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Die Ein- und Aussetzstelle für Wasserwanderer in der Ortslage Blankenförde bleibt zunächst weiter in Bewirtschaftung durch das Nationalparkamt. Die Mirower Stadtvertreter haben einen Beschluss, die Anlage in kommunale Hand zu übernehmen, wegen noch offener Fragen zurückgestellt.

Die Ein- und Aussetzstelle wurde auf gemeinsamen Beschluss der ehemaligen Gemeinde Roggentin, des Nationalparkamtes Müritz und der Wasserbehörde im Jahr 2000 errichtet. Bauherr war das Nationalparkamt, Durchführender die IPSE Mirow. Da diese Anlage jedoch außerhalb des Nationalparkgebietes liegt und im Wesentlichen der Erreichbarkeit des Rast- und Parkplatzes sowie der Ortschaft dient, möchte das Nationalparkamt Müritz, die Ein- und Aussetzstelle in die Unterhaltung und Bewirtschaftung der Stadt Mirow übergeben. Im Frühjahr wurde in Vorbereitung der Übergabe die Anlage umfangreich saniert, sodass in nächster Zeit mit geringen Unterhaltungsaufwendungen zu rechnen ist.

Bei der Klärung der Frage, ob sich das Flurstück in Landesbesitz oder im Besitz der Stadt Mirow befindet, musste das Amt Kleinseenplatte passen. „Aus den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ist die genaue Lage nicht eindeutig zu ersehen. Dies ist nur durch eine Grenzfeststellung möglich. Deshalb kann aus Sicht der Verwaltung eine pauschale Übernahme des Anlegesteges zur Bewirtschaftung durch die Stadt Mirow nicht empfohlen werden“, hieß es in der Beschlussvorlage. Dem folgten die Abgeordneten.