Am 30. April um 19.30 Uhr findet das diesjährige Benefizkonzert des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Neubrandenburg in der Neubrandenburger Konzertkirche statt.
In Abstimmung mit den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist nach der momentan gültigen Coronaverordnung eine 100%ige Auslastung unter Beachtung der 2G-Regelung möglich. Das heißt, dass Genesene und Geimpfte unter Einhaltung der Maskenpflicht am Konzert teilnehmen können. Aus diesem Grunde ist der zwischenzeitlich ausgesetzte Kartenverkauf wieder über den Ticketservice Neubrandenburg möglich und Restkarten sind auch an der Abendkasse erhältlich.
Für das 26. Benefizkonzert des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Neubrandenburg, laufen gegenwärtig die obligatorischen Vorbereitungen. Es steht bereits ein tolles Programm der Musiker der Neubrandenburger Philharmonie, welches am 30. April die oft schon langjährigen Stammbesucher verzaubern wird.
Nils Hoffmann-Ritterbusch, Gabriel Fibinger und Rüdiger Ochlast (von links) mit Rettungshund Börge.
In der Nacht des 30. Dezember vergangenen Jahres brannte es auf dem Übungsgelände der Rettungshundestaffel Vier Tore e.V. in Neubrandenburg. Dabei wurden ein Unterstand und Ausrüstungsgegenstände der Staffel zerstört (Strelitzius berichtete). Für die jahrelange Unterstützung durch die Staffel konnte das Polizeipräsidium Neubrandenburg nun etwas zurückgeben. Spontan sammelten die Kollegen Spenden, und Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch zog die Summe mit den Erlösen aus dem Benefizkonzert glatt. So konnten heute an Zugführer Gabriel Fibinger und seinen Hund Börge ein Scheck in Höhe von 1000 Euro überreicht werden.
Rüdiger Ochlast, Polizeiführer vom Dienst, übermittelte den aufrichtigsten Dank aller Kollegen und insbesondere der Einsatzleitstelle, die für die Alarmierung der Rettungshundestaffel zuständig ist. Die Hundeführer der Rettungshundestaffel seien immer erreichbar, schnell vor Ort und zuverlässig im Einsatz.
Polizei, Ordnungsämter und Verkehrsbetriebe waren heute anlässlich des landesweiten Aktionstags zur Kontrolle der 3G-Regelung (Strelitzius berichtete) vor allem im öffentlichen Personennahverkehr sowie in Geschäften unterwegs. Im östlichen MV wurden in Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund etwa 875 Personen von Polizeikräften aus den jeweiligen Revieren mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei an Haltestellen, im Bus sowie in Geschäften auf ihre notwendigen Nachweise kontrolliert.
Insgesamt 28 Verstöße wurden festgestellt (Greifswald: 3, Neubrandenburg: 9, Stralsund: 16). In allen Fällen fehlten die erforderlichen 3G-Nachweise im öffentlichen Nahverkehr. Die Personen wurden belehrt und mussten in der Regel an der nächsten Haltestelle aussteigen. Außerdem wurden auch Ordnungswidrigkeitsanzeigen aufgenommen. In Stralsund war die Bereitschaftspolizei auch in Innenstadt-Geschäften und Einkaufszentren unterwegs. Dort gab es keine Verstöße.
Fast alle Kontrollierten waren kooperativ und verständnisvoll. Nur in einem Fall war ein Bürger in Neubrandenburg im Nahverkehr uneinsichtig und wurde ausfällig. Die Folge: Anzeige wegen Beleidigung von Polizeibeamten.
Um das öffentliche Bewusstsein für die neuen Regelungen zu stärken und ein sichtbares Zeichen des gemeinsamen Willens zur Umsetzung der 3G-Regelung im öffentlichen Personennahverkehr in unserem Land zu setzen, werden sich Verkehrsunternehmen, Aufgabenträger und Ordnungsämter heute an einem landesweiten Aktionstag im öffentlichen Personennahverkehr beteiligen.
„Wir alle haben ein Interesse daran, in Zeiten der Pandemie die Mobilität der Menschen mit Bahnen und Bussen zu gewährleisten. Es ist wichtig, das Vertrauen der Fahrgäste weiter in einen sicheren öffentlichen Personennahverkehr zu erhalten. Dazu kann jeder Einzelne seinen Beitrag leisten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer am Dienstag in Schwerin.
Seit 24. November 2021 gilt aufgrund des Bundesinfektionsschutzgesetzes die 3G-Regel in Bussen und Bahnen. Fahrgäste müssen zusätzlich nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. „Wir bekommen die Pandemie nur in den Griff, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Mit dem Aktionstag für die Einhaltung der 3G-Regeln in Bussen und Bahnen wollen wir dafür gemeinsam ein Zeichen setzen“, ergänzt Innenminister Christian Pegel.
In Bereichen des öffentlichen Lebens, in denen mit einem erhöhten Personenaufkommen zu rechnen ist und eine 3G, 2G oder 2G+ Pflicht herrscht, werden auch die Bundespolizei und die Landespolizei M-V in Zusammenarbeit mit den örtlich zuständigen Ordnungsämtern Kontrollen durchführen. Die Polizeiinspektion Neubrandenburg wird sich an diesem Aktionstag ebenfalls beteiligen.
Abschließend appellierte Minister Meyer an die Bevölkerung, die Kontrolleure in den Bussen und Bahnen aktiv zu unterstützen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ÖPNV setzen die coronabedingten Anforderungen um. Sie machen ihre Arbeit. Jedes freundliche Wort der Fahrgäste hilft den Kontrolleuren ihren Job zu machen.“
Das Benefizkonzert des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Neubrandenburg kann am 15. Oktober um 19.30 Uhr in der Konzertkirche stattfinden. Pandemiebedingt musste es mehrfach verschoben werden.
Normalerweise ist dieses beliebte Konzert immer vollständig ausverkauft. Und auch für dieses Jahr waren trotz aller Unsicherheiten bereits weit über 600 Karten verkauft worden. Leider kann aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen nicht allen Kartenbesitzern eine Teilnahme ermöglicht werden. Doch die Gäste zeigten sich wie immer solidarisch. Viele Besucher gaben ihre Karten, nach einem Anruf des Organisators Torsten Dowe, freiwillig zurück. Diese Karten behalten dann ihre Gültigkeit für das Konzert im nächsten Jahr, oder die Inhaber bekommen ihr Geld zurück.
Durch diese doch sehr aufwändige Aktion ist es gelungen, zumindest 390 Gästen einen unvergesslichen Abend zu ermöglichen. Es ist daher verständlich, dass keine Karten mehr zu erwerben sind. Für die 390 Gäste gibt es zum 25. Benefizkonzert auch eine Premiere! „Tänzerisches und Brillantes“ wird das Abschlusskonzert im Rahmen des Dirigierkurses der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/ Main sein. Kursleiter Professor Vassilis Christopoulos und die Neubrandenburger Philharmonie werden mit Werken von Johann Strauß und Richard Strauss begeistern.
Zum wiederholten Mal ist es im Gebiet der Gemeinde Blankensee zu einem Umweltfrevel gekommen. Der oder die Täter haben am zurückliegenden Wochenende am Waldweg nach Zachow auf Höhe Tiedtshof illegal Altreifen samt Felgen entsorgt, wie mir Bürgermeister Arko Mühlenberg heute entsprechend wütend mitteilte.
Die Gemeinde habe Anzeige erstattet. Die Polizei sucht jetzt Zeugen. Wer einen Hinweis auf den oder die Täter geben kann, möchte bitte in Neustrelitz die 03981 457537 anrufen.
Die erste von drei unter dem Titel „Plan:et C“ (Strelitzius berichtete) geplanten Großveranstaltungen in Lärz auf dem „Kulturkosmos“-Gelände ist von den Behörden genehmigt worden. Am kommenden Wochenende werden sich bis zu 12.500 Menschen auf der „Plan:et C – alpha“ befinden, wie die Polizei mitteilt. Für die Durchführung wurde ein umfassendes Sicherheitskonzept abgestimmt, welches auch die Durchführung von PCR-Tests beinhaltet.
Bei den Folgeterminen „Plan:et C – beta“ und „Plan:et C – gamma“ vom 27. bis zum 29. August und vom 17. bis zum 19. September stehen die Genehmigungen noch aus. Der „Kulturkosmos e. V.“ musste aufgrund der Coronapandemie und den damit einhergehenden behördlichen Beschränkungen in den Jahren 2020 und 2021 auf die Durchführung des Fusion-Festivals verzichten. Die aktuell gültige Fassung der Corona-Landesverordnung lässt zur Zeit Veranstaltungen mit bis zu 15.000 Teilnehmern zu.
Ein Landwirt aus Wesenberg hat am heutigen Morgen gegen 6.30 Uhr nahe dem Finowsee am Wildhof zwischen Ahrensberg und Hartenland Rauch entdeckt. Da er in der Nähe eine Pumpe zur Bewässerung seiner Felder betreibt, fuhr er in die Richtung, um die Ursache der Rauchentwicklung herauszufinden. Hierbei stellte er fest, dass das Pumpenhaus sowie die darum als Lärmschutz aufgestellten Strohballen in voller Ausdehnung brannten. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr aus Wesenberg kam zur Brandbekämpfung mit zehn Kameraden zum Einsatz.
„Das Feuer schien bereits mehrere Stunden unentdeckt gebrannt haben“, schilderte der stellvertretende Wehrführer René Deparade gegenüber Strelitzius die vorgefundene Situation. „Da war nichts mehr zu retten. Wir haben nur noch die Reste abgelöscht und mit der Wärmebildkamera nachkontrolliert. Zu loben ist, dass der Landwirt bereits vor unserem Eintreffen einen Wasserwagen organisiert hatte. Dadurch blieb uns aufwändiger Pendelverkehr erspart.“
Zur Ermittlung der Brandursache sind gegenwärtig der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg sowie ein Brandursachenermittler im Einsatz. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
Die neue Integrierte Leitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Wulkenzin (Strelitzius berichtete) ist in dieser Woche in Betrieb gegangen. „Wir sind sehr froh, dass mit dem entscheidenden Knopfdruck zur Abschaltung der alten und zugleich Freischaltung der neuen Leitstelle ein reibungsloser Neustart erfolgt ist“, sagt der zuständige Beigeordnete und 2. Stellvertretende Landrat Thomas Müller. „Unser Dank geht an dieser Stelle an alle Firmen, die uns ein schönes zweckmäßiges Haus gebaut und eine ausgezeichnete hochmoderne Technik eingerichtet haben.
Der Notruf 112 war zu jeder Zeit des Umzugs erreichbar und arbeitsfähig“, so Thomas Müller. Groß ist die Erleichterung vor allem bei den Disponenten, die sich lange auf den neuen Arbeitsplatz mit deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen gefreut hatten.