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Strelitzius Blog

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Tagesarchiv 18. Dezember 2015

„The Voice of Germany“ auch nicht mehr das, was es mal war

18 Freitag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Musik

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Schlagwörter

Fernsehen, Freizeit, Musik, Show

Ich bin mir ja bewusst, ein bisschen zu spät zu kommen. Aber was man begonnen hat, sollte man auch abschließen. Und da ich bei meinen Lesern beim Staffelstart inbrünstig für „The Voice of Germany“ geworben habe, auch ein paar Anmerkungen zum Abschluss. Denn gerade erst habe ich mir das Finale von der Festplatte gönnen können. Einen Satz vorweg: „The Voice“ ist leider auch nicht mehr das, was es mal war.

Jamie-Lee Kriewitz, das 17-jährige Manga-Mädchen aus Hannover, hat die fünfte Staffel der TV-Show gewonnen. Die Holde und ich hatten sie von Anfang an auf dem Zettel, das geht in Ordnung. Noch mehr hatten wir die vollschlanke 37-jährige Gesangslehrerin Tiffany Kemp aus Kitzingen favorisiert, die aber nur auf Platz 3 landete. Was uns zum Thema führt. Juror Andreas Bourani hatte der Ausnahme-„Voice“in aller Arroganz  durch die Blume bescheinigt, sie sei wohl eher nicht zu vermarkten. Das Publikum sah das Gott sei Dank anders. Der Rest des Finalisten-Quartetts war Schweigen, zieht man Bilanz, wer vorher auf der Strecke blieb.

Zurück zur Einschätzung vorweg: „The Voice of Germany“ hebt sich immer noch wohltuend von allen anderen Shows in diesem Segment ab. Deutlicher als in den Staffeln zuvor wurde aber, dass die Sendung zunehmend dem im Titel erhobenen Anspruch nicht mehr gerecht wird. Hier bleiben reihenweise große Stimmen auf der Strecke, weil sie zu perfekt oder zu alt  sind. Das tut dem Musikliebhaber in der Seele weh und bringt die Sendung Bohlens „Supertalent“ beängstigend näher.

Letzter Satz zu Bourani: Bitte nicht wieder, wer ist er denn! Vielleicht gehört es ja zur Mixtur, dass einer der Kotzbrocken sein muss. Vor ihm saß Xavier Naidoo auf dem Sessel. Gleiches menschliches Kaliber, wenn auch um einiges mehr professioneller und erfolgreicher Musiker.  Allerletzter Satz zu Stefanie Kloß, Rea Garvey sowie den Fanta-Männern Smudo und Michi Beck in der Jury: Gern auch in der sechsten Staffel. Wir werden wieder einschalten, und hoffentlich nicht dann zum letzten Mal.

 

Kellerbrand schnell unter Kontrolle gebracht

18 Freitag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Schlagwörter

Brand, Feuerwehr, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

kellerbrand

Ein Kellerbrand hat am heutigen Nachmittag die Feuerwehren aus Wesenberg und Mirow sowie der Umgebung der Woblitzstadt in die Wesenberger Lindenstraße 13  gerufen. Zum Glück konnte der Brand, der nach ersten Erkenntnissen auf einen technischen Defekt zurückgeführt wird, nicht auf das Einfamilienhaus übergreifen. Zum Unglücksort geeilt auch Kameraden aus Neustrelitz mit der Drehleiter, nachdem durch die Leitstelle in Neubrandenburg wegen eines Wohnhausbrandes alarmiert worden war. Personen kamen nicht zu Schaden.

Weihnachtsmann kleidet Feuerwehrnachwuchs ein

18 Freitag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Schlagwörter

Feuerwehr, Kinder, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Weihnachten, Wesenberg

SONY DSC

Wesenbergs Jugendwehr hat eine tolle Weihnachtsfeier erlebt.

Was wäre der Strelitzius Blog ohne seine Korrespondenten! Kurz vor Weihnachten ist die richtige Zeit, mal ein Dankeschön zu sagen. Zum Beispiel an Thomas Junge, schreibgewandter und fotografiebegabter Pressewart bei der Wesenberger Feuerwehr. Er hat mir ein paar Informationen und die tolle Bildmontage oben über die Weihnachtsfeier der Jugendwehr am Donnerstag zukommen lassen, für die Thomas Junge auch verantwortlich ist.

Der Nachwuchs wurde zunächst mit Kakao und Kuchen in Form gebracht, bevor ihm das eine oder andere Lied und Gedicht abgerungen werden konnte. Prompt kam der Weihnachtsmann mit ganz besonderen Geschenken ins Gerätehaus. Er zog die neu angeschaffte Dienstbekleidung für die Mädchen und Jungen aus dem Sack.

Die Monturen konnten dank der zahlreichen Spenden von Firmen, Unternehmen, Bürgern und Gästen zur 90-Jahr-Feier der Woblitz-Wehr und von der ehemaligen dänischen Partnergemeinde Jernloese angeschafft werden.  Jacken, Bundhosen, Helme und Allwetterjacken – die Freude der Kids war riesig. Im Anschluss ging es dann noch zum Wesenberger Familotel Borchard’s Rookhus, um die Einladung zur kostenlosen Nutzung der Schwimmhalle einzulösen.

Für die jungen Woblitzstädter Brandbekämpfer verlief das erste Halbjahr 2015 noch „schwierig und holprig“, schreibt mir Thomas Junge. „Aber nach einer personellen Umstrukturierung konnten wir positiv in das zweite Halbjahr starten.“ Zwei Mädchen und ein Junge konnten neu in den Reihen aufgenommen werden. Zwei Mitglieder wechselten nach erfolgreicher Truppmann/-frau-Ausbildung in die aktive Abteilung. Aktuell stehen in der Nachwuchsabteilung zwei Mädchen und sieben Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren.

 

Mit viel Spaß zum Bahnhofsweg

18 Freitag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Bauen, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik

Viel Spaß hatten die Neustrelitzer Stadtvertreter gestern bei der Benennung einer Straße. Dabei standen sich da durchaus zwei Fronten gegenüber. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung, die so freudvoll endete, stand der vom Bahnhofsvorplatz nördlich abzweigende Weg, bislang von den Einheimischen einfach als Schwarzer Weg tituliert. Was eigentlich nicht sein kann, denn den gibt es in Kiefernheide. Da jetzt ein Grundstückseigentümer auf eine unverwechselbare Adresse bestand, waren die einen Stadtvertreter für „Bahnhofsweg“ und die anderen für die Bezeichnung „An der Alten Molkerei“. Letzteres scheint nicht ganz korrekt, denn die alte Molkerei war historisch gesehen eine neue.

Bei der Auszählung der Stimmen gab es dann mehrere Anläufe, zum korrekten Ergebnis zu kommen. Weder Stadtpräsident Christoph Poland noch seinen Beisitzern gelang das. Schließlich wurden die Abgeordneten aufgefordert, sich zum Zeichen ihres Votums zu erheben. Was von der Kommunalverfassung nicht gedeckt sei, so der SPD-Abgeordnete Michael Körner wohl nicht ganz ernsthaft. Irgendwann stimmte dann doch die Anzahl der abgegebenen Stimmen. Der Bahnhofsweg gewann mit 13:11 und die Volksvertreter waren hinreichend eingestimmt auf das anschließene Adventsweintrinken eines guten Tropfens aus der Partnerstadt Schwäbisch Hall.

Friesen sollen Queen Lust auf Mirows Schlossinsel machen

18 Freitag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Leute

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Schlagwörter

Leute, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Tiere

Friesenpost

Auf der Schlossinsel wurde jetzt das Geschenk an die Queen standesgemäß verabschiedet: Axel Chudy, Chef des 3 Königinnen Palais, Schlossvereinsvorsitzender Henry Tesch, „Schlossherrin“ Dr. Susanne Bocher, Christine Kalmeier auf Wout und Bettina König vom Quadrille-Rat aus Berlin (von links). Foto: Bernd Lasdin

Dieser Tage erhält die englische Königin Elisabeth II. eine originell verpackte Einladung auf die Schlossinsel Mirow. Die Neustrelitzerin Christine Kalmeier ist begeisterte Reiterin in der größten Formation von Friesenpferden in Europa, der „Ostsee-Quadrille“. Sie erlebte mit, wie der tschechische Fotograf Gregor Dalibor in ganz Mecklenburg-Vorpommern an einem Buch über die „Schwarzen Perlen“ arbeitete, die zu den Lieblingstieren der Queen gehören.

Die Reiterin regte beim Schlossverein an, Elisabeth II. das inzwischen fertige Buch zu schenken und die freundliche Geste mit der Hoffnung zu verbinden, dass die Königliche Hoheit vielleicht den Weg an die Geburtsstätte von Sophie Charlotte findet. „Sie könnten sich von der liebevollen Restaurierung des Schlosses überzeugen, und natürlich würden wir Ihnen auch eine Begegnung mit den Friesen ermöglichen“, wirbt Vereinsvorsitzender Henry Tesch in einem Begleitschreiben zu dem dreisprachigen Bildband.

Die Altstrelitzer Besitzer-Familie Stein hat Wout, den von Christine Kalmeier gerittenen Friesen, extra für ein zünftiges Bild nach Mirow auf die Insel gebracht. Und nun hoffen alle Beteiligten, dass die Queen noch einmal Reisepläne in Richtung Germany macht.

Krankenhaus Neustrelitz soll schon bald ausgebaut werden

18 Freitag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Bauen, Gesundheit, Mecklenburg-Strelitz, Medizin, Neustrelitz

Krankenhaus

Das Krankenhausgelände, von der Penzliner Straße aus gesehen. Der geplante Anbau ist farbig markiert.

An das Neustrelitzer DRK-Krankenhaus soll angebaut werden. Die Stadtvertreter haben am Donnerstagabend einer Änderung des Bebauungsplanes zugestimmt. Zugleich bezeichnete Bürgermeister Andreas Grund in der Region kursierende Gerüchte von einer Schließung des Krankenhauses mangels Auslastung als „dummes Gerede“. Die Einrichtung habe jüngst das beste Betriebsergebnis seit Bestehen erzielt und „platzt aus allen Nähten“. Bereits seit Längerem stoße das Haus bei der Erfüllung seines Versorgungsauftrages in der vorhandenen Bauhülle an seine Kapazitätsgrenzen.

Im Erdgeschoss des geplanten Anbaus sollen eine Intermediate Care-Station – ein Bindeglied zwischen Intensivpflege- und Normalstation – mit zwölf Betten und ein Therapiebereich für Diabetes-, Geriatrie- und Palliativpatienten angeordnet werden. Damit soll die bereits vorhandene Bettenkapazität auf diesem Gebiet erweitert werden. Im Obergeschoss soll unter anderem ein zweiter Therapiebereich für stationäre chirurgische und ambulante Patienten hergestellt werden. Die Zeit drängt, und so soll unmittelbar nach Schaffung des Baurechts losgelegt werden.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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