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Es dürfte nicht wirklich eine Überraschung sein, auch an diesem Wochenende wird in der Strelitzius-Küche weitergespargelt. Wobei ich bei meinem klaren Süppchen diesmal neben dem favorisierten grünen Edelgemüse auch dem weißen Zutritt zum Topf gewährt habe. Vielfalt ist alles, da gebe ich schon mal meine Gewohnheiten auf. Achtung: Es wird scharf! Es gibt natürlich beim Cayenne-Pfeffer oder bei den Peperoni (mit Kernen oder ohne) Möglichkeiten, auf die Bremse zu treten. Ansonsten: Das Gericht scheint für den Lenz in seiner ganzen augenblicklichen Herrlichkeit gemacht. Irgendwie pustet es durch.

Je ein Pfund von jedem Spargel putzen, die Schäfte in mundgerechte Stücke schneiden und die Spitzen separat ablegen. Vier mittelgroße Kartoffeln schälen und mundgerecht teilen. Zwei Karotten von der Schale befreien und stifteln. Ein zwei Finger großes Stück Ingwer schälen und in Scheibchen teilen, das sorgt für einen nachhaltigen Biss. Zwei rote Peperoni zerstückeln und die Kerne aufheben. Schließlich ein Bund Frühlingszwiebeln in Stücke schneiden und vom Grün Röllchen für die Deko gewinnen. 500 Gramm Putenbrust schnetzeln. Ein Entspannungsbier öffnen (nicht Bedingung), Schluck nehmen, und weiter geht es.

In einem Topf 1,5 Liter Gemüsebrühe ansetzen, darin die Kartoffeln 15 Minuten, die Karotten und die Spargelschäfte zehn Minuten und die Spargelpitzen sieben Minuten garen. In einem zweiten Topf in zwei Esslöfeln gutem Olivenöl das Fleisch anbraten, Ingwer, Frühlingszwiebeln und Peperoni dazu. Alles mit Zitrone, Salz, Pfeffer, Zucker und Cayennepfeffer kräftig würzen. Nach kurzem Andünsten Spargel, Kartoffeln, Möhren und die Flüssigkeit dazugeben. Noch mal fünf Minuten bei schwacher Hitze kochen lassen.

Auf den Tisch bringen, mit dem Zwiebelgrün bestreuen. Dazu passen ein, drei Scheibchen frisches Stangenbrot, ein Glas kühlen Weißweins oder auch ein weiteres Bier aus dem Keller. Guten Appetit!