Schlagwörter

, , , ,

Die neue Regionalleiterin Petra Straßler-Wonn, hier zusammen mit dem Caritasdirektor Steffen Feldmann. Foto: Nicolas Mantseris, Caritas im Norden

Petra Straßler-Wonn ist im Rahmen eines Gottesdienstes offiziell vom Caritas Direktor Steffen Feldmann und Pfarrer Florian Edenhofer in ihr neues Amt als Regionalleiterin der Caritas Region Neubrandenburg eingeführt worden. Anfang Oktober übernahm sie die Stelle von Thomas Witkowski. Straßler-Wonn leitete zuvor das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth in Neustrelitz.

„Mir fällt auf,“ stellt die neue Regionalleiterin fest, „viele Mitarbeitende sind schon viele Jahre, teils Jahrzehnte bei der Caritas. Da ist ganz viel Expertise. Sie sind das Gold der Caritas. Das will ich fördern.“ Wobei sie dies nicht als Selbstzweck verstanden wissen will. „Die professionelle Hilfe für Menschen steht im Mittelpunkt: für zu Pflegende, für Ratsuchende, für die Kinder- und Jugendlichen in unseren Einrichtungen oder auf der Straße.“, so Straßler-Wonn.  Das ist, so lässt sich sagen, eine moderne Interpretation der Perspektive des Trägers Caritas, der – als katholischer Verband – in jedem Menschen ein geliebtes Kind Gottes sieht. 

Petra Straßler-Wonn ist Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Töchtern. 2015 kam zu der Familie noch ein syrischer Pflegesohn. Schon früh hat sie sich selbst ehrenamtlich engagiert, bei der Gründung eines Kindergartens ebenso wie im Schulelternrat. In ihrem ersten Leben – wie sie sagt – arbeitete sie als Pharmazieingenieurin. Später lernte sie Erzieherin, um dann Sozialmanagement zu studieren. Anschließend sattelte sie berufsbegleitend Soziale Arbeit (BA) oben drauf. Als Sozialarbeiterin leitete sie bereits eine Einrichtung für unbegleitete Minderjährige.

„Was wollen Sie erreichen?“ Die frisch gebackene Regionalleiterin muss bei Ihrer Antwort nicht lange nachdenken: Das Wohl und Wehe der Menschen ernst nehmen, in sich derzeit stark veränderten Rahmenbedingungen den Auftrag der Caritas erfüllen und diesen in unserer Region sichtbarer machen und alle Mitarbeitenden – eben das Gold der Caritas – dabei mitnehmen.