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Tagesarchiv 11. September 2016

TSG unterliegt trotz guter kämpferischer Leistung gegen Zeiss Jena

11 Sonntag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

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An Kampfgeist hat es der TSG Neustrelitz nicht gemangelt: Rechts Philipp Wendt in Aktion. Fotos: Matthias Schütt

Eines muss man den Regionalligisten der TSG Neustrelitz nach der heutigen 1:4 (1:2)-Heimniederlage gegen Spitzenreiter FC Carl Zeiss Jena bescheinigen: Sie haben eine große kämpferische Leistung gezeigt und sind trotz Gegentreffern immer wieder in die Partie im heimischen Parkstadion zurückgekommen. Leider blieben zwei Großchancen ungenutzt.

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Torschütze Faltjon Celani

Nach wieder viel zu schnellem Rückstand in der 8. Minute war es Fatjon Celani, der nach einem verlängerten Einwurf per Kopf für den Ausgleich in der 28. Minute sorgte, wie im Training einstudiert. Aber nur zwei Minuten später klingelte es wieder im Kasten der Residenzstädter.

„Individuelle Fehler, die die Gäste mit aller Routine einer wirklich guten Truppe eiskalt ausgenutzt haben, haben das Spiel entschieden“, so Co-Trainer Rainer Müller nach der Partie im Gespräch mit Strelitzius. Weitere Gegentreffer fielen n der 60. Minue und in der 89., als die Zeissianer nach einer Ecke für die Neustrelitzer blitzschnell zum Konter ansetzten.

Müller selbst war von Trainer Benjamin Duray erneut auf den Rasen geschickt worden. „Auf die heutige kompakte Vorstellung gegen die Thüringer lässt sich aufbauen“, betonte Müller. Natürlich seien die Jungs nach nunmehr fünf Niederlagen und einem Remis als Tabellenletzte geknickt. Einen solchen schlechten Start in die Regionalliga-Saison hat es für die TSG noch nicht gegeben. Am kommenden Sonntag muss die TSG bei Union Fürstenwalde antreten. Vielleicht geht da was.

Fürstenhagener als Meisterkoch des Jahres ausgezeichnet

11 Sonntag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Gastronomie

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Schlagwörter

Feldberger Seenlandschaft, Kochen, Mecklenburg-Strelitz

Nicole und Daniel Schmidthaler. Foto: privat

Nicole und Daniel Schmidthaler sind in der Erfolgsspur. Foto: privat

Daniel Schmidthaler, der Inhaber und Küchenchef der „Alten Schule Fürstenhagen“, ist als „Meisterkoch der Region 2016“ gewürdigt worden. Seit 1997 zeichnet Berlin Partner jährlich die besten Köche der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg aus. Erstmals wurde nun darüber hinaus geschaut.

Ihre Entscheidung begründet die Jury folgendermaßen: „Wohl verdient! Denn Schmidthaler, eigentlich aus Österreich, hat das Restaurant in der Feldberger Seenlandschaft mit geduldiger Kleinarbeit zu einer weit über Mecklenburg hinaus bekannten Feinschmeckeradresse gemacht. Aus der intensiven Zusammenarbeit mit Bauern, Viehzüchtern und Fischern vor Ort verfügt er über rare Produkte, die er in einem modernen, aber nie überladenen Stil zu leichten, aromatischen Gerichten adelt. Und dabei wirkt nichts dogmatisch, jeder Teller überrascht. Nicht zu vergessen: Ehefrau Nicole, die im Gastraum die familiäre Atmosphäre schafft, in der die Küche vollends glänzen kann.“

Litauischer Autodieb von der Polizei festgenommen

11 Sonntag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

In der Nacht auf Sonntag konnte die Polizei einen 23-jährigen litauischen Autodieb in Neubrandenburg dingfest machen. Ein Zeuge hatte gegen 1.45 Uhr zwei Männer in der Villejuifer Straße dabei bebachtet, wie sie einen Mercedes Vito öffnen wollten. Die Diebe waren mit einem BMW bei dem Firmenwagen vorgefahren. Die sofort eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten im Rahmen der Nahbereichsfahndung einen der beiden Ganoven stellen.

Das Täterfahrzeug wurde beschlagnahmt. Gegen den Tatverdächtigen wurde eine Strafanzeige gestellt. Der Mann ist bereits wegen gleichgelagerten Fällen polizeilich bekannt und wurde vorläufig festgenommen. Am Firmenfahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 200 Euro.  Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Neubrandenburg dauern an.

Fahrtraining im Urlaub: Man gönnt sich ja sonst nichts

11 Sonntag Sep. 2016

Posted by Strelitzius in Leben

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Schlagwörter

Leute, Reisen, Verkehr

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Zu den zahlreichen Wohltaten, mit denen mich mein Arbeitgeber überhäuft, gehört auch ein Fahrsicherheitstraining. Der theoretische Teil ist erledigt, der praktische soll im Herbst folgen. Als ich die Offerte annahm, ahnte ich noch nicht, dass mir bereits im Urlaub alles an Fahrpraxis abverlangt werden sollte.

Wie viele Menschen, strebe auch ich nach persönlichen Herausforderungen. Und da ich altersmäßig für die Marsbesiedlung nicht mehr in Frage komme, habe ich mit dem Finger auf die Karte von Mallorca, genauer geschrieben, auf den nördlichsten Punkt der Ferieninsel Mallorca getippt, das Cap de Formentor. Eine rund 13 Kilometer lange Serpentinenstraße führt von Port de Pollenca dort hinauf und verlangt dem Fahrer einiges ab. Der angetrauten Beifahrerin auch.

Nichts für Leute mit Höhenangst, nichts für unsichere Fahrer. Am besten schön geradeaus und nicht zu der Seite blicken, wo der Abgrund gähnt. Vor jeder Kurve mit dem Schlimmsten rechnen. Und keine Panik im Tunnel. Wenn du kaum etwas siehst, hast du entweder vergessen das Licht einzuschalten, oder die Sonnenbrille sitzt noch auf der Nase, oder beides. Die Schemen vor dir sind Radfahrer, die zwar über ausgeklügelte Gangschaltungen, aber keine Beleuchtung an der Tretmaschine verfügen. Auch sie wollen hoch hinaus und fallen für mich unter die Kategorie Wahnsinnige.

Auf halber Strecke gibt es auf einem Plateau einen Parkplatz. Von dort führt ein noch abenteuerlicherer Abzweig zu einem alten Aussichtsturm. Ich warne Neugierige. Als ich unseren kleinen Fiat dort hochgebracht hatte, musste ich mich nach dem Aussteigen erst einmal drei Minuten an der Türklinke festhalten. Und in die Tiefe schauen ging gar nicht, nur in die Weite. Unglaublich, dass Menschen solche Straßen bauen können.

Irgendwie wieder zum Parkplatz und damit auf die ursprüngliche Cap-Route gekommen, führt die Straße zunächst erneut kurvenreich hinunter bis zum Meer und zu einer eigentlich nach so viel Angstschweiß besonders verlockenden Badebucht. Hier werden satte neun Euro Parkgebühr kassiert, das ist schon ein bisschen bösartig. Und wieder die Kurven hinauf bis zum Cap mit seinem Leuchtturm.

Die letzten 200 Meter bringen den Clou des Fahrtrainings: Stop and Go im 45-Grad-Winkel mit einer 180-Grad-Kurve. Per Handzeichen immer noch ein paar Meter Raumgewinn, bis eben nichts mehr geht weil, das Cap ist voll. Die Aussicht entschädgt für alles, die kleine Wasserflasche für drei Euro auch.

Letzte Erfahrung: Runter geht es besser als hoch und je kleiner dein Auto, umso günstiger. Schließlich kann dir auch ein Bus begegnen. Übrigens sind Mietwagen besser als ihr Ruf. Die Holde hat mir gestanden, sie habe die ganze Zeit überlegt, was zu tun wäre, wenn ich ausfalle. Dass sie weiterfährt, hatte sie schon mal abgewählt. Bloß, wenden ist nicht, und vom Berg runter holt dich wahrscheinlich auch keiner. Fahrtraining im Herbst? Hatte ich schon im Spätsommer. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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