Am kommenden Samstag, 25. Januar, lädt das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg von 10 bis 13.30 Uhr wieder zu einem Tag der offenen Tür ein, an dem sich Interessierte über die vielfältigen Ausbildungsberufe im Haus informieren können. Neben den Pflegefachkräften und –helfern bildet das Krankenhaus unter anderem auch Assistenten für Anästhesie und OP, Physio- und Ergotherapeuten, Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte, Medizinische Technologen für Radiologie, Labor und Funktionsdiagnostik, Elektriker, Fachinformatiker sowie Kaufleute für Büromanagement aus. Die Dualen Studiengänge Pflege und Hebammenwissenschaften sind ebenso möglich wie ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst.
Der bundesweite Girls’Day und Boys’Day am kommenden Donnerstag, den 27. April, findet unter dem Motto „Es zählt, was du willst!“ statt. Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in Berufe – frei von Rollenklischees. Noch gibt es freie Plätze in Einrichtungen und Betrieben im Landkreis der Mecklenburgischen Seenplatte.
Der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, ruft Mädchen und Jungen ab der 5. Klasse zur Teilnahme auf: „Macht mit und nutzt eure Chance! Ihr könnt kostbare Einblicke in eine klischeefreie Arbeitswelt erhalten.“ Nach seiner Ansicht ist der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt auch in der Mecklenburgischen Seenplatte immer noch stark nach Geschlecht aufgeteilt. Vorstellungen zur beruflichen Eignung sind eng mit stereotypen Rollenmustern verknüpft. Häufig entscheiden sich Mädchen und Jungen jeweils geschlechtsspezifisch für die immer gleichen Berufe „Wir setzen uns für eine geschlechtsunabhängige Berufsorientierung ein.“
Einblick nicht immer leicht
Der Arbeitsagenturchef weiß: „Eltern sind bei der Berufswahl ihrer Kinder wichtige Ansprechpartner und Ratgeber. Allerdings sind die Ausbildungs- und Studienangebote so breitgefächert, dass ein Über- oder sogar ein Einblick in die Materie nicht immer leicht ist. Zudem sind die Eltern oft mehr als 20 Jahre von der eigenen Berufsorientierung und dem Berufseinstieg entfernt. „Allein in unserem Landkreis können Jugendliche über 170 Berufe erlernen.“
Auch die Neubrandenburger Arbeitsagentur beteiligt sich mit Angeboten am Girls‘Day und Boys’Day. Mädchen finden auf https://bit.ly/3uYp2oWund Jungen unter https://bit.ly/36tmwgY freie Ausbildungsplätze im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
Hintergrund
Den Girls‘Day und Boys‘Day gibt es jedes Jahr. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gehören wie die BA zu den Förderern. Daneben sind am Girls‘ Day und Boys‘ Day unter anderem auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Deutsche Landkreistag beteiligt.
Mehr Informationen und viele Onlineangebote wie Check-U, das Erkundungstool für Ausbildung und Studium der BA, gibt es auf der Internetseite www.arbeitsagentur.de.
Noch offene Fragen zu Ausbildung oder Studium? Schülerinnen und Schüler, die demnächst eine Ausbildung oder Studium beginnen wollen, sollten sich den 15. November notieren: Dann startet die größte Berufsorientierungsmesse in Neustrelitz. Über 40 namhafte Unternehmen und Institutionen aus dem gesamten Landkreis der Mecklenburgischen Seenplatte – aber auch aus dem gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern – präsentieren von 13 bis 15 Uhr im Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) ihre Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.
Mit der Entwicklung der Innenstädte in Zeiten der Corona-Pandemie und mit dem regionalen Konsumentenverhalten beschäftigt sich eine Studentin der Stadtverwaltung Neubrandenburg. Lena Strobach studiert „Öffentliche Verwaltung“ (Bachelor of Laws) an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow. Die praktische Ausbildungszeit hat sie bei der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg absolviert und beginnt nun mit ihrer Bachelorarbeit.
Dazu hat Lena Strobach mit Hilfe der Stadt eine Umfrage bei Konsumenten gestartet. Sie bittet um zehn Minuten Zeit zur Beantwortung der Fragen. Der Fragebogen ist auf der Startseite unter www.neubrandenburg.de zu finden. Nicht nur die Studentin, sondern auch die Wirtschaftsförderer in der Verwaltung werden die Antworten auswerten. Parallel dazu erfolgt eine Befragung der Händler und Unternehmer.
Alle Daten werden vertraulich behandelt und es erfolgt keine namentliche Auswertung. Nach Abgabe der Bachelorarbeit werden die Daten vernichtet.
Die individuelle Regelstudienzeit wird auch für das Wintersemester 2021/22 für Studierende in Mecklenburg-Vorpommern um ein Semester verlängert. Das kündigte Wissenschaftsministerin Bettina Martin nach Gesprächen mit den Hochschulleitungen des Landes an. Eine entsprechende Verordnung werde in Kürze erlassen.
Bettina Martin
„Die Hochschulen sind im Herbst optimistisch mit Präsenzunterricht in das Wintersemester gestartet. Leider hat sich das Pandemiegeschehen so entwickelt, dass es nun doch zu erheblichen pandemiebedingten Einschränkungen während des laufenden Semesters gekommen ist und bereits seit einiger Zeit wieder vermehrt digitale Lehre in Distanz stattfinden muss. Diese Umstellung erfordert sehr viel Flexibilität, die die Hochschulen zusammen mit den Studierenden sehr gut meistern. Ich danke sowohl den Lehrenden als auch den Studierenden für ihre enormen Leistungen, unter diesen erschwerten Bedingungen ein qualitätsvolles Studium zu ermöglichen und zu absolvieren. Obwohl die digitale Lehre auch Vorteile bietet, deren Ausbau die Landesregierung auch für die Zeit nach der Pandemie finanziell stark unterstützt, dürfen die die Herausforderungen dieser Form des Studierens nicht unterschätzt werden“, sagte Bettina Martin.
„Für viele Studierende wird sich eine längere Studienzeit als Folge der pandemiebedingten Anpassungen wohl nicht vermeiden lassen. Wir wollen ihnen mit der Verlängerung der Regelstudienzeit mehr Planungssicherheit geben“, so die Ministerin.
Zum Schuljahresbeginn 2021 geht das Abi-Medienangebot der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit neuen Angeboten und Services im modernen Look an den Start. abi.de unterstützt Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Berufsorientierungs-Coaches künftig noch zielgerichteter bei Themen rund um die Berufs- und Studienwahl.
abi.de wird ab sofort neben einem modernen Design und einer optimalen Nutzung auf Smartphones und Tablets inhaltlich erweitert: „Was sind meine Stärken und Interessen? Welche Studienmöglichkeiten gibt es? Wie bereite ich den Ausbildungs-/Studienstart vor?“ Mit einem neu konzipierten Einstieg liefert das Abi-Portal Antworten auf Fragen rund um Ausbildung, Studium und Beruf, die junge Menschen im Berufsorientierungsprozess haben. Dabei sind die Informationen auf abi.de eng vernetzt mit weiteren Angeboten der BA, wie z.B. dem Erkundungstool Check-U. Auch im Bereich „Bewerbung“ werden junge Menschen auf die Erstellung von zeitgemäßen Bewerbungen in klassischen und digitalen Formaten vorbereitet. Vom Anschreiben über die Bewerbungsmappe bis hin zum Vorstellungsgespräch mit praktischen Tipps: Top-Themen, News, Veranstaltungshinweise und interaktive Angebote wie Weblogs, Games, Videos und Chats komplettieren das Angebot.
Fündig werden auf abi.de künftig nicht nur Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Mittel- und Oberstufe, sondern auch Jugendliche an berufsbildenden Schulen und Jugendliche, die sich in der Phase zwischen Schulabschluss und dem Beginn eines Studiums bzw. einer Ausbildung befinden, Auszubildende sowie Ausbildungs- und Studienabbrecherinnen und -abbrecher. Das Angebot für Lehrkräfte und Berufsorientierungs-Coaches sowie Eltern und Erziehungsberechtigte als wichtige Begleitung im Berufsorientierungsprozess wurde ausgebaut: Sie erhalten über eigene Zugänge hilfreiche Informationen, Download-Materialien, Links und Online-Angebote, wie z.B. Unterrichtsideen oder Checklisten.
Neu: abi-Hefte digital und in Printform
Für Schülerinnen und Schüler stehen ab sofort zwei neue Hefte zur Verfügung. Das abi-Heft „Dein Navi für die Berufswahl: Leg los!“ für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 und das darauf aufbauende abi-Heft „Dein Navi für die Berufswahl: Starte durch!“ für Schülerinnen und Schüler kurz vor der (Fach-)Hochschulreife sind auf den Einsatz im Berufsorientierungs-Unterricht abgestimmt – mit vielen interaktiven, digitalen Materialien. Hinzu kommt das Überblicksheft „abi-kompakt: Deine Berufswahl“, das Schülerinnen und Schüler im gesamten Berufswahlprozess begleitet.
Alle Hefte stehen als barrierefreie PDF-Dokumente kostenlos zum Download unter https://abi.de/magazine bereit. Anfang des Jahres 2022 werden alle Hefte auch wieder in Printform angeboten. Ab 2022 stehen zudem für Eltern und Erziehungsberechtigte sowie für Lehrkräfte und Berufsorientierungs-Coaches neue Print-Hefte mit wertvollen Tipps zur Unterstützung bei der Berufs- und Studienwahl zur Verfügung.
Neu: „Berufswahl mit Plan“
Einen kompakten Überblick über die einzelnen Stationen der Berufswahl liefert die Übersicht „Berufswahl mit Plan“- beginnend vier Jahre vor dem Schulabschluss. Hier sind die wichtigsten Fristen und Termine für Ausbildung und Studium während des Berufsorientierungsprozesses „Orientieren, Entscheiden, Bewerben“ übersichtlich zusammengestellt, aufrufbar als PDF unter https://abi.de/lehrer und bald auch im Printformat DIN A1 für den Einsatz im Klassenzimmer verfügbar.
Ergänzend dazu gibt es den monatlich erscheinenden, kostenfreien abi-Newsletter für Schülerinnen, Schüler, Eltern oder für Lehrkräfte und Berufsorientierungs-Coaches auf abi.de oder per E-Mail an abi-redaktion@meramo.de.
Ab dem Wintersemester 2021/2022 startet der Studiengang Bauingenieurwesen (Bachelor) an der Hochschule der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg in enger Kooperation mit der Hochschule Wismar (Strelitzius berichtete). In dieser Woche hat sich dazu auf Initiative der Hochschule, der IHK Neubrandenburg für das östliche M-V und der Ingenieurkammer M-V ein kooperatives Netzwerk aus Politik, Interessenverbänden und Unternehmen gebildet.
„Ich freue mich, dass wieder eine Bauingenieur-Ausbildung in der Vier-Tore-Stadt möglich ist“, verdeutlicht Oberbürgermeister Silvio Witt. „So können im östlichen Mecklenburg-Vorpommern mehr Bauingenieurinnen und Bauingenieure ausgebildet und dem Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft entgegengesteuert werden.“ Bereits jetzt und in den kommenden Jahren wird es einen hohen Bedarf an Fachkräften im Bau in der Region geben.
Die Hochschule Neubrandenburg richtet zum Wintersemester 2020/2021 den sechs Semester umfassenden Bachelor-Studiengang „Nursing – berufsanerkennendes Studium zur Pflegefachperson“ ein. Der Pflegestudiengang an der Hochschule Neubrandenburg umfasst die stationäre Kranken- und Altenpflege sowie die ambulante Pflege. Er beginnt mit 20 Studierenden und ist im Vollausbau für jährlich 50 Studierende konzipiert.
Der Gesamtaufwand des Studiums wird mit mindestens 4.600 Stunden beschrieben, davon mindestens 2.100 Stunden Lehrveranstaltungen und 2.300 Stunden Praxiseinsätze. Die Landesregierung stellt für die Einrichtung des Studiengangs „Nursing – berufsanerkennendes Studium zur Pflegefachperson“ eine Professur und zwei Mitarbeiterstellen zur Verfügung. Die Hochschule Neubrandenburg bringt selbst eine Professur und zwei Mitarbeiterstellen aus dem Bestand der Hochschule für den Studiengang auf. Das Land investiert außerdem einmalig 355.000 Euro für die Einrichtung eines Skills Lab, eine zentrale Trainingseinrichtung, in der spezifische Fertigkeiten und Fähigkeiten praktisch vermittelt werden..
Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus haben in Mecklenburg-Vorpommern die Hochschulen im Geschäftsbereich des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, darunter die Hochschule Neubrandenburg, ihren Lehr- und Veranstaltungsbetrieb bis 20. April 2020 ausgesetzt. Die Abnahme bzw. Durchführung von Prüfungen, die in diesem Zeitraum geplant sind, wird ebenfalls verschoben. Der Betrieb der Mensen und Cafeterien der Studierendenwerke an den jeweiligen Hochschulstandorten wird im selben Zeitraum ebenfalls eingestellt.
Die ehemalige Fachmesse für Ausbildung und Studium „nordjob“ erwartet nun als „vocatium“ in Neubrandenburg ihre Besucher.Foto: BA Neubrandenburg
Ausbildungsberufe und Studiengänge kennenlernen. Dazu persönliche Gespräche mit Experten führen. Das und noch vieles mehr bietet die vocatium Neubrandenburg (ehemals nordjob), die am 3. und 4. März im Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg stattfindet. Die 11. Fachmesse für Ausbildung und Studium öffnet von 8.30 Uhr bis 14.45 Uhr ihre Türen, um jungen Menschen aus den Regionen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen.
63 Unternehmen, (Berufs-)Fachschulen, Akademien und Hochschulen haben sich zum Berufswahlforum in Neubrandenburg angemeldet, das vom Institut für Talententwicklung (IfT) in Kooperation mit der IHK Neubrandenburg organisiert wird. Ca. 2.000 Schüler und Schülerinnen von 40 Schulen werden erwartet. Der Eintritt zur Messe ist frei. Weitere Informationen gibt es unter www.erfolg-im-beruf.de