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Strelitzius Blog

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Tagesarchiv 1. September 2016

Mirows Bürger wieder für Ortsumgehung auf der Straße

01 Donnerstag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Bürger

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Schlagwörter

Bauen, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Politik, Verkehr

Demo

Politiker stellen sich Mirows wütenden Bürgern: vorn von links Vincent Kokert, Uta-Maria Kuder und Torsten Koplin.

Mirows Bürger sind nach der Sommerpause am Donnerstagabend wieder für die Ortsumgehung auf die Straße gegangen. Auf Wunsch des Sprechers der Bürgerinitiative, Marian Lopuszanski, nahmen an der Kundgebung nach ihrem Besuch auf der Schlossinsel auch Landesjustizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) und der CDU-Fraktionschef im Landtag Vincent Kokert teil. Außerdem war der Landtagsabgeordnete der Linken, Torsten Koplin, an der Seite der Demonstrierenden.

Den wütenden Einwohnern versuchte Kokert klarzumachen, dass es sich bei der Verzögerung des Baubeginns nach Einspruch von Starsower Bürgern um ein rechtsstaatliches Verfahren handele, dessen Ausgang nun einmal abgewartet werden müsse. Immerhin seien die Mittel für den Bau der Ortsumgehung sicher. Im gleichen Sinn äußerte sich auch die Ministerin. Im Anschluss suchten die Politiker Einzelgespräche mit den Mirowern. Für die Dauer der Protestaktion war die B 198 wie gewohnt gesperrt. Noch im September wird Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eine Abordnung der Bürgerinitiative empfangen, die ihm eine Petition überreichen wird.

Ministerin startet Restaurierung in Mirows Fürstengruft

01 Donnerstag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Denkmal, Geschichte, Mecklenburg-Strelitz, Mirow, Neustrelitz, Politik

Symbolischer Spatenstich: Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau, der Mirower Pastor Christian Brodowski, Uta-Maria Kuder, Vincent Kokert und Herzog Carl Michael (von links).

Symbolischer Spatenstich: Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau, der Mirower Pastor Christian Brodowski, Uta-Maria Kuder, Vincent Kokert und Herzog Carl Michael (von links).

Es ist Landesjustizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) hoch anzurechnen, dass sie trotz des Brandanschlags auf ihr Wohnhaus in Diedrichshagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) in der vergangenen Nacht ihre heutigen Termine in Neustrelitz und Mirow wahrgenommen hat. Am Abend gab die Ministerin nach Erledigung der Vorarbeiten den Startschuss für die Restaurierung der unteren Fürstengruft in der Johanniterkirche auf der Mirower Schlossinsel. Das Land fördert die Maßnahme mit 340 000 Euro. Die Stadt Mirow stellt 80 000 Euro zur Verfügung.

In den Beratungen zum Doppelhaushalt 2016/17 hatte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Vincent Kokert im Parlament dafür stark gemacht, dass die Mittel in den Haushalt eingestellt werden. Kokert begleitete heute die Ministerin, die ihm im Wahlkampf natürlich den Rücken stärkt. Sie sei gern nach Mirow gekommen, so Uta-Maria Kuder, die zum ersten Mal auf der Schlossinsel weilte, und wolle auch wiederkommen.

„Dieser Tag hat für uns eine ganz besondere Bedeutung“, betonte Carl Michael Herzog zu Mecklenburg-Strelitz, Sohn des Chefs des Großherzoglichen Hauses Georg Borwin Herzog zu Mecklenburg, bei dem feierlichen Akt.“ Obwohl die junge Generation fernab von Mecklenburg-Strelitz aufgewachsen ist und wir unsere Ausbildung machen, spüren wir immer mehr, dass hier unsere Wurzeln, unsere Heimat ist. Und die Besinnung auf die eigene Geschichte hat in Mecklenburg in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.“

Trotz vieler Akteure auf der Insel am Ende ganz einfach

Gruft_Start2

Herzog Carl Michael bei seiner Ansprache. Neben ihm Rajko Lippert, Vincent Kokert und Uta-Maria Kuder (von links).

Seitens des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, der eine Projektgruppe  gebildet hat, ließ dessen Vorsitzender Rajko Lippert noch einmal die Vorgeschichte bis zur jetzt startenden Restaurierung Revue passieren. „Hier vor Ort, wo man um die Bedeutung dieses Denkmals weiß, das tausende Besucher jedes Jahr anzieht, wird diese Sanierung einhellig befürwortet“, stellte er heraus. Es sei zu seiner Freude trotz der vielen Akteure auf der Insel am Ende „ganz einfach“ gewesen. Mirow sei der Ort, an dem sich die Geschichte von Mecklenburg-Strelitz kristallisiere. Die Gruft unter der Johanniterkriche sei die letzte Heimstatt für die Familie des ehemals regierenden Großherzoglichen Hauses, und hierher versuchten die Familienmitglieder am Ende ihres Lebens zurückzukehren. Er hoffe und sei zuversichtlich, so Lippert, dass in einem weiteren Schritt auch noch die Särge in der oberen Gruft restauriert werden können.

Am 12. September werden die ersten zwei Sarkophage auf die Reise zur Restaurierung gehen, wie mir der Vorsitzende des Schlossvereins Mirow, Henry Tesch, verriet. „Auch für unsere Vereinsmitglieder, die alle Initiativen auf der Schlossinsel begrüßen, ist das heute ein guter Tag.“ Bis zum Sommer kommenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die parallel mit dem Straßenbau auf der Insel (Strelitzius berichtete) stattfinden und auch ein Stück Mauer an der Johanniterkirche einschließen.

 

 

Gittertore samt Pfosten verschwinden

01 Donnerstag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Es gibt nichts, was nicht gestohlen wird. In diesem Fall sind es zwei Flügelgitterstabtore, die den Neubrandenburger Stadtwerken an einer Wasserfassung zwischen Groß Nemerow und Zachow unmittelbar am Wald abhanden gekommen sind. Der Tatzeitraum liegt zwischen Montag und Mittwoch dieser Woche, wie die Polizei mitteilt.

Neben den Toren wurden auch die Pfosten und die Edelstahlabdeckung entwendet.  Der Sachschaden beträgt ca. 6000 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter dazu elektrische Geräte und ein großes Fahrzeug zum Abtransport zur Verfügung gehabt haben müssen. Zeugen, die auffällige Personen- und Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben, werden gebeten, ihre Hinweise an die Polizei in Neubrandenburg unter Telefon 0395 55825224 zu richten.

Radlerpärchen bringt der Suff ins Krankenhaus

01 Donnerstag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Mecklenburgische Seenplatte, Unfall, Waren

Nicht ganz alltäglicher Rettungseinsatz am Mittwochabend in Waren: Passanten hatten Alarm geschlagen, nachdem es ihnen nicht gelungen war, einen schlafenden und offenbar alkoholisierten 53-jährigen Radfahrer zu wecken. Als Notarzt und Sanitäter sowie Polizei in der Kiezstraße eintrafen, ließ die ebenfalls alkoholisierte Lebensgefährtin des Schlafenden ihr Fahrrad stehen und versuchte wegzulaufen.

Dabei stürzte sie und verletzte sich so schwer, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort landete auch ihr Mann, der einen Pegel von 2,3 Promille hatte. Eine Trunkenheitsfahrt konnte dem Paar nicht angelastet werden. Die Fahrräder stellte die Polizei vorübergehend sicher.

2000 Wahlplakate und Aufsteller beschädigt

01 Donnerstag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburg-Vorpommern, Parteien, Polizei, Wahl

Eine kaum zu bewältigende Ermittlungsaufgabe für den Polizeilichen Staatsschutz der Kripo in Anklam und Neubrandenburg: Seit Mitte Juni wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg etwa 2000 Großaufsteller der Parteien und Wahlplakate beschädigt bzw. gestohlen. Und das sind nur die Fälle, die zur Anzeige gebracht wurden. Zeugenhinweise sind hingegen Mangelware.

Nach Angaben der Polizei ist die Mecklenburgische Seenplatte mit rund 950 beschädigten oder verschwundenen Werbetafeln am häufigsten vertreten, gefolgt von Vorpommern-Greifswald mit 800 und Vorpommern-Rügen mit 250. AfD und NPD sind von den Sachbeschädigungen und Diebstählen besonders betroffen.

Tour de Klima führt Radlerin nach Neustrelitz und dann zum Rock am Wind

01 Donnerstag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Energie, Mecklenburg-Strelitz, Musik, Neustrelitz

Zum Abschied gab es noch ein Foto mit Anja Ferdenus.

Zum Abschied gab es noch ein Foto mit Anja Ferdenus.

Acht Radler der naturwind schwerin GmbH für Windparkplanung sind momentan auf einer Tour de Klima im Land unterwegs. Ihr Anliegen: Klima retten – jetzt! De Aktion wird nach 2015 zum zweiten Mal durchgeführt. Dabei werden sogenannte Klimabotschaften gesammelt, die dann dem Bundesumweltminister übergeben werden. Im vergangenen Jahr waren rund 500 Statements zusammengekommen.

Strelitzius ist zufällig Anja Ferdenus begegnet. Sie ist Juristin bei naturwind und hat ihr Rad auf dem Weg nach Groß Schwiesow im Landkreis Rostock zum Landeszentrum für erneuerbare Energien in Neustrelitz gelenkt, um sich eine Führung zu gönnen. „Das Leea kannte ich noch nicht“, zeigte sich die sportliche Frau beeindruckt von der Einrichtung. Hier konnte sie rund zwanzig Botschaften entgegennehmen. „Wir wollen gemeinsam mit den Menschen die Ziele des Klimagipfels von Paris aus dem Dezember 2015 in Mecklenburg-Vorpommern umsetzen“, erklärte mir Anja Ferdenus. „Unser Land und unsere Erde sollen auch in Zukunft noch lebenswert sein.“ Nächste Stationen waren die Johanniterkirche in Mirow mit ihrer Solaranlage und das Bioenergiedorf Bollewick.

Die diesjährige Aktion endet am Freitag und Sonnabend wieder in Groß Schwiesow mit dem Open Air „Rock am Wind“ zwischen 100 Meter hohen Windkraftanlagen. Mehr als zehn Acts und eine Lasershow sind zu erleben. Morgen erwartet die Fans eine Rock-Nacht, am Sonnabend eine Electro-Nacht. Das Schweriner Unternehmen naturwind ist auch Partner der Stadtwerke Neustrelitz.

www.rock-am-wind.de

 

Nationalpark bleibt zunächst auf Anlegestelle für Wasserwanderer sitzen

01 Donnerstag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Tourismus

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Nationalpark, Wassersport

Die Ein- und Aussetzstelle für Wasserwanderer in der Ortslage Blankenförde bleibt zunächst weiter in Bewirtschaftung durch das Nationalparkamt. Die Mirower Stadtvertreter haben einen Beschluss, die Anlage in kommunale Hand zu übernehmen, wegen noch offener Fragen zurückgestellt.

Die Ein- und Aussetzstelle wurde auf gemeinsamen Beschluss der ehemaligen Gemeinde Roggentin, des Nationalparkamtes Müritz und der Wasserbehörde im Jahr 2000 errichtet. Bauherr war das Nationalparkamt, Durchführender die IPSE Mirow. Da diese Anlage jedoch außerhalb des Nationalparkgebietes liegt und im Wesentlichen der Erreichbarkeit des Rast- und Parkplatzes sowie der Ortschaft dient, möchte das Nationalparkamt Müritz, die Ein- und Aussetzstelle in die Unterhaltung und Bewirtschaftung der Stadt Mirow übergeben. Im Frühjahr wurde in Vorbereitung der Übergabe die Anlage umfangreich saniert, sodass in nächster Zeit mit geringen Unterhaltungsaufwendungen zu rechnen ist.

Bei der Klärung der Frage, ob sich das Flurstück in Landesbesitz oder im Besitz der Stadt Mirow befindet, musste das Amt Kleinseenplatte passen. „Aus den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ist die genaue Lage nicht eindeutig zu ersehen. Dies ist nur durch eine Grenzfeststellung möglich. Deshalb kann aus Sicht der Verwaltung eine pauschale Übernahme des Anlegesteges zur Bewirtschaftung durch die Stadt Mirow nicht empfohlen werden“, hieß es in der Beschlussvorlage. Dem folgten die Abgeordneten.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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