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Strelitzius Blog

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Schlagwort-Archiv: Hotellerie

Hotelkater hat sich nach sechs Tagen wieder im Rookhus eingefunden

27 Montag Apr. 2020

Posted by Strelitzius in Tiere

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Hotellerie, Leben, Leute, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg, Zwenzow

Tiger ist wieder da. Der im Familotel Borchard`s Rookhus bei Wesenberg schmerzlich vermisste Schmusekater (Strelitzius berichtete) ist nach sechs Tagen Auszeit über Nacht wieder in sein angestammtes Revier zurückgekehrt. „Dein Aufruf hat geholfen. Tiger hat anscheinend deine Nachricht gelesen oder jemand hat ihn an uns zurückgegeben“, schreibt mir Hotelchefin Andrea Borchard am Morgen glücklich. „Danke nochmal für die Hilfe.“

Gern geschehen! Rund 500 Strelitzius-Leser zwischen Neustrelitz und Mirow hatten den Beitrag über den verschwundenen Kater angeklickt, dem möglicherweise die pandemiebedingte Leere in seinem angestammten Revier zu schaffen macht. Leider wird Tiger zunächst weiter auf die gewohnten Streicheleinheiten der Gästekinder verzichten müssen. Wenn er wirklich lesen kann, dann wird er das mit Corona wohl auch verstehen.

Corona-verstört? Wesenberger Familotel „Borchard’s Rookhus“ sucht seinen Tiger

26 Sonntag Apr. 2020

Posted by Strelitzius in Tiere

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Schlagwörter

Hotellerie, Leben, Leute, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg, Zwenzow

Kater „Tiger“ wird seit Tagen vermisst. Er lebt seit elf Jahren mit seiner Zwillingsschwester Lilly im Familotel „Borchard’s Rookhus“ bei Wesenberg und ist, so steht zu befürchten, durch die Corona-Pandemie völlig durcheinander. „Wir haben seit Wochen keine Kinder im Hotel, die ihn streicheln“, schreibt mir Hotelchefin Andrea Borchard. Das könnte Auswirkungen auf seine Psyche haben.

Sie habe schon Zettel am Wesenberger Fischersteig, in Zwenzow und am Kleinen Labussee verteilt, ohne Erfolg, so meine Blogfreundin. Dabei sei der ebenso kräftige wie schmusige Tiger noch nie weggelaufen. Und jetzt, kurz vor dem 25-jährigen Betriebsjubiläum am 1. Mai, was im kleinsten erlaubten Familienkreis begangen werde, fehle der Vierbeiner besonders.

Klar, dass ich die Hilfe in diesem Fall unterstütze. Hier die Kontaktmöglichkeiten: Borchard’s Rookhus, Am Großen Labussee 12, 17255 Wesenberg, von 8 – 12 Uhr, unter Telefon 039832 500, danach 0170 8396682, info@rookhus.de. Natürlich nimmt auch Strelitzius jede Nachricht zum Verbleib des schmerzlich vermissten Hotelkaters entgegen.

Positionspapier: Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in MV erleiden existenziellen Schaden

01 Mittwoch Apr. 2020

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Finanzen, Hotellerie, Mecklenburg-Vorpommern

Das Romantik Hotel Gutshaus Ludorf an der Müritz. Foto: Hotel

Die Betreiber touristisch genutzter Schlösser und Gutsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern wünschen sich eine Aufhebung der Tourismussperre zum frühesten vertretbaren Zeitpunkt und eine Diskussion über Entschädigungen sowie schnellere finanzielle Hilfen. Die 350 touristisch genutzten Gutshäuser in Mecklenburg seien für den ländlichen Raum als Arbeitgeber mittlerweile enorm wichtig geworden, heißt es in einem Strelitzius zugeleiteten Positionspapier. Sie seien oftmals der einzige Arbeitgeber im Dorf und außerdem Auftraggeber für eine ganze Reihe Subunternehmer.

Aus Sicht der zumeist kleineren Betriebe in Gutshäusern und Schlössern wäre eine mittelfristige Schließung bis zum Sommer oder darüber hinaus fatal. Durch den kompletten Einbruch der Einnahmen in der anlaufenden Saison ist den meisten der Häuser bereits jetzt ein existenzieller Schaden entstanden. Weggefallen sind nicht nur die Buchungen der Touristen, sondern auch die Veranstaltungen wie Hochzeiten und Firmentagungen. Dieser Ausfall betrifft das gesamte Geschäftsjahr, da in der Saison insbesondere die Löhne für die buchungsschwachen Zeiten von Anfang Oktober bis Mitte März erwirtschaftet werden.

Kurzarbeit große Herausforderung

Eine große Einschränkung bedeutet die Situation für die Mitarbeiter. Sie befinden sich fast vollständig in Kurzarbeit 0 und müssen mit 60 bzw. 67 Prozent der Bezüge auskommen – in den unteren Tarifgruppen eine große Herausforderung. Zusätzlich unter Druck geraten die Betriebe durch die laufenden Kosten, wie Kredite und Pacht. Durch erste Hilfszusagen konnte der unmittelbare Druck mit Einschränkung abgemildert werden. Allerdings sind nach Aussagen der Banken erste tatsächliche Hilfen nicht vor Mai zu erwarten. Auch das Kurzarbeitergeld hilft, allerdings muss es vorfinanziert werden und macht dadurch eine monatliche Liquidität nötig, die in der gegenwärtigen Situation nur durch Rücklagen oder kurzfristige Kredite aufzubringen ist.

Aktuell fehle bei der Arbeitsagentur offensichtlich sogar die erforderliche Software, so dass Anträge auf Kurzarbeit derzeit gar nicht im System bearbeitet werden können, heißt es weiter. Bisher überhaupt nicht geregelt sei der komplette Einkommensausfall der Eigentümer der meist als GbR oder Personengesellschaft geführten Gutshäuser. Diese haben ihr Einkommen bisher aus den Einnahmen der Betriebe bestritten, die jetzt komplett wegfallen. Auf Kurzarbeitergeld haben sie keinen Anspruch. Auch hier müsse es eine Regelung geben.

Deutliche Auswirkungen auf 2021

„Durch unser saisonbedingtes Wirtschaften wird die Krise deutliche Auswirkungen auch auf das Jahr 2021 haben. Denn in der Saison 2020 sichern wir den Fortbestand und die Bezahlung der Mitarbeiter im Winter 2020/21. Kein anderer Wirtschaftszweig ist von der Corona-Krise so betroffen wie der Tourismus. Wir als Betreiber*innen touristisch genutzter Gutshäuser tragen mit anderen Tourismus-Unternehmer*innen damit einen großen Teil der wirtschaftlichen Last, die durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verursacht werden. Das tun wir gern, da wir uns in einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung sehen“, wird in dem Dokument hervorgehoben. „Allerdings wünschen wir uns eine Diskussion über mögliche finanzielle Hilfen. Denn nur so können wir unser Ziel erreichen, dass gesunde und florierende Unternehmen ihre Arbeit mit Engagement und Einsatz nach der Krise wieder aufnehmen können und so die Arbeitsplätze im Bereich des Tourismus im ländlichen Raum, insbesondere in den Gutsdörfern, langfristig sichern können.“

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Günstiger Zeitpunkt: Neustrelitzer Hotel erhält neue Fernwärme-Station

26 Donnerstag März 2020

Posted by Strelitzius in Bauen

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Energie, Gesundheit, Hotellerie, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Sogar etwas Positives kann Jürgen Haase vom Neustrelitzer Hotel Schlossgarten der Corona-Krise abringen. Mitarbeiter der Stadtwerke Neustrelitz erneuern in diesen Tagen die veraltete Fernwärme-Übergabestation des Hotels, zufällig zu einem Zeitpunkt, der besser nicht passen könnte. „Da Hotels in diesen schwierigen Wochen nur Dienstreisende aufnehmen dürfen, wirkt sich die damit verbundene stundenweise Unterbrechung der Wärmeversorung des Hauses nicht auf die wenigen Gäste aus. Diese müssen schließlich am Tage ihrer eigenen Tätigkeit nachgehen“, schreibt mir der Hotelier.

Übrigens: Anders als bei Berufskollegen, die zum Zweck des Infektionsschutzes das Frühstück auf die Übergabe von Lunchpaketen umgestellt haben, wird im Hotel Schlossgarten das Frühstücksbuffet aufrechterhalten. Dies allerdings nicht als Selbstbedienungs-, sondern als Ausgabebuffet hinter transparenten Schutzscheiben.

Bundestagsabgeordneter in der Müritz-Region auf Achse

03 Dienstag Dez. 2019

Posted by Strelitzius in Politik

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Bundestag, Hotellerie, Mecklenburgische Seenplatte, Parteien, Penzlin, Schulen, Waren, Wirtschaft

In der laufenden Woche nutzt der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) wieder die sitzungsfreie Zeit für öffentliche Termine im Wahlkreis. Unter anderem wird er am Mittwoch in der Müritz-Region erwartet. Geplant sind Besuche in der Penzliner Regionalen Schule (13 Uhr), im Hotel „Kleines Meer“ in Waren (15 Uhr) und bei der Strohplattenwerk Müritz GmbH in Waren (16 Uhr).

„Die Arbeit im Wahlkreis macht mir Freude. Hier bekomme ich die Sorgen und Herausforderungen der Menschen vor Ort mit. Diese Gespräche sind für die Bundestagsarbeit in Berlin unerlässlich“, so Rehberg.

Ferienobjekt „Vilzsee Paradies“ in Diemitz wird neues Leben eingehaucht

14 Donnerstag Nov. 2019

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Diemitz, Gesundheit, Hotellerie, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Tourismus

Fotos: Förderverein Diemitz

Im „Vilzsee Paradies“, der Feriensiedlung in der Diemitzer Dorfmitte, tut sich was. Der neue Eigentümer Ulrich Silberberger hat bereits die Asbestdächer gegen Blechdächer getauscht, und das Graubraun der alten Hütten ist einem leuchtenden Schwedenrot gewichen. Die Photovoltaikanlagen darauf sollen pro Jahr etwa 120.000 kWh Sonnenstrom produzieren sollen, wie der Förderverein Diemitz mitteilt.

Das Vilzsee Paradies werde im übrigen Ferienobjekt bleiben und zu einer „Oase der Gesundheit“ umgestaltet, in der Gäste entspannen und etwas zum Erhalt ihrer Gesundheit tun können. Derzeit bereiteten die beiden festen Mitarbeiter des Eigentümers den Außenbereich auf die neue Nutzung vor. Drei Pappeln mussten gefällt und die Buche von Totholz befreit werden. Im Gegenzug wurden 30 Bäume und Sträucher auf dem Gelände gepflanzt. Im Frühjahr sollen noch Gemüse, Salat und Kräuter dazukommen. Ein hoher Zaun schütze das Gelände vor Wildverbiss.

Auch mit der Sanierung der Gebäude sei begonnen worden, wie der zur Abholung bereitstehende Sperrmüllberg zeige. Unlängst habe es unerwarteten Besuch vom Ordnungsamt auf dem Gelände gegeben, weil Nachbarn die Sorge geäußert hätten, die Asbestbeseitung und Baumfällung erfolge dort nicht ordnungsgemäß. Nach Auskunft von Silberberger sei dies aber nicht der Fall, und es habe keine Beanstandungen des Amtes gegeben.

Wegen dieser Erfahrung bittet der Investor alle Diemitzer, bei künftigen Problemen doch zunächst ihn (silberberger@vendura.de) oder seine Mitarbeiter auf dem Gelände anzusprechen, bevor die Behörden unnötig alarmiert werden. Für kleinere Störungen der Nachbarschaft, die im Zuge von Bauarbeiten ja nie ganz ausgeschlossen sind, bittet er bereits jetzt um Verständnis.

Das Gute liegt so nah: Im Schweriner Hotel „Arte“ ist die Kunst der Gastlichkeit zu erleben

06 Mittwoch Nov. 2019

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Gastronomie, Hotellerie, Mecklenburg-Vorpommern, Reisen, Schwerin

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Die Holde und meine Wenigkeit können diesen Ausspruch frei nach Goethe nur unterstreichen, voll zufrieden mit einem Kurzurlaub im eigenen Bundesland. Wir Strelitzer haben uns ein Wochenende im Vier-Sterne-Landhotel „Arte“ in Schwerin-Krebsförden gegönnt und dort die Kunst der Gastlichkeit erlebt, mit der das Haus auch wirbt. Lieber Wirtschaftsminister Harry Glawe, da haben sie ein glückliches Händchen gehabt, als sie Jana Maiwirth 2017 zur Unternehmerin des Jahres gekürt haben. Nachgelassen kann sie unmöglich haben.

Zwar haben wir die Chefin des Hauses, die in Schwerin-Mueß mit dem „Mueßer Hof“ ein weiteres Hotel besitzt, nicht kennengelernt. Aber ihre persönliche Note haben wir genossen, transportiert durch offensichtlich zufriedene und extrem gastfreundliche Mitarbeiter, ebenso schöne wie komfortable Zimmer, gute Kunst an den Wänden, eine wohlsortierte Bar und ein anheimelndes Restaurant „Fontane“ zum Sektfrühstück ebenso wie am Abend zum überaus gelungenen Drei-Gänge-Menü. Nachträglicher Gruß vom Hobbykoch in die Küche: An der Tomaten-Paprika-Suppe mit Mozarella-Perlen, den Schweinsmedaillons mit Kürbis-Birnen-Gemüse, Salbeisauce und Serviettenknödeln sowie dem süßen Kürbis mit Ingwer-Eis zum Ausklang gab es nun wirklich nichts auszusetzen.

Zurück in die Bar. Auf estnisches Dunkelbier „Saku“ aus dem Hahn war ich nun wirklich nicht vorbereitet. Die Städtepartnerschaft zwischen Schwerin und Tallinn ist auch in dieser Hinsicht nicht zu verachten. Wie wir so beim Schlückchen erfahren haben, hat Jana Maiwirth in den nächsten Jahren noch viel im „Arte“ vor. Ich würde im Wellness-Bereich anfangen. Wir haben das Dampfbad unterm Dach geschätzt, aber da geht im Umfeld noch ein bisschen.

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Urlaubsnachlese: Designerhotels machen Faliraki auf Rhodos besonders

12 Samstag Okt. 2019

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Faliraki, Gastronomie, Griechenland, Hotellerie, Reisen, Rhodos

Das Hotel „Kouros“ in seiner ausgefallenen Architektur.

Es gibt sicherlich schönere Urlaubsorte als Faliraki auf Rhodos. Eine großflächige Ansammlung von Hotels, Tavernen und Läden 20 Fahrminuten vor der Inselhauptstadt hat da der Tourismus in den letzten Jahrzehnten befördert, für die Reiseführer kaum drei Sätze übrig haben. Der lange Sandstrand ist schön, aber vor Schirmen und Liegen streckenweise kaum zu sehen, und statt auf einer Uferpromenade „flaniert“ der Urlauber über einen Brettersteg.

Die eigentliche Attraktion für uns waren die Designer-Hotels „Kouros“ an der südwestlichen ruhigen Ecke von Faliraki und „Casa Cabana“ nahe dem Ortskern. Wir hatten dank einer Überbuchung in diesem Fall die Freude, beide Erwachsenen vorbehaltenen Schwesterhäuser kennenzulernen. Es ist nur einmal mehr zu unterstreichen, dass Berit Blaack und Annegret Böttcher vom DER Reisebüro in der Zierker Straße 1a mit ihren Urlaubsempfehlungen einfach genial sind.

An der Rezeption des „Kouros“ wurden wir für die kleine Unannehmlichkeit mit Upgrades in beiden nicht zu großen Hotels entschädigt, von denen wir nur schwärmen können. Was da Bauleute und Architekten im kreativen Mix der Materialien mit allgegenwärtigem Wasser zusammengebracht haben, ist sensationell. Da ist außen und innen nichts von der Stange, die Augen schwelgen regelrecht. Fast waren wir verleitet, Suiten und Anlagen den ganzen Urlaub lang nicht zu verlassen. Dazu gibt es einen außergewöhnlichen Service.

Blick von unserer Terrasse im „Kouros“ mit Blogger-Platz.

Das „Kouros“ ist vielleicht noch einen Tick extravaganter. Hier werden im Restaurant „Terra“ mediterrane Drei-Gänge-Menüs à la carte serviert, hinter denen eindeutig mindestens ein Spitzenkoch steckt. Für 14 Tage Abwechslung reicht die Karte allerdings nicht, aber kulinarische Highlights wie die mit Jalapenos geschärfte Wassermelone oder die Mandelcreme lässt man sich auch gern mehrmals gefallen.

Lobby des „Kouros“

Rind und Lamm werden über 24 Stunden im Schongang gegart und sind ebenso unglaublich lecker wie etwa das Algengemüse. Fehlt ein Kraut in der Küche oder an der gut sortierten Bar, dann wird es vom begrünten Dach gepflückt. Im Anschluss gibt es jeden zweiten, dritten Tag Live-Musik von wirklich guten einheimischen Bands. Auch das Frühstücksbuffet ist so schnell nicht zu toppen.

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Antwort auf Zerstörungswut: Neustrelitzer Hoteliers zeigen nun Flagge

22 Donnerstag Aug. 2019

Posted by Strelitzius in Leben

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Schlagwörter

Hotellerie, Leute, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Soziales

Die Antwort aus dem Hotel Schlossgarten…

Nicht nur am Neubrandenburger Bahnhof (Strelitzius berichtete), sondern auch am Neustrelitzer Hotel Schlossgarten in der Tiergartenstraße ist nunmehr Tagen die Regenbogenfahne zu sehen, mit der auf den Christopher Street Day hingewiesen wird. An dem Hotel in der Residenzstadt war das ursprünglich so nicht vorgesehen, wie mir Jürgen Haase, einer der beiden Chefs des Hauses, verraten hat. „Eigentlich wollten wir nur über unseren Plakataufsteller auf die CSD-Woche in Mecklenburg-Strelitz aufmerksam machen. Dieser wurde jedoch bereits am Sonntag gewaltsam zertreten, da bedurfte es einer Antwort“, so der Hotelier.

Unter dem Motto „Homosexualität ist keine Krankheit“ haben Mitglieder des Vereins Queer-Strelitz e. V. gestern aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen. Das Ambiente konnte dazu kaum passender sein: das Wartezimmer der Neustrelitzer Arztpraxis von Guido Antonow.

Urlaub am Leuchtturm: Im Kolberger „Hanseatic“ sind selbst hinten raus noch Schiffe zu sehen

30 Sonntag Juni 2019

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Hotellerie, Kolberg, Polen, Reisen

Schiffe gucken

Direkt am Leuchtturm Urlaub machen, im polnischen Kolberg ist das möglich. Vorausgesetzt, der Reisende bucht im Wohlfühlhotel „Hanseatic“. Das vergleichsweise kleine Haus steht direkt an der Flußmündung Persete/Ecke Ostsee und punktet neben seiner extravaganten Lage mit Gemütlichkeit, Gastfreundlichkeit und gediegener Gastronomie. Noch weiter ostseewärts absteigen geht nicht!

Je nach Preis gibt es Meerblick, Hafenblick oder Gassenblick. Wir hatten Letzteren, Kopf aus dem Fenster nach rechts, und du kannst trotzdem Schiffe gucken, darunter die Bornholm-Fähre. Noch besser geht das im Außenbereich des Hotelrestaurants, da fahren sie praktisch am Tisch vorbei.

Der hochaufgeschossene Hotelnachbar

Einen Schritt aus dem Haus, und vor dir erhebt sich Kolbergs Leuchtturm, 1945 auf erhaltenen Befestigungsanlagen erbaut, dahinter gleich die Mole. Rechts schließt sich die Strandpromenade an, die unter anderem zur Seebrücke führt. Wir haben es sehr genossen, abends bei wechselndem Farbspiel auf ihr oder besser unter ihr in Richtung Strand unseren „Sundowner“ zu trinken.

Toll sitzt es sich bei Sonnenuntergang auch im Strandkorb auf den Dachgärten der Restaurants an der Promenade mit dem Meer unter sich. Mein Tipp: Dorsch und Zander mit Ofengemüse und Kartoffelspalten, direkt auf dem Backpapier serviert. Man muss nur drauf kommen. Und danach einen Zubrowka auf Eis… Das ist schon mehr als „dobrze“!

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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