Noch bis in die Morgenstunden werden die Löscharbeiten auf dem Gelände der Firma New Environ im Pleetzer Weg in Friedland dauern. Hier war am Nachmittag Elektronikschrott in Brand geraten (Strelitzius berichtete). Die Polizei geht von Selbstentzündung aus. Ein Fremdverschulden soll nicht vorliegen.
Aufgrund der zügigen Brandausdehnung, der Brandgröße und der damit verbundenen Rauchentwicklung mussten mehrere Feuerwehren alarmiert werden. Es kamen 80 Kameraden der Feuerwehren Friedland, Neubrandenburg (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr), Neustrelitz, Kotelow, Genzkow, Eichhorst und Beseritz zum Einsatz.
Wegen der Rauchentwicklung, wobei ein Großteil der Rauchwolke über die Stadt Friedland zog, wurden vorsorglich Luftmessungen bezüglich möglicher Schadstoffe vorgenommen. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden keine gesundheitsgefährdenden Partikel in der Luft festgestellt. Der entstandene Schaden wird derzeit mit bis zu 10 000 Euro beziffert.
Auf dem Gelände der environ plasma Verwertungscenter GmbH in Friedland ist ein Brand ausgebrochen, bei dem möglicherweise Schadstoffe in die Luft gelangen. Deshalb sind alle Anwohner in Friedland und Umgebung gebeten, vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten, teilt die Kreisverwaltung mit.
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sind am Ort des Geschehens und nehmen Messungen vor, um festzustellen, ob eine Gefährdung von der Rauchwolke ausgeht.
Das ist jetzt keine versteckte Wahlwerbung für die Grünen…
Der Wahlausschuss der Mecklenburgischen Kleinseenplatte ist am heutigen Abend in Mirow zusammengetreten und hat die Bewerber für die Kommunalwahlen am 26. Mai geprüft. Darunter befanden sich auch die Kandidaten für die Bürgermeisterämter in den Städten und Gemeinden des Amtsbereiches.
Besonders spannend dürfte es in meiner Heimatstadt Wesenberg werden. Hier kämpfen neben Vizebürgermeister Steffen Rißmann (CDU) noch Kai Schöpke (BfW/Grüne), Stadtvertreter Heino Rechlin (Die Linke) und Björn Eckardt (AfD) um den Posten des Stadtoberhauptes.
Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 12 im Landkreis wie auch bundesweit ist am Donnerstag, den 28. März, wieder Girls‘ Day und Boys‘ Day. An diesem Tag können die Mädchen neue Berufe kennenlernen und ihre Fähigkeiten testen. Viele Türen in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Forschung, Wissenschaft, Informatik und Handwerk stehen ihnen dann offen. Dadurch soll auf die Berufe aufmerksam gemacht werden, in denen nur sehr wenige Frauen arbeiten. Oft sind das Berufe, die abwechslungsreich sind und spannende Karrieremöglichkeiten bieten.
Auch für die Jungen stehen an diesem Tag Berufe, Ausbildungen oder Studiengänge im Mittelpunkt, an die sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben. An diesem Tag bekommen die Jungen Job-Informationen aus erster Hand und können Arbeitsplätze beispielsweise für Erzieher, Gesundheitspfleger oder Grundschullehrer besuchen.
Sowohl die Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft mbH (MVVG) als auch ihre regionalen Vertragspartner im Kreisgebiet unterstützen mit der ticketfreien Beförderung die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag. Das heißt, alle Mädchen und Jungen, die am Girls‘ Day und Boys‘ Day im Landkreis teilnehmen, können ohne Fahrschein mit dem Linienbus zu dem Ort im Kreis fahren, in dem sich der von ihnen ausgewählte Betrieb befindet. Sie zeigen einfach die Anmeldebestätigung beim Busfahrer vor.
Meinem Leser Eckhard Wolfgramm aus Salow in der Gemeinde Datzetal ist mal wieder ein Schnappschuss gelungen. Man höre und lese ja leider viel vom Artensterben. Aber es geschähen noch Wunder, schreibt er mir. In Zeiten, wo überall die Weidenkätzchen sprießen und Meerkatzen noch nicht invasiv in Deutschland eingefallen sind, hat der Salower in seinem Garten mit der Apfelkatze eine neue Spezies „entdeckt“.
Helmut Hamp, Stephan Drews, Robert Bartz, René Deparade, Martin Gohlke und Anke Krüger (von links). Foto: Thomas Junge
Gleich fünf neue Kameraden haben in den zurückliegenden Monaten die Einsatzabteilung der Wesenberger Feuerwehr gestärkt. Das konnte Wehrführer Martin Gohlke auf der Jahreshauptversammlung verkünden. Zu den Gästen zählten Wesenbergs Bürgermeister und Feuerwehrmitglied Helmut Hamp, weitere Stadt- und Amtsvertreter, Amtswehrführerin Anke Krüger und der stellvertretende Kreiswehrführer Stephan Drews.
In der Wesenberger Feuerwehr stehen aktuell 63 Mitglieder, von denen sich 27 Kameraden/-innen aktiv am Einsatz- und Ausbildungsdienst beteiligen. Sie mussten im Berichtszeitraum zu 16 technischen Hilfeleistungen und 19 Bränden ausrücken. 16 Frauen und Männer sind in der Alters- und Ehrenabteilung aktiv.
Stolz auf die Arbeit seiner Kameraden und Kameradinnen zeigte sich Wesenbergs Wehrführer Martin Gohlke „Rückblickend können wir feststellen, dass das selbstgesteckte Ziel erreicht ist, die Ausbildungsqualität zu erhöhen.“ Auch die Handhabung neuer Technik und Taktik im Einsatz konnte gesteigert werden. Die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung mit den umliegenden Feuerwehren soll ausgebaut werden.
Ein besonders großes Dankeschön richtete Gohlke an die “Arbeitsgruppe Feuerwehr“, die ein besonderes Bindeglied zwischen Feuerwehr und kommunaler Politik ist und bei der die Feuerwehrmitglieder als gleichberechtigte Gesprächspartner und nicht als “Bittsteller“ am Beratungstisch sitzen. Große Verbesserungen werde es mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses geben. Mussten bisher alle Ausbildungen auf Amtsebene bei der Feuerwehr Mirow geleistet werden, können diese in Zukunft auch in Wesenberg veranstaltet werden.
Wehrführer: Leicht wird es nicht, aber Angst haben wir keine.
Spannend und Interessant werden in Zukunft auch die Umsetzungen der Erkenntnisse der Brandschutzbedarfsplanung sein. „Auf der Grundlage geltenden Rechts sowie in der Wichtung vorhandener Gefahren und der zu erbringenden Leistungen, wurde uns eine große Baustelle aufgezeigt“, so Wehrführer Martin Gohlke. „Wenn jedoch der vor Jahren eingeschlagene Weg konsequent weiter gegangen wird, sehe ich keine unlösbaren Probleme auf die Feuerwehr Wesenberg zukommen. Leicht wird es nicht, Arbeit steckt schon viel drin, aber Angst davor haben wir keine!“, so Gohlke weiter.
Nicht ganz zufrieden zeigte sich der stellvertretende Wehrführer Robert Bartz mit der Ausbildungsteilnahme, die nur bei 54 Prozent liegt. An Aus- und Weiterbildungen nahmen auch einige Kameraden/-innen auf Amts- und Kreisebene sowie an der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow teil.
Wenn am 25. April Vergabeschluss für die Bauleistungen am neuen Feuerwehrgerätehaus ist, könnte vielleicht schon Ende Mai/Anfang Juni etwas vom Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses zu sehen sein“, war vom Bürgermeister zu erfahren. Am 9. April findet, wie bereits gemeldet, die Übergabe der Fördermittel des Landes durch Innenminister Lorenz Caffier statt.
Amtswehrführerin: Politik an der Seite der Feuerwehr
Auch Amtswehrführerin Anke Krüger äußerte sich sehr zufrieden mit der Arbeit in der Feuerwehr Wesenberg und richtete einen Dank an alle Kameraden und Kameradinnen. Froh ist sie auch, dass die Politik der Gemeinde mit an Bord ist und die Feuerwehr in allen Belangen zur Seite steht. Stephan Drews bescheinigte, dass sich viel Positives in der Feuerwehr Wesenberg getan hat.
Weil aus beruflichen und familiären Gründen Wehrführer Martin Gohlke von seinem Posten vorzeitig zurücktreten musste, stand eine Neuwahl der Wehrführung an. Neuer Wehrführer ist der bisherige Stellvertreter Robert Bartz, sein Stellvertreter René Deparade. Beide müssen jetzt nur noch von den Stadtvertretern bestätigt und zu Ehrenbeamten ernannt werden. Kamerad Martin Gohlke wurde im Anschluss für seine ehrenvollen Dienste als Wehrführer gedankt.
Klaus-Detlef Bachmann von TSG TV war bei der Spielzusammenfassung der Oberliga-Partie TSG Neustrelitz gegen SpVgg Blau-Weiß Berlin (2:0, Strelitzius berichtete) am vergangenen Sonntag schwer gefordert. Er hatte nämlich mit einem Ausfall des Mikrofons im Parkstadion zu kämpfen.
Ganz Perfektionist, hat sich mein Blogpartner nun wegen der Atmosphäre bemüht, zumindest passenden Fremdton aus anderen Spielaufzeichnungen unterzumischen. Nur für den Fall, dass es einer merkt…
Mit „The Favourite – Intrigen und Irrsin (Die Favoritin)“ zeigt das Wesenberger Kino in dieser Woche einen weiteren hochkarätig besetzten Historienfilm. Das für einen Oscar nominierte Drama aus Neuseeland führt an den englischen Königshof im 18. Jahrhundert. Außerdem neu im Angebot für die ganze Familie das Animationsabenteuer „Drachenzähmen leicht gemacht 3“ aus dem Hause DreamWorks nach der gleichnamigen Buchserie der britischen Autorin Cressida Cowell . Wikinger-Häuptling Hicks und Oberdrache Ohnezahn begeben sich auf eine gefährliche Reise.