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An Kampfgeist hat es der TSG Neustrelitz nicht gemangelt: Rechts Philipp Wendt in Aktion. Fotos: Matthias Schütt

Eines muss man den Regionalligisten der TSG Neustrelitz nach der heutigen 1:4 (1:2)-Heimniederlage gegen Spitzenreiter FC Carl Zeiss Jena bescheinigen: Sie haben eine große kämpferische Leistung gezeigt und sind trotz Gegentreffern immer wieder in die Partie im heimischen Parkstadion zurückgekommen. Leider blieben zwei Großchancen ungenutzt.

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Torschütze Faltjon Celani

Nach wieder viel zu schnellem Rückstand in der 8. Minute war es Fatjon Celani, der nach einem verlängerten Einwurf per Kopf für den Ausgleich in der 28. Minute sorgte, wie im Training einstudiert. Aber nur zwei Minuten später klingelte es wieder im Kasten der Residenzstädter.

„Individuelle Fehler, die die Gäste mit aller Routine einer wirklich guten Truppe eiskalt ausgenutzt haben, haben das Spiel entschieden“, so Co-Trainer Rainer Müller nach der Partie im Gespräch mit Strelitzius. Weitere Gegentreffer fielen n der 60. Minue und in der 89., als die Zeissianer nach einer Ecke für die Neustrelitzer blitzschnell zum Konter ansetzten.

Müller selbst war von Trainer Benjamin Duray erneut auf den Rasen geschickt worden. „Auf die heutige kompakte Vorstellung gegen die Thüringer lässt sich aufbauen“, betonte Müller. Natürlich seien die Jungs nach nunmehr fünf Niederlagen und einem Remis als Tabellenletzte geknickt. Einen solchen schlechten Start in die Regionalliga-Saison hat es für die TSG noch nicht gegeben. Am kommenden Sonntag muss die TSG bei Union Fürstenwalde antreten. Vielleicht geht da was.