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Schlagwort-Archiv: Alte Tischlerei

Rückkehr in die „Alte Tischlerei“ in Vietzen: Auch die Bio-Küche des Hauses macht Freude

20 Sonntag Aug. 2023

Posted by Strelitzius in Gastronomie

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Alte Tischlerei, Essen, Mecklenburgische Seenplatte, Vietzen

Wie nach der Entdeckung vor rund einem Monat hier im Blog versprochen, waren wir heute noch einmal in der „Alten Tischlerei“ in Vietzen, diesmal mit dem nötigen Hunger ausgestattet. Und ja, wir können auch die Bio-Küche des Hauses mit geringen Abstrichen empfehlen. Auf der mit Verweis auf die Geschichte des Hauses originell an einer Säge befestigten Speisekarte fanden wir einen neugierig machenden Salat samt Hähnchenspieß für die Holde und Penne mit wilder Bolognese für meine Wenigkeit.

Die Wartezeit im einladenden Hof bei kühlen Getränken mit der beschatteten Hauswand im Rücken war angemessen und entsprach der Aussage, alles frisch zuzubereiten. Langeweile kommt hier dank des Betriebs im Objekt und auf der Dorfstraße davor ohnehin nicht auf. Das Essen ansehnlich und schmackhaft. Knackig und einfallsreich der gemischte Salat, Attraktionen gefülltes dunkles Körnerbrot und eine zuvor in Roter Bete eingelegte Birne. Auch an den Nudeln gab es nichts zu beanstanden, sieht man mal von der zu geringen Größe der Portion ab. Die Bolognese unter Verwendung von Wildfleisch aus eigener Jagd mal was anderes, hatte ich so noch nicht auf dem Teller.

Fazit: Wir kehren in die „Alte Tischlerei“ zurück, da gibt es noch ein paar interessante Speiseangebote mehr. Hier gibt man sich noch wirklich Mühe. Allerdings scheinen uns die Preise ausgereizt, selbst, wenn alles Bio ist.

Erstes Loblied: „Alte Tischlerei“ in Vietzen macht neugierig auf noch viel mehr

23 Sonntag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Gastronomie

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Schlagwörter

Alte Tischlerei, Mecklenburgische Seenplatte, Vietzen

Strelitzius liefert neben Nachrichten und dem Ergebnis seiner Kochexperimente auch Gastrotipps. Im Prinzip richtig, wobei die Hinweise auf lohnenswerte Kneipen, Cafés, Lokale und Restaurants lange keinen Nachschub hier im Blog erhalten haben. Woher nehmen, und nicht stehlen? Die Holde und meine Wenigkeit schätzen es nach wie vor einzukehren, aber es gibt bei allen Neueröffnungen im weiten Umkreis kaum Positives zu berichten. Und bei mir gilt: Wer mich gastronomisch enttäuscht, den schreibe ich trotzdem nicht zugrunde. Den Mantel des Schweigens darüber, zumal ich ja nun auch nicht das Maß aller Dinge beanspruche. Miese Gastronomie verabschiedet sich von allein.

Der „Alten Tischlerei“ in Vietzen, Ortsteil von Rechlin direkt an der B 198, ist hingegen ein Loblied zu singen. Und das gerade mal nach zwei gepflegten Getränken, die wir am einzigen Tisch vor der Fassade mit abwechslungsreichem Straßen- und Radwegblick genossen haben. Der andere Blick galt der ein wenig versteckten Speisekarte, und die hat alle unsere Geschmacksnerven auf höchste Erwartungsstufe geschraubt. Schon mal vorgemerkt: Gratinierter Ziegenkäse mit Honig, Granatapfel und Rosmarin, gebettet auf arme Ritter, Wildkräutersalat. Danach Vietzener Schweineschnitzel mit Zuckerschoten und Möhren-Sahne-Gemüse sowie Petersilienkartoffeln. Und die Desserts, aber hallo…

Im passenden Moment stand auch die Küchentür offen, mein flüchtiger Eindruck, die geben hier alles. Den optischen Genuss hatten wir vorab gratis: Zwar muss im Bioladen der Tischlerei selbst bestellt werde, aber der Teller wird einem zum Tisch getragen, also auch an einem Nichtesser vorbei. Biergarten mit Wasser-Spielplatz zwischen freilaufenden glücklichen Hühnern lädt zum Verweilen für die Großen und die Lütten ein. Bei Regen sitzt man auch innen rustikal-gemütlich. Wo ich die nächste angenehme Begegnung hatte. Diesmal mit der Malerei „Das Unsichtbare sichtbar machen“ meiner ehemaligen Wesenberger Nachbarin Andrea Knapp an den Wänden. Die lebt jetzt auf noch flacherem Land, vielleicht meldet sie sich mal.

Auf jeden Fall gibt es zu diesem Beitrag nach einem baldigen Essen in der „Alten Tischlerei“ eine Fortsetzung. Wir sind nach einer schönen Einkehr heute extrem neugierig auf mehr. Und noch mehr Kultur wird hier auch geboten, dann sogar mit Fassbier.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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