verletzt. Der 82-jährige Beifahrer wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum nach Waren gebracht. Die 86-jährige Ehefrau des Beifahrers wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Neubrandenburger Klinikum geflogen. Der leichtverletzte Fahrer und dessen schwerverletzte 54-jährige Ehefrau kamen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Plau am See. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2500 Euro geschätzt.
Ein 15-jähriger Radfahrer ist am Montagmorgen auf der B 198 in Vietzen von einem in Richtung Neustrelitz fahrenden Lkw erfasst und schwer verletzt worden. Er musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Weiterlesen →