Am kommenden Freitag, den 18. Dezember, um 19 Uhr, findet in der St. Marienkirche in Wesenberg eine musikalische Abendandacht statt. Zu hören ist festliche, barocke und nachdenkliche Musik.
An der Orgel Arne Mehl, Trompete spielt Daniel Schulz. Die Andacht findet unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen statt.
Neubrandenburg hat jetzt einen „Sitzstein der Wünsche“
Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg
Wer am Platz vor dem Treptower Tor in Neubrandenburg vorbeikommt, sollte eine kleine Pause einlegen. Seit gestern steht dort der „Sitzstein der Wünsche“ des Künstlers Günter Kaden. Der aus Mecklenburg-Vorpommern stammende Feldstein ist von dem Künstler in seiner Form so bearbeitet worden, dass er das Gefühl vermittelt, einen Wassertropfen zu tragen. Das Kunstwerk soll seinem Namen in Zukunft alle Ehre machen. Fortan können Neubrandenburger und deren Gäste durch eine Berührung des „Wassertropfens“ ihre Wünsche offenbaren.
Der Stein wurde in dieser Woche im Beisein von Günter Kaden an seinen Platz vor dem Treptower Tor gerückt. Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt verschafften sich ebenfalls einen Eindruck von dem Kunstwerk, das die Stadt dem Unternehmer Gernot Kunzemann zu verdanken hat. Er hat den Stein der Stadt gespendet und damit ein positives Signal in der Corona-Zeit gesetzt, „wofür wir sehr dankbar sind“, wie Silvio Witt betonte. Im Frühjahr wird der Platz vor dem Treptower Tor weiter umgestaltet. Die Stühle werden neu angeordnet und ein Baum wird ebenfalls gepflanzt.
OB bekommt Schlüssel für neue Turnhalle
Am kommenden Donnerstag wird die neue Turnhalle in der Krauthöferstraße in Neubrandenburg übergeben. Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtpräsident Dieter Stegemann werden symbolisch den Schlüssel von den Vertretern vom Bau entgegennehmen.
Die neue Sporthalle ist in einem Jahr errichtet worden. Im Dezember vergangenen Jahres wurde die Grundsteinlegung feierlich begangen. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat die Baumaßnahme durch das Kommunalinvestitionsprogramm mit einer 90-prozentigen Förderung in Höhe von 3.303.000 Euro unterstützt. Im Januar des kommenden Jahres erfolgen noch technische Abnahmen für die Heizungs- und Lüftungsanlagen durch den TÜV und die behördliche Endabnahme durch die Bauaufsicht. Die offizielle Nutzungsaufnahme für den Schulsport ist für den Schulbeginn nach den Winterferien geplant.
Da das Adventskonzert der Philharmonie in der Konzertkirche Neubrandenburg nicht live für das Publikum gespielt werden kann, hat die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz entschieden, das Konzert trotzdem zu proben, zu spielen, aufzuzeichnen und allen Menschen in der Region kostenfrei zur Verfügung zu stellen, als Geschenk in der Advents- und Weihnachtszeit. Am kommenden Sonntag, 13. Dezember, können alle Interessierten um 17 Uhr die Neubrandenburger Philharmoniker im Regionalfernsehen neueins erleben. Auf der Homepage „www.tog.de“ und auf dem YouTube Kanal der TOG wird der Auftritt ab 17 Uhr ebenfalls abrufbar sein, außerdem auch auf Facebook und Instagram.
Mit der berühmten „Air“ aus Johann Sebastian Bachs 3. Orchestersuite sowie Trompetenklängen des italienischen Barockmeisters Giuseppe Torelli stimmt die Neubrandenburger Philharmonie festlich auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Neben einer klassischen Mozart-Sinfonie und einem romantisch-schwelgerischen Juwel für Streicher von Giacomo Puccini mit dem schönen Titel „Chrysanthemen“ verspricht die Bach-Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ einen weiteren Höhepunkt. Neben dem Solotrompeter der Neubrandenburger Philharmonie Michael Reiche sind der TOG-Sopranistin Laura Scherwitzl solistische Aufgaben in dem Programm anvertraut. Das vom Dirigentenforum geförderte Konzert leitet Clemens Mohr.
Gestern Nacht, als sich die Ruhe in Waren ausbreitete und die Müritzer zu Hause weilten, kam Bewegung auf dem Vorplatz des Müritzeums. Drei Künstlerinnen tanzten, filmten und sprühten. Mit Leidenschaft und reversibler Kreide wurde ein wilder Tanz für eine Weile auf dem Boden interpretiert und festgehalten.
Das Projekt heißt Invisible Dances und die Idee dahinter kommt von der Choreographin Elisabeth Schilling. Es wird derzeit in vielen Städten durchgeführt. Ziel des Projektes ist, den Tanz als Kunstform in diesen harten Lockdown-Zeiten aufgrund der Corona-Pandemie am Leben zu erhalten, da die Ausdrucksmöglichkeiten der KünstlerInnen momentan stark eingeschränkt sind. Das entstandene Video wird in Kürze über die Social-Media-Kanäle des Müritzeums zu sehen sein.
Wer möchte kann sich auf einen Tanz einlassen und gern auf dem Vorplatz des Müritzeums die Tanzschritte nachvollziehen, hüpfend, drehend, springend – Spaß macht das bestimmt und warm macht es auch!
Die Stiftung Mecklenburg zeigt seit dem Wochenende die Online-Ausstellung Queer im Museum – Lesben, Schwule und trans* Personen in Mecklenburgs Landesgeschichte. Die Schau umfasst zehn digitale Räume im Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern.
Inhaltlich reichen die Themen von der „heimlichen Ehe“, über die Adolf Wilbrandt im 19. Jahrhundert schrieb, bis hin zu den ersten öffentlich sichtbaren Treffpunkten für lesbische Frauen nach 1990. Die Vorstellung aktueller Erinnerungsprojekte in Wismar und Rostock sowie ein Mitmachraum sollen ermutigen, von eigenen Erfahrungen zu erzählen bzw. sich vor Ort eigenständig auf Spurensuche zu begeben.
Die Ausstellung basiert auf einem mehr als zweijährigen Projekt, an dem viele engagierte Menschen mitgearbeitet haben. Einige der Inhalte sind seit Juni 2020 fester Bestandteil der landeskundlichen Dauerausstellung der Stiftung Mecklenburg in Schwerin. Ein weiterer Teil war von Juni bis September 2020 im Kulturhistorischen Museum Rostock zu erleben. Möglich wurde die Duchführung des Projekts durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.
Uwe Maroske (Zweiter von links) 2017 bei einer Finissage in der Plastikgalerie Schlosskirche mit seinem Mitkurator Dr. Raimund Hoffmann (links), Julia Frank-Avramidis, Tochter des österreichischen Bildhauers Joannis Avramidis, und dem Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund. Foto: Stadt Neustrelitz
Der bekannte Bildhauer Uwe Maroske aus der Feldberger Seenlandschaft ist tot. Er soll bereits am Montag an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben sein, meldet NDR 1 Radio MV.
Der Lichtenberger Künstler, Initiator vieler Ausstellungen, gehörte unter anderem zu den Gründern und Kuratoren der Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz. Er ist 69 Jahre alt geworden.
Mit Mundharmonika, Gitarre und Cajon spielen JOSA aus Thüringen und Mark Rose aus Mecklenburg ihre Geschichten, die das Leben schreibt: Blues und Verwandtes, Musik, die durch akustische Instrumente und den intimen Moment eines Konzertes zum Leben erwacht. Eigene Stücke und eine feine Auswahl ihrer Lieblingssongs anderer Musiker bringen die beiden Freunde zu Gehör am 24. Januar 2021 in der Schiefen Ebene, Wilhelm-Stolte-Straße 84, in Altstrelitz. Besucher dürfen sich auf einen bluesigen Nachmittag voller Musik vom Herzen und Rhythmus für die Beine freuen. Das Konzert beginnt um 16 Uhr. Einlass ist ab 15 Uhr.
JOSA ist seit fast drei Jahrzehnten als Solist und auch mit großen Ensembles in Deutschland und ganz Europa unterwegs. Seine Wurzeln findet er in der Folklore, sei es in der irischen, der amerikanischen oder eben auch in der deutschen Musik.
Mark Rose ist einer der umtriebigsten Mecklenburger Musiker – Schlagzeuger, Sänger und Songschreiber. Inspiriert durch Aufenthalte in New Orleans, entstanden viele Lieder und zwei CDs. Seine erfolgreichsten gegenwärtigen Projekte sind die Magical Mystery Band, NOLA oder die Dietmar & Klaus Bluesband, bei der auch Josa als Mundispieler mitwirkt.
„Der Waldbrunnen“ aus der gleichnamigen Kunstmappe (links) und kunstvolle Haareisformen an morschem Buchenholz, hier eine Darstellung aus dem Galerieraum „Der Waldbrunnen – Buchenpfade eines Zeichners“.
Wenn auch – bedingt durch die Corona-Verordnungen – größere Veranstaltungen in der Galerie der Alleen in Wustrow in der Kleinseenplatte ausfallen müssen, ist der Kauf von Kunstmappen mit filigranen Zeichnungen, erklärenden Texten sowie Gedichten, Büchern zu verschiedenen Bäumen und Kunstpostkarten mit vielen Motiven weiterhin möglich. „Mit ihrer Schönheit und positivem Inhalt bieten sie sich als aufbauendes Gegengewicht zu den Belastungen der Gegenwart an“, schreibt mir Galeristin Stefanie Striller. „Sehen bedeutet noch immer Leben im Licht.“
Wesenberg wird in diesem Jahr keine Rathausweihnacht erleben.
Eine Wesenberger Rathausweihnacht wird es in diesem Jahr nicht geben. Das wurde dem Organisationsteam des Burgvereins schon ausgangs des Sommers klar, wie mir dessen Vorsitzender Axel Hirsch schreibt. „Wir versuchten, eine Alternative mit einem reduzierten Programm auf die Beine zu stellen. Es sollten am 28. November um das Baumrondell auf dem Marktplatz herum die Stände aufgebaut werden – in gebührendem Abstand. Die Besucher sollten sich nicht hinsetzen, sondern gehen. Prosaisch verpackt nannten wir das „Wesenberger Weihnachtswandeln“, so mein Blogfreund.
Viele Partner hätten sich bereiterklärt, den Nachmittag mitzugestalten. „Nun hat uns die Wirklichkeit eingeholt, die Weihnachtsvorfreude ist getrübt“, so der Vereinsvorsitzende. Es bleibe zu hoffen, dass der Burgverein im kommenden Jahr wieder etwas mehr Kultur in die Woblitzstadt bringen könne und vor allem dürfe.
Die „Seentaucherin“ alias Christine Ratei von der Diemitzer Schleuse wird bei der digitalen Unternehmensmesse des Landkreises Seenplatte (Strelitzius berichtete) auftreten. Die Liedmacherin wird am eigentlichen Messetag, dem 10. November, in der Mittagspause um 12 Uhr ein exklusives Konzert für die Messebesucher geben. „Ich bin von der Wirtschaftsförderung des Landkreises angesprochen worden und habe natürlich zugesagt“, sagte mir meine Blogfreundin auf Nachfrage. „Besonders gefrreut hat mich, dass mir außerdem ein Messestand angeboten worden ist, an dem ich mich vorstellen kann.“
Nun hat sich die „Seentaucherin“, die zuletzt in Mirow auf der Kulturbühne mit prominenten Künstlerkollegen ein tolles Konzert gegeben hat, auch noch ein Gewinnspiel ausgedacht. Sie verlost drei Besuchertickets für die Messe an diejenigen, die ihr einen „konstruktiven, netten, lustigen oder anderen Kommentar“ auf ihrer Facebook-, Instagram- oder über das Kontaktformular auf ihrer Website hinterlassen. Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner, die dann auch in den digitalen Genuss ihres Konzertes kommen, finden am 8. November abends statt.