Im vergangenen Jahr wurde das Projekt „Insektenpflanzenkirchhof Granzin“ als „Land:Gut2021-Projekt“ möglich gemacht und gefördert (Strelitzius berichtete). Durch die Fördergelder konnte auch in diesem Jahr ein kleines Programm auf dem Hof zusammengestellt werden, welches ich im Anhang veröffentliche.
Die musikalische Fahrradtour wird an der Johanniterkirche in Mirow auf der Schlossinsel gestartet.
Die Kirchengemeinden Lärz/Schwarz, Mirow, Wesenberg und Schillersdorf laden am Trinitatis-Sonntag zur „Musik auf Rädern“ ein. Am 12. Juni um 10.30 Uhr wird an der Johanniterkirche in Mirow mit einer Andacht gestartet. Hier besteht auch die Möglichkeit, einen Blick auf die Baufortschritte in der Johanniterkirche zu werfen.
Mit dem „Stabat Mater“ wird in Neustrelitz am Karfreitag eine der berühmtesten Vertonungen dieses alten Gedichtes über die trauernde Maria am Kreuz aufgeführt. Der erst sechsundzwanzigjährige Giovanni Battista Pergolesi komponierte das Werk im Jahr 1736, wenige Wochen vor seinem frühzeitigen Tod an Tuberkulose. Im damals neu aufkommenden galanten Stil geschrieben, fand das Werk sehr bald eine weite Verbreitung und große Beliebtheit in ganz Europa, welche bis heute anhält.
Nach zwei coronabedingten Absagen, findet die Aufführung im Rahmen einer musikalischen Passionsandacht um 17 Uhr in der Stadtkirche Neustrelitz statt. Anja Kamischke (Sopran) und Barbara Gepp (Alt) singen in Begleitung eines Streichquartetts und von Lukas Storch an der Orgel. Pastor Christoph Feldkamp liest dazwischen kurze Texte zur Passion.
Um eine Spende am Ausgang zur Deckung der Unkosten wird gebeten. Bitte die Maskenpflicht in der Kirche beachten.
Im Pfarrhaus der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Mirow in der Schlosstraße 1 ist eine Annahmestelle für Ukraine-Sachspenden eingerichtet worden. Dienstags von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr ist hier geöffnet. Unter https://mirow-erleben.de/mirow-hilft erhält man die aktuelle Liste der benötigten Artikel. Hier finden sich auch weitere Informationen zum Thema. Die Sachspenden können aber auch direkt in Neustrelitz im „Eine Welt Laden“ montags bis freitag ab 13 Uhr abgegeben werden.
Die neue Regionalleiterin Petra Straßler-Wonn, hier zusammen mit dem Caritasdirektor Steffen Feldmann. Foto: Nicolas Mantseris, Caritas im Norden
Petra Straßler-Wonn ist im Rahmen eines Gottesdienstes offiziell vom Caritas Direktor Steffen Feldmann und Pfarrer Florian Edenhofer in ihr neues Amt als Regionalleiterin der Caritas Region Neubrandenburg eingeführt worden. Anfang Oktober übernahm sie die Stelle von Thomas Witkowski. Straßler-Wonn leitete zuvor das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth in Neustrelitz.
„Mir fällt auf,“ stellt die neue Regionalleiterin fest, „viele Mitarbeitende sind schon viele Jahre, teils Jahrzehnte bei der Caritas. Da ist ganz viel Expertise. Sie sind das Gold der Caritas. Das will ich fördern.“ Wobei sie dies nicht als Selbstzweck verstanden wissen will. „Die professionelle Hilfe für Menschen steht im Mittelpunkt: für zu Pflegende, für Ratsuchende, für die Kinder- und Jugendlichen in unseren Einrichtungen oder auf der Straße.“, so Straßler-Wonn. Das ist, so lässt sich sagen, eine moderne Interpretation der Perspektive des Trägers Caritas, der – als katholischer Verband – in jedem Menschen ein geliebtes Kind Gottes sieht.
Petra Straßler-Wonn ist Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Töchtern. 2015 kam zu der Familie noch ein syrischer Pflegesohn. Schon früh hat sie sich selbst ehrenamtlich engagiert, bei der Gründung eines Kindergartens ebenso wie im Schulelternrat. In ihrem ersten Leben – wie sie sagt – arbeitete sie als Pharmazieingenieurin. Später lernte sie Erzieherin, um dann Sozialmanagement zu studieren. Anschließend sattelte sie berufsbegleitend Soziale Arbeit (BA) oben drauf. Als Sozialarbeiterin leitete sie bereits eine Einrichtung für unbegleitete Minderjährige.
„Was wollen Sie erreichen?“ Die frisch gebackene Regionalleiterin muss bei Ihrer Antwort nicht lange nachdenken: Das Wohl und Wehe der Menschen ernst nehmen, in sich derzeit stark veränderten Rahmenbedingungen den Auftrag der Caritas erfüllen und diesen in unserer Region sichtbarer machen und alle Mitarbeitenden – eben das Gold der Caritas – dabei mitnehmen.
Am kommenden Donnerstag, den 4. November, findet um 17 Uhr in der Neustrelitzer Stadtkirche eine Orgelführung statt. Kantor Lukas Storch wird die Grüneberg-Orgel aus dem Jahr 1893 anhand von Klangbeispielen ausführlich vorstellen sowie viele Informationen zur Klangerzeugung, zu einzelnen Registern und zur Spieltechnik geben. Außerdem gibt es einige Anekdoten aus der Geschichte des 128 Jahre alten Instrumentes. Anschließend ist ausführlich Zeit, um Fragen zur Orgel und zum Orgelspiel beantwortet zu bekommen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Spende zur anstehenden Sanierung von Teilen der Orgel wird erbeten. Warme Kleidung wird empfohlen, da die Kirche nicht geheizt ist. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen laut Corona-Landesverordnung ist die Teilnahme an dieser Veranstaltung nur mit tagesaktuellem Negativ-Test oder geimpft/genesen möglich. Bitte auf Abstand achten, Masken bis zum Platz und Handdesinfektion.
Mit einem fröhlichen Schul- und Hortfest unter dem Motto „Spielen – früher, heute und auf der ganzen Welt“ wird am kommenden Freitag, den 22. Oktober, ab 15 Uhr, der neugestaltete Spielplatz auf dem Hofgelände der evangelischen Schule in der Carlstraße 9 eingeweiht. Der nach den Betreuungszeiten von Hort und Schule auch für die Öffentlichkeit nutzbare Spielplatz konnte mit Hilfe von Fördermitteln des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV im Rahmen des Ausbauprogramms der Ganztagsbetreuung für Grundschulen von Grund auf erneuert werden.
Mit Präsentationen aus einer Projektwoche rund um das Thema „Spielen“ gestalten die Grundschüler das Fest mit. So können nach Grußworten des Bürgermeisters Andreas Grund und einer feierlichen Andacht neben den neuen Spielgeräten auch Seil-, Murmel- und Ballspiele aus alten Zeiten und aus anderen Ländern ausprobiert werden, bei Bratwurst oder Kaffee und Kuchen ein digitaler Schulrundgang absolviert und das Losglück bei einer großen Tombola auf die Probe gestellt werden.
Gäste und Interessierte haben die Gelegenheit, mit Lehrerinnen und Lehrern sowie den Kollegen aus dem Hort oder auch aktiven Eltern über den Schulalltag und das Schulprogramm ins Gespräch zu kommen. Coronabedingt ist der Besuch der Schulinnenräume mit begrenzter Teilnehmerzahl möglich.
Vor zehn Jahren stellten Rosalie Dupré und Patrick Gutschmidt ihre eigens für den Ort gemalten Bilder erstmals in der Dorfkirche von Krümmel aus. Die damals noch in Berlin lebenden Künstler haben inzwischen in der Region Fuß gefasst und Wurzeln ausgebildet. Nun zeigten sie den Zyklus „12 Bilder – Der Kreis schließt sich“ noch einmal am selben Ort, nur minimal verändert.
Stark farbig, aber zurückhaltend in der Komposition, paarweise einander gegenüber positioniert und im einheitlichen Format, gehen die Bilder auf den Kirchenraum mit seinen Symmetrien, den vorhandenen Formen und seinem wechselnden Licht ein und beeinflussen ihrerseits die Farbstimmung des Raumes. Jedes Bild enthält nur eine, zwei oder drei Farben. Durch Überschneidungen und Kreuzungen klingen philosophische Fragen an, werden aber nicht ausdrücklich formuliert. Der Klang kann für sich selbst stehen und sich in den Kirchenfenstern widerspiegeln (oder umgekehrt).
Im Rahmen von KUNST HEUTE 2021 – ZEITGENÖSSISCHE KUNST ERLEBEN IN MECKLENBURG-VORPOMMERN ist die Ausstellung vom 2. bis zum 10. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr in der Kirche Krümmel zu sehen. Am kommenden Sonntag, den 10. Oktober, findet hier ab 16 Uhr ein Künstlergespräch mit Tee statt, zu dem herzlich eingeladen wird. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Marleen Luisa Menke, die mit ihren Instrumenten Handpan, Gitarre und Gesang zu den Raumeindrücken improvisieren wird. Um eine Spende dafür wird gebeten.