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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 24. März 2017

Toilettengrün: Strelitzius zeigt erste Bilder aus künftiger Louisen-Gedenkstätte

24 Freitag März 2017

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Schlagwörter

Hohenzieritz, Mecklenburg-Strelitz, Medien, Politik

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Trotz freundlicher Einladung zur heutigen Pressekonferenz des Finanzministeriums in Neustrelitz habe ich sie nicht besucht. Irgendwie war mir ein bisschen nach Boykott, von meiner lebenserhaltenden Hauptbeschäftigung ganz zu schweigen. Schließlich gibt es seit langem einen öffentlichen Termin zur Zukunft der Louisengedenkstätte in Hohenzieritz (Strelitzius berichtete), und der betrifft den kommenden Dienstag, 28. März, um 17 Uhr, im Neustrelitzer Kulturquartier. Ich nutze die Gelegenheit, alle interessierten Leser noch einmal im Namen des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz dorthin einzuladen.

Berufskollegen haben anders entschieden und sich heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Schweriner Konzept für die Mecklenburg-Strelitzer Gedenkstätte vorstellen lassen. Ohne zu wissen, was morgen dazu geschrieben steht, sind mir von anderer Seite toilettengrüne Bilder zugespielt worden. Ich hebe mir den Kommentar, wie gesagt, bis Dienstagabend auf und zeige die Fotos ohne Worte in einer Gegenüberstellung historisch, vor der Schlüsselübergabe 2016 und demnächst.

Eines ist gleich noch anzumerken: Die Louisen-Gedenkstätte wird nicht geschlossen, wie die missglückte Überschrift eines Journalisten mit großer Reichweite suggerieren konnte. Ob die Hohenzieritzer Adresse auf dem besten Weg zur Schließung ist, werden in den nächsten Jahren die Besucher entscheiden. Im Juni wird zunächst wiedereröffnet.

Neubrandenburg wird Hauptstadt des Karnevals

24 Freitag März 2017

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Feste, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Oberbürgermeister Silvio Witt am 11.11,2016 bei der traditionellen Schlüsselübergabe an die Karnevalisten. Foto: Rathaus

Das Präsidium des Bundes Deutscher Karneval (BDK) hat auf seiner Sitzung am 24. März 2017 in Oberhausen einstimmig beschlossen, die Ausrichtung der Präsidialtagung und der Hauptversammlung des größten Dachverbandes Fasching, Fastnacht und Karneval im kommenden Jahr nach Neubrandenburg zu vergeben. Vom 13. bis 16. September 2018 wird die Vier-Tore-Stadt damit zur Hauptstadt der rund 2,6 Millionen im BDK organisierten Karnevalisten. Neubrandenburg darf dann Gastgeber für die etwa 300 Delegierten sein.

Oberbürgermeister Silvio Witt, der seit vergangenem November Spaßvogelordenträger des Karnevallandesverbandes Mecklenburg-Vorpommern (KLMV) und bekennender Fan des Karnevals ist, begrüßte die Entscheidung ausdrücklich. „Es ist eine große Freude und Ehre für unsere Stadt. Wir haben beste Bedingungen, um eine solche Veranstaltung erfolgreich durchführen zu können, und werden die Gäste mit der Schönheit und dem Charme Neubrandenburgs verzaubern. Ich sehe die Entscheidung auch als Anerkennung für die beiden Vereine ‚Vier Tore‘ und ‚Tollensia‘, die den Karneval vor Ort seit vielen Jahren prägen.“

Strelitzer Straße ist noch bis zum Montag teilgesperrt

24 Freitag März 2017

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Verkehr

Die Strelitzer Straße muss noch bis kommenden Montag, 27. März, gesperrt bleiben. Das teilte die Stadtverwaltung am Freitag unter Berufung auf die Baufirma mit.

Grund der Bauarbeiten ist ein Leck in der die Straße durchziehenden Fernwärmeleitung (Strelitzius berichtete). Sie waren ursprünglich bis zum heutigen Freitag geplant gewesen. Die Unterbrechung der Wärmeversorgung durch die Stadtwerke hatte auf den vergangenen Dienstag beschränkt werden können.

Eine Umleitung des Anliegerverkehrs läuft über den Katersteig, wobei Lkw wegen der fehlenden Wendemöglichkeiten nicht in die Fußgängerzone der Strelitzer Straße im Abschnitt zwischen Elisabethstraße und Markt einfahren können.

Happige Gebühren, oder was? Archiv-Beschluss ist nicht verstanden worden

24 Freitag März 2017

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Blog, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Die Stadtverwaltung Neustrelitz hat heute unmittelbar auf meinen Beitrag zu den Gebühren im Stadtarchiv reagiert. Wie mir Rathaussprecherin Petra Ludewig mitteilte, habe sich in meine Darstellung eine kleine Unkorrektheit eingeschlichen. Danach seien die vom Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz kritisierten  Gebühren sehr wohl mehrheitlich von den Volksvertretern beschlossen worden, wenn auch mit dem Vorbehalt, sie bis zur Sommerpause der Stadtvertretung noch einmal zu überprüfen.

Ich habe mit meinem Korrespondenten Rücksprache gehalten, der an der Sitzung der Abgeordneten teilgenommen hatte und alles andere als begriffsstutzig ist. Er wiederum hat gleich doppelte Sorgfalt walten lassen und sicherheitshalber nach der intensiven und unübersichtlichen Diskussion Stadtvertreter befragt, die es dann offenbar auch nicht begriffen haben, wofür sie letztlich die Hand gehoben haben. Ich will ja hier keine Namen der Volksvertreter nennen, aber es handelt sich wahrlich um keine Ungeübten in der Stadtvertretung.

Immerhin besteht rein theoretisch auch noch die Möglichkeit, dass sich ein Fehler ins Protokoll geschlichen hat, auf welches sich Petra Ludewig beruft. Das wird ja erst auf der nächsten Stadtvertretersitzung im Plenum abgesegnet. Wobei sich die Protokollanten auf Tonaufzeichnungen stützen können. Da sind sie gegenüber dem verwirrten Bürger klar im Vorteil.

Die laut Verein weit und breit im Land einmalige Gebührensatzung tritt also zum 1. April in Kraft mit der Chance, bis zum Sommer mittels einer Änderungssatzung wieder Vergangenheit zu sein. Das dürfte jetzt stimmen, ohne Gewähr. Kulturgut Mecklenburg-Strelitz will in der kommenden Woche übrigens mit neuen Vorschlägen zur Archivnutzung an die Öffentlichkeit treten. Es gebe ja keinen Grund, nicht von anderen Städten zu lernen, hieß es.

Meister-Volleyballer wollen sich zum Ausklang noch einmal meisterlich zeigen

24 Freitag März 2017

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, Volleyball

Eine verschworene Truppe – unsere Volleyballer vom PSV Neustrelitz Team Wesenberg.

Das wird kein einfacher Gang für unsere Volleyball-Meister vom PSV Neustrelitz Team Wesenberg morgen um 18 Uhr in der Strelitzhalle. In der Regionalliga Nord will sich der Wiederaufsteiger in die 3. Liga am letzten Spieltag natürlich keine Blöße mehr geben. Aber die Norderstedter reisen an, Tabellendritte, die dem Primus selbstverständlich gern noch ans Bein pi… möchten. Erschwerend für die Gastgeber kommt hinzu, dass seit der Entscheidung über die Meisterschaft beim TuS H/M Kiel am 4. März drei Wochen ins Land gegangen sind, in denen die PSV-Jungs nicht im Punktekampf gefordert waren.

Das Problem sieht auch Coach Dirk Heß. „Es war eine lange Pause, und natürlich ist die Spannung nach dem Meistertitel von allen abgefallen. Es wird also schwer, die nötige Konzentration gegen diesen attraktiven Gegner noch einmal in die Köpfe zu bekommen.“ Andererseits wolle die Mannschaft zum Ausklang einmal mehr ein schönes Spiel mit dem dazugehörigen Spaß zu Hause abliefern. Das sei sie den Fans schuldig. Und dann könne die Party steigen.

Der Trainer wird wieder improvisieren müssen, aber das ist er, über die Saison gesehen, inzwischen gewöhnt. Chris Burk hatte unter der Woche Fieber, Patrick Scholz und Stefan Rodewald laborieren mit Knieproblemen. Wir werden sehen, wie sich unser Team morgen aus der Affäre zieht. Anpfiff ist um 18 Uhr, Strelitzius ist in der Halle und dann auch zügig auf dem Sender. Man sieht sich, oder man liest sich.

Zum Ausklang der Spielzeit dürfte der Volleyballtempel Strelitzhalle morgen noch einmal knackevoll sein.

Brief an Stadtpräsidenten: Neustrelitzer Archiv muss gebührenfrei zu nutzen sein

24 Freitag März 2017

Posted by Strelitzius in Bildung

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Schlagwörter

Finanzen, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Vereine

Der Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz hat sein „großes Unbehagen“ über die Pläne der Stadt Neustrelitz geäußert, die Nutzung des Stadtarchivs künftig mit hohen Gebühren zu verbinden. Eine entsprechende Satzung war auf der jüngsten Stadtvertretersitzung beschlossen worden, wobei die Gebührentabelle nach kontroverser Diskussion noch ausgeklammert wurde. In einem Schreiben an Stadtpräsident Christoph Poland (CDU) hebt der Verein hervor, dass „die freie Nutzung der Archive eine Grundvoraussetzung für die gesetzlich schutzwürdigen Belange wie Heimatkunde und Heimatpflege, Pflege von Kulturgut und Brauchtum, Wissenschaft und Unterricht ist“.

Der Verein verweist zugleich auf das Informationsfreiheitsgesetz. Der freie Zugang zu bei einer Behörde vorhandenen Informationen werde auch dadurch bewirkt, „dass dieser nicht durch überhöhte Gebühren durch die Behörde selbst erschwert wird“. Das Archiv der Residenzstadt habe einen vergleichsweise geringen Bestand.Die Nutzung vor Ort pro Stunde, wie sie im Entwurf mit 3,50 Euro vorgesehen ist, gebe es nach Recherchen des Vereins in keinem öffentlichen deutschen Archiv. Die grundsätzliche Nutzung des Archivs sei in den allermeisten Fällen für nichtgewerbliche Nutzer mit keinen oder nur geringen Gebühren verbunden. So berechneten Parchim pro Tag 2,50 Euro, Greifswald und Schwerin fünf Euro pro Tag. Stralsund und Wismar zögen keine Gebühren ein, auch nicht das Landeshauptarchiv.

Regelung anderer Städte übernehmen

Der Verein empfiehlt der Stadtvertretung dringend, „die noch nicht beschlossene Gebührenordnung für die Nutzung des Stadtarchivs auch zukünftig dahingehend zu gestalten, dass nur für gewerbliche Nutzer und tatsächliche Kosten, wie Auslagen, Kopien oder Fotoerlaubnis und Recherchen der Archivare Kosten entstehen“. Ansonsten empfiehlt der Verein die übliche Formulierung anderer Städte: „Die Nutzung des Archivs durch persönliche Einsichtnahme in seinem Benutzerraum, bei der sich die Leistungen des Archivpersonals auf das Bereitstellen von Findmitteln und Archivgut beschränken, ist für alle nicht gewerblichen Belange kostenfrei.“

Stäbchen rein: 120 Caroliner lassen sich für Knochenmarkspenderdatei registrieren

24 Freitag März 2017

Posted by Strelitzius in Gesundheit

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Schlagwörter

Bildung, Carolinum, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schulen

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Eine große Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat am Donnerstag am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum stattgefunden. Babette Gebhardt, Vertreterin der DKMS, hielt für die Schüler der 11. und 12. Klassen einen Vortrag über Blutkrebs sowie die enormen Chancen, die sich durch eine Knochenmarktransplantation für betroffene Patienten eröffnen. „Jeder kann Leben retten“, hieß es gleich am Anfang ihrer Präsentation.

Anschließend konnten sich alle Schüler, die das 17. Lebensjahr vollendet haben,  registrieren lassen – frei nach dem Motto: „Stäbchen rein, Spender sein“, wie mir Zwölftklässlerin Alexa Beaucamp schreibt, die mit Mitschüler Florian Kurzweil (12. Klasse) die Aktion auf die Beine gestellt hat (Strelitzius berichtete). Am Ende der Veranstaltung stand fest, dass die Registrierungsaktion ein voller Erfolg war: 120 Schülerinnen und Schüler haben sich registrieren lassen.  Nachdem schon im Vorfeld 46,66 Euro durch Spendenboxen in der Mensa eingenommen worden waren, spendeten Schüler und Lehrer weitere 115 Euro für die DKMS.

„Durch den Vortrag von Frau Gebhardt wurde mir persönlich noch einmal bewusst, wie wichtig es ist, sich für die Menschen einzusetzen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind – denn wir alle haben das Glück, gesund zu sein!“, sagte Johanna Kurzmann aus der 12. Klasse.

Aktion am Gymnasium soll jetzt alle zwei Jahre stattfinden

„Die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler über das Thema Blutkrebs aufzuklären und ihnen die Chance zu geben, selber Leben zu retten, ist fantastisch und sollte auch in Zukunft genutzt werden. Leider, findet immer noch jeder siebte an Blutkrebs erkrankte Patient keinen passenden Spender. Das soll sich so schnell wie möglich ändern!“, so Alexa Beaucamp an Strelitzius.

Schulleiter Henry Tesch ist stolz auf seine Schüler. „Eine großartige Sache, und alles in Eigeninitiative. Toll auch, dass Alexa und Florian jetzt in den unteren Klassen Infoveranstaltungen durchführen.“ Daher wollen die Caroliner von nun an alle zwei Jahre eine Registrierungsaktion für den 11. und 12. Jahrgang organisieren.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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