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Nils Hoffmann-Ritterbusch, Gabriel Fibinger und Rüdiger Ochlast (von links) mit Rettungshund Börge.

In der Nacht des 30. Dezember vergangenen Jahres brannte es auf dem Übungsgelände der Rettungshundestaffel Vier Tore e.V. in Neubrandenburg. Dabei wurden ein Unterstand und Ausrüstungsgegenstände der Staffel zerstört (Strelitzius berichtete). Für die jahrelange Unterstützung durch die Staffel konnte das Polizeipräsidium Neubrandenburg nun etwas zurückgeben. Spontan sammelten die Kollegen Spenden, und Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch zog die Summe mit den Erlösen aus dem Benefizkonzert glatt. So konnten heute an Zugführer Gabriel Fibinger und seinen Hund Börge ein Scheck in Höhe von 1000 Euro überreicht werden.

Rüdiger Ochlast, Polizeiführer vom Dienst, übermittelte den aufrichtigsten Dank aller Kollegen und insbesondere der Einsatzleitstelle, die für die Alarmierung der Rettungshundestaffel zuständig ist. Die Hundeführer der Rettungshundestaffel seien immer erreichbar, schnell vor Ort und zuverlässig im Einsatz.

Die Rettungshundestaffel unterstützt die Polizei durchschnittlich 30 Mal im Jahr, zum Beispiel bei der Suche nach vermissten Personen. Ihre Flächensuchhunde können unabhängig von Fährten- oder Personenspürhunden eingesetzt werden. Sie arbeiten ohne Leine ein bis zu 100.000 Quadratmeter großes Suchgebiet ab und benötigen keinen Geruchsvorhalt. Damit sind die Hunde gerade in unwegsamen Gelände eine große Unterstützung für die Polizei und konnten schon sehr oft helfen, Vermisste wieder aufzufinden. Auch für die Wasserortung, also die Suche nach Ertrunkenen, werden die Hundeführer der Rettungshundestaffel angefordert. Dabei arbeiten die 25 Hundeführer ehrenamtlich und stehen mit ihren derzeit 16 einsatzfähigen Hunden rund um die Uhr zur Verfügung.