Ab kommenden Montag bietet das Restaurant der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz den Gästen eine kleine Karte mit ausgewählten Gerichten zum Abholen an. „Wir möchten unseren Gästen die Zeit zu Hause damit ein bisschen schmackhafter machen“, so der Küchenchef Martin Bakowski. Die Küche ist täglich von 17 bis 21 Uhr geöffnet, am Sonnabend und Sonntag zudem von 12 bis 14 Uhr. Die Bestellungen werden telefonisch ab einer halbe Stunde vor Öffnung unter 03981 237096 entgegengenommen.
Die Abholung vorbestellter Speisen ist nur möglich, sofern diese nicht vor Ort konsumiert werden. „Wir würden uns freuen, wenn unsere Angebote gut angenommen werden und auch ein bisschen Normalität in unsere Küche wiederkehrt“, so Geschäftsführer Martin Geyer gegenüber Strelitzius.
Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) informieren:
91 Personen mussten/müssen im Krankenhaus behandelt werden, 16 davon auf einer Intensivstation.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald gab es einen weiteren Sterbefall in dem Altenpflegeheim in Ahlbeck. Dabei handelt es sich um eine 75-jährige positiv getestete Bewohnerin mit chronischen Vorerkrankungen, die sich seit dem 9. April in stationärer Behandlung befand und am 18. April verstorben ist. Insgesamt gab es bislang 15 Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern. Weiterhin wurden zwei Mitarbeiterinnen im Altenpflegeheim Tutow positiv getestet.
Ein Schema des Robert Koch-Instituts soll Schätzungen zur Zahl der genesenen Personen ermöglichen. Danach sind 457 der positiv getesteten Menschen (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) in MV von einer COVID-19-Erkrankung genesen.
Ehre, wem Ehre gebührt, da bin ich bei allem Engagement am eigenen Herd ganz neidlos Lokalpatriot und kann mich als Hobbykoch ohnehin nicht mit den Profis messen. Eben bekomme ich die Nachricht, dass es Wenzel Pankratz vom „Forsthaus Strelitz“ in Neustrelitz mit seinen Leinsamen-Chips ins renommierte Zeit-Magazin geschafft hat. Neidlos herzlichen Glückwunsch!
Daniel Schmidttaler, Sternkoch von der Alten Schule Fürstenhagen, hat mir mal gesagt, dass Wenzel Pankratz auf dem besten Weg ist zum ersten Stern. Da liegt der Küchenchef aus der Feldberger Seenlandschaft wohl richtig.
Es dürfte nicht wirklich eine Überraschung sein, auch an diesem Wochenende wird in der Strelitzius-Küche weitergespargelt. Wobei ich bei meinem klaren Süppchen diesmal neben dem favorisierten grünen Edelgemüse auch dem weißen Zutritt zum Topf gewährt habe. Vielfalt ist alles, da gebe ich schon mal meine Gewohnheiten auf. Achtung: Es wird scharf! Es gibt natürlich beim Cayenne-Pfeffer oder bei den Peperoni (mit Kernen oder ohne) Möglichkeiten, auf die Bremse zu treten. Ansonsten: Das Gericht scheint für den Lenz in seiner ganzen augenblicklichen Herrlichkeit gemacht. Irgendwie pustet es durch.
Je ein Pfund von jedem Spargel putzen, die Schäfte in mundgerechte Stücke schneiden und die Spitzen separat ablegen. Vier mittelgroße Kartoffeln schälen und mundgerecht teilen. Zwei Karotten von der Schale befreien und stifteln. Ein zwei Finger großes Stück Ingwer schälen und in Scheibchen teilen, das sorgt für einen nachhaltigen Biss. Zwei rote Peperoni zerstückeln und die Kerne aufheben. Schließlich ein Bund Frühlingszwiebeln in Stücke schneiden und vom Grün Röllchen für die Deko gewinnen. 500 Gramm Putenbrust schnetzeln. Ein Entspannungsbier öffnen (nicht Bedingung), Schluck nehmen, und weiter geht es.
In einem Topf 1,5 Liter Gemüsebrühe ansetzen, darin die Kartoffeln 15 Minuten, die Karotten und die Spargelschäfte zehn Minuten und die Spargelpitzen sieben Minuten garen. In einem zweiten Topf in zwei Esslöfeln gutem Olivenöl das Fleisch anbraten, Ingwer, Frühlingszwiebeln und Peperoni dazu. Alles mit Zitrone, Salz, Pfeffer, Zucker und Cayennepfeffer kräftig würzen. Nach kurzem Andünsten Spargel, Kartoffeln, Möhren und die Flüssigkeit dazugeben. Noch mal fünf Minuten bei schwacher Hitze kochen lassen.
Auf den Tisch bringen, mit dem Zwiebelgrün bestreuen. Dazu passen ein, drei Scheibchen frisches Stangenbrot, ein Glas kühlen Weißweins oder auch ein weiteres Bier aus dem Keller. Guten Appetit!
Es wird eine Zeit nach dem Corona-Virus geben und dann jede Menge Bedürfnis zu feiern. Insofern bleibt der Neustrelitzer Jamy Lazar optimistisch. Er hat nämlich zu Beginn dieses Schicksaljahres im Nebenerwerb eine Evenagentur gegründet, und nun liegt die Branche am Boden.
Auf jeden Fall kann man sich Infinity Sound-Eventmanagement schon mal für bessere Zeiten notieren. Auf der Internetseite finden sich jede Menge Informationen.Mir ist die Agentur von einem guten Freund ans Herz gelegt worden, und ich empfehle sie gern weiter, gerade in dieser schweren Zeit.
In der Stadtverwaltung Neustrelitz finden bis zum 26. April weiterhin keine öffentlichen Sprechzeiten statt. Dies gilt auch für das Bürgerbüro, das Standesamt, die Friedhofsverwaltung und die Wohngeldstelle. Geschlossen sind auch die Sporthallen, die Jugendklubs, die Touristinformation und das Stadtarchiv.
Wie schon in den vergangenen Wochen, können Bürgerinnen und Bürger sich in dringenden und unaufschiebbaren Fällen per Telefon und E-Mail an die Ämter und Referate wenden und Termine vereinbaren.
Nach den neuen Beschlüssen der Bundessregierung und der Landesregierung muss natürlich auch das Hans-Fallada-Museum Carwitz mindestens bis zum 4. Mai geschlossen bleiben. „Sobald wir wissen, wie es danach weitergeht, werden wir Sie gern über Strelitzius, auf www.fallada.de und auf unserer Facebook-Seite informieren“, schreibt mir Museumsleiter Dr. Sefan Knüppel.
Auch unter Telefon 039831 20359 und museum@fallada.de ist Auskunft zu erhalten. Das Hans-Fallada-Museum wünscht allen Strelitzius-Leserinnen und -Lesern beste Gesundheit. Das wünsche ich meinem Blogpartner auch.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte weist darauf hin, dass sein Bürgertelefon nach wie vor täglich von 8 bis 18 Uhr für alle Fragen rund um Corona und die damit verbundenen Maßnahmen erreichbar ist.
Die freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter der Nummer 0395 57087 5330 für die Bürgerinnen und Bürger da.