In einem Umkleideraum der Turnhalle der Nehru-Schule in der Neustrelitzer Tiergartenstraße ist es am heutigen Mittwochmorgen gegen 7.45 Uhr zu einem Brand gekommen. Ein Sportlehrer bemerkte das Feuer rechtzeitig und bekämpfte es mit einem Pulverlöscher. Die Feuerwehr brauchte nicht mehr alarmiert zu werden. Die Kinder blieben unverletzt.
Zur Ermittlung der Brandursache waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg vor Ort im Einsatz. Hierbei wurde festgestellt, dass offenbar ein überhitzter Akku einer Fahrradlampe, welcher sich in der Jackentasche eines Schülers befand, brandursächlich gewesen ist. Es handelte sich hierbei um einen handelsüblichen Lithium-Ionen-Akku, der in verschiedenen Supermärkten vertrieben wird.
Durch den Brand sowie die Löschmaßnahmen entstand in der Umkleidekabine und insbesondere an der Kleidung und den Schulsachen von 15 Schulkindern ein Schaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Die Ermittlungen der Kripo Neustrelitz dauern an. Der Einsatz eines Sachverständigen des TÜV Nord wird geprüft.
Übergabe des Bewilligungsbescheides: Victoria Stoll, Norbert Rieger, Landrat Heiko Kärger, Lorenz Caffier und Vincent Kokert (von links). Foto: Feuerwehr MSE
Innenminister Lorenz Caffier hat dem Kreisfeuerwehrverband Mecklenburgische Seenplatte den Bewilligungsbescheid für das Projekt „Feuerwehr in die Schule“ über eine Summe von 100.000 Euro übergeben. Das Projekt ist mit dem Schuljahr 2019/2020 für drei Jahre gestartet. Kreiswehrführer Norbert Rieger sprach von einem schönen Tag für den Verband. „Wir sehen in der Umsetzung des Vorhabens eine Zukunft für das Ehrenamt im Allgemeinen und die Freiwillige Feuerwehr im Speziellen.“
Projektverantwortliche ist Victoria Stoll. Sie wurde dafür beim Verband angestellt. Rieger dankte ausdrücklich dem CDU-Landesvorsitzenden Vincent Kokert für dessen starke Unterstützung bei der Beschaffung der Fördermittel und dem Landkreis für die fachliche Begleitung.
Die Seewalder Eltern-Schüler-Band „See-Brass“. Foto: Dorf Seewalde GmbH
An der von Strelitzius regelmäßig mit Berichten zur Rheinsberger Kulturszene beschriebenen länderübergreifenden kulturellen Vernetzung wirkt auch die Waldorfschule Seewalde fleißig mit. Dabei liegt bisher der Schwerpunkt im musikalischen Bereich. Nachdem die „See-Brass“ der Waldorfschule als Vorband zwischenzeitlich schon zum Standardprogramm des Rheinsberger Folk-Festivals gehört (Strelitzius berichtete), ist die Schule jetzt auch Mitglied des KiJuMu geworden. Diese klangfrohe Abkürzung steht für den Kinder- und Jugend-Musik Förderverein Rheinsberg e.V., der sich auf verschiendensten musikalischen Feldern in unserer südlichen Brandenburger Nachbargemeinde engagiert.
Aber auch zu Hause in der Seenplatte ist der Schule die Vernetzung und gegenseitige Förderung der verschiedensten Kulturträger ein Anliegen – und sie hofft dabei ausdrücklich auf weitere Nachahmer: So ist die Schule ebenfalls bereits Mitglied im Förderverein Landestheater Mecklenburg, und Beitrittserklärungen für den Förderverein der Musikschule Kon.centus und die Strelitzer Musikfreunde sind in der Post.
Mit einem Gesamtsieg beim Semifinale am Sonnabend in Eberswalde haben sich die CaroAces für das Zentraleuropafinale der First Lego League Anfang März in Offenburg qualifiziert. „All unsere Bemühungen der letzten Monate wurden belohnt. Die Stimmung war großartig, und wir freuen uns riesig, dass wir an diesem tollen Wettbewerb teilnehmen durften“, schreibt mir meine Blogpartnerin Anna Krajewski im Namen der Neustrelitzer Gymnasiasten.
Zwei erste Plätze im Robotgame und im Robotdesign sowie ein dritter Platz in der Forschungspräsentation waren die Grundlage für den Gesamterfolg. Schon in der Vorrunde hatten die CaroAces beim Robotgame mit 555 Punkten aufgetrumpft. Dieses Ergebnis wurde in den spannenden und aufregenden Finalrunden zwar nicht mehr erreicht, aber auf über 500 Punkte kamen die Neustrelitzer jedes Mal locker.
Total aus dem Häuschen war Schulleiter Henry Tesch über den Erfolg der jungen Leute. „Ihr verrückten, lieben CaroAces, ich falle hier glatt vom Stuhl!!! Mein lieber Mann/Frau, das ist wirklich beeindruckend, musste es gleich zwei Mal lesen!!! Seid umarmt, Ihr könnt sehr stolz auf euch sein!!! Eine wirklich große Teamleistung.“ Strelitzius schließt sich den Glückwünschen an die erfolgreichen Roboteringenieure natürlich an.
In der Reihe „BiboKino“ zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek Neubrandenburg an jedem 3. Dienstag im Monat interessante Filme, die in der Region, in Vereinen, Initiativen oder Bildungseinrichtungen entstanden sind. Das erste „BiboKino“-Angebot im Jahr 2020 erinnert anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz und des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar an eine berührende Geschichte von den Spuren des Holocaust hier „vor unserer Haustür“.
Schüler des Richard-Wossidlo-Gymnasiums erzählen davon – mit Unterstützung der RAAbatz-Medienwerkstatt – in ihrem Dokumentarfilm „Gerdas Geheimnis“ am 21. Januar um 17 Uhr. Die jungen Leute suchten 2015 nach Spuren der jüdischen Familien, die bis zum Holocaust in Waren zu Hause waren. Dabei stießen sie auch auf die Lebensspuren der letzten Jüdin aus Waren – und auf „Gerdas Geheimnis“:
Die Carolinum Dragons können in das Jahr 2020 mit neuen Jacken, Hoodies und T-Shirts starten. Heute übergaben Henry Tesch und Olaf Müller von der Schulleitung sowie Trainer und Lehrer Göran Preuss die neue Ausstattung an das Team.
Henry Tesch wünschte im Namen des Schulvereins Carolinum, der sich mit 800 Euro an der Finanzierung beteiligt hat, eine gute Saison sowie für die ersten Wettkämpfe im Mai eine gute Vorbereitung. Er lobte außerdem die Schülerinnen und Schüler, die sich mit einem Eigenbeitrag an der Finanzierung beteiligen, und dankte den Elternhäusern.
Die Schüler der 12. Klasse, die „Goldenen Zwanziger“, am Gymnasium Carolinum veranstalten am kommenden Freitag, den 17. Januar, ihr traditionelles Abitur-Konzert. Schon seit Jahren wird dieses zur Sammlung von Spenden für die Abifeier von Schülern organisiert, schreibt mir meine Blogpartnerin Anna Krajewski. Alle Musikbegeisterten, Eltern, Schüler und Bekannte, sind zu 18 Uhr in die Aula des Carolinums eingeladen.
Die erste Hälfte der Veranstaltung wird dabei durch die Abiturienten mit Beiträgen von Klassik bis Moderne gestaltet. In zweiten Teil wird die Band GABT aus Waren auftreten. In der Formation spielen auch zwei Caroliner mit. GABT bewegt sich in den Gefilden von Pop und Rock und führt neben Coverversionen eigene Stücke auf.
Vom 21. Januar bis zum 5. Februar geht es auf Berufe-Entdeckertour an 15 Regionale Schulen und Gesamtschulen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Gemeinsam mit der IHK Neubrandenburg, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (HWK) und dem Bauernverband M-V forcieren die Agentur für Arbeit Neubrandenburg und die Jobcenter in der Seenplatte ihr Angebot zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klassen. Den Auftakt machen am 21. Januar die IGS „Walter Karbe“ und die Nehru-Schule in Neustrelitz.
Den Unternehmen in der Seenplatte fehlt der Nachwuchs. Quer durch alle Branchen sind im vergangenen Jahr Ausbildungsplätze frei geblieben, insgesamt 135 gemeldete Lehrstellen. Weniger Nachwuchs bedeutet, dass sich für die Unternehmen der Fachkräftemangel verschärft.
Auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband M-V (DEHOGA MV) wird mit dem „Gastro Burner-Food Truck“ vor Ort sein, um ein zeitgemäßes Bild der Ausbildungsberufe in Hotellerie und Gastronomie zu vermitteln und für die Vielfalt der Branche intensiv zu werben. Neben den Vermittlungs- und Beratungskräften, die mehrere hundert freie Ausbildungsstellen im Gepäck haben, werden sich Betriebe und Unternehmen mit ihren Ausbildungsangeboten den Schülerinnen und Schülern präsentieren. Im Anhang alle Stationen und Termine:
Rund 200 Schüler und Lehrer der Regionalschule mit Grundschule in Wesenberg haben für einen Abend die Turnhalle in ein Wunderland verwandelt. Und das zum schier grenzenlosen Vergnügen hunderter Mütter und Väter, Geschwister, Omas und Opas, die mit Alice (Emelie Dormann/10. Klasse), dem Kaninchen (stellvertretender Schulleiter Tobias Buchert), der roten Königin (Lehrerin Martina Buchert) und der weißen Königin (Nele Dreier/10. Klasse) auf die Reise gingen. Um es mit den Worten des Hutmachers (Schulleiterin Mandy Schöniger) zu sagen: „Ich wünsche uns allen vielleicht auch mal eine neue Welt, Träume und Wünsche, die wahr werden. Das ist gar nicht so kompliziert. Man muss sich nur manchmal trauen, verrückt zu sein. Zum 20. Mal hieß es am Donnerstagabend „Showtime“ in der Woblitzstadt.
Getraut haben sich die Sänger und Schauspieler, Musiker, Tänzer und Puppenspieler der Klassen 1 bis 10 wahrlich. Da brannte ein zweistündiges Feuerwerk, das alle in der Halle begeisterte und mitriss, darunter Bürgermeister Steffen Rißmann: Fledermäuse und Regenbogenkinder, Bonnie & Clyde und Schwanensee, YMCA und das Kaugummiimperium, das Gummibärenlied, „Na und“ von Ben Zucker (Johanna Plantikow/6b), „Walk me home“ von Pink (Lea Märkisch/9a). „Flash mich“ hatten sich 2a und 8 a bei Mark Foster geborgt, und geflasht war wohl jeder von dem vielfarbigen Talente-Programm.
Der Hutmacher hat respektvoll seinen Hut gezogen, und ich ziehe meine Mütze auch. Es tat gut zu sehen, ja es war eine Freude, mit welchem Engagement die Kinder und Jugendlichen bei der Sache waren, auch, wie die Großen mit den Kleinen können. Paten und Patenklassen bewähren sich eben im Schulalltag und auf der Bühne.
„Komm, wir ziehen in den Frieden.“ In der mehr als zwanzigjährigen Schultradition der Weihnachtskonzerte am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum hat es einen neuen Höhepunkt gegeben. Die Schüler haben mit der gestrigen Gala so eindringlich wie nie zuvor die tiefe Sorge um unseren Planeten vermittelt. „Wir haben die Hoffnung, dass Musik Herzen verbindet und Kriege enden lässt“, sagten die Moderatorinnen Josephin Rickmann und Anna-Lena Zerbel bei der Verabschiedung. Es waren der eingangs zitierte Song von Udo Lindenberg, der „Earth Song“ von Michael Jackson, John Lennons „War is over“ und „Nach dieser Erde“ von Don McLean mit dem deutschen Text von Gerd Kern, mit dem das Ensemble Carolinum die Friedenssehnsucht der Menschen zum Ausdruck brachte.
Henry Tesch (links) dankt Reinhard Gust.
Zur Botschaft der jungen Künstler gehörte auch, den Artikel 3 aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu verlesen, in dem es heißt: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Das Konzertpublikum in der wie immer bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Schule dankte den Ensemblemitgliedern unter der Leitung von Maestro Reinhard Gust mit stehenden Ovationen.
Frohe Weihnachten auch für Gastschüler Diego Walter Roca Medina aus Bolivien.
Die künstlerische Qualität des Auftritts der Caroliner stand der hochpolitischen Aussage in nichts nach. Für 33 der weit über 100 Ensemblemitglieder war es das erste Mal, dass sie auf großer Bühne standen und den verdienten Jubel des Publikums für den faszinierenden Vortrag des Klangkörpers entgegennehmen durften. Der gewohnte Reigen von traditionellen deutschen und internationalen Weihnachtsliedern bis hin zu Spiritual und Pop hat auch in diesem Jahr mitgerissen. Ein zahlenmäßig starker Männerflügel hat dem Chor noch mehr Klangfarbe beschert. Auch der Kammerchor der herausragenden Stimmen hatte wohl noch nie so viele Akteure. Und die Instrumentalisten bewiesen mit der Titelmelodie der Fantasy-TV-Serie von „Game of Thrones“, dass sie ohnehin eine Klasse für sich sind. Was unbedingt auch für die Aufführung von Robert Schumanns „Knecht Ruprecht“ durch Julia Vierziger am neuen Flügel des Carolinums gilt.
Es fällt schwer, angesichts der hohen Leistungsdichte unter den vielen Solisten jemanden besonders zu würdigen. Regelrecht ausgeflippt sind die Konzertbesucher bei Clara Schades „Gold von den Sternen“ aus dem Mozart-Musical. Mir hatte es außerdem Lea Hammermeister angetan, die zwischen Veronika Fischers „Dass ich eine Schneeflocke wär“ und Melanie Thorntons „Wonderful Dream“ eine beachtliche stimmliche Reichweite offenbarte. Die Moderatorinnen Anna-Lena und Josephin glänzten auch als Solo-Sängerinnen, ebenso Lisa Günther, Leonore Klein, Lene Lexow, Maya Elgaß, Lea Gries, Muriel Rappold, Kira Schley und Antonia Krappe sowie die Sänger Paul Pankow, Nils Smetan, Richard Hünemörder und Florian Kollhoff. Danke für diesen bezaubernden Abend!