Acht Tage, eine Insel und unzählige Gänsehautmomente: Diese Reise nach Rhodos führt Sie von der mächtigen Akropolis über mittelalterliche Ritterstraßen bis zu versteckten Bergdörfern, türkisblauen Buchten und malerischen Nachbarinseln.
Schlendern Sie durch UNESCO-Welterbe, genießen Sie griechische Küche am Fuße des höchsten Berges der Insel, entdecken Sie antike Städte, Klöster und spektakuläre Küstenblicke oder lassen Sie einfach am Strand die Seele baumeln. Ob Kultur, Natur oder Entspannung: Rhodos zeigt sich jeden Tag von einer neuen, faszinierenden Seite.
Extra-Vorteil: Mit dem Stichwort „STRELITZIUS“ buchen Sie diese Reise zum Sonderpreis von 1.289 € p.P. im DZ statt 1.429 €. Die Durchführung ist bereits garantiert! Sie können also ganz entspannt planen und sich einfach auf Sonne, Geschichte und griechische Lebensfreude freuen.
Dass man in Rethymno im September nur noch an wenigen Tagen im Meer baden und auch den beworbenen schnurgeraden Strand häufig nicht mehr beliegen kann, Schwamm drüber.Die nächste Bucht ist mit dem Mietwagen erreichbar.
Die erste Werbung von Reiseveranstaltern für das bevorstehende Jahr ist uns ins Haus gekommen. Sie locken unter anderem mit Rücktrittsmöglichkeiten bis kurz vor Antritt des Urlaubs. Ein Angebot, was es im Herbst 2019 nicht gab. Nach dem, was wir im Corona-Jahr 2020 daraufhin in unserem kretischen 4-Sterne-Urlaubshotel in Rethymno erleben mussten, sind wir trotzdem erst mal von schnellen Entschlüssen geheilt und tendieren eher zur letzten Minute. Noch mehr fuchst uns allerdings die Antwort der Schauinsland Reisen GmbH auf unsere Forderung nach Rückerstattung eines Teils der Reisekosten angesichts einer Verpflegung in Halbpension, die man nur als Kantinenfraß bezeichnen kann.
Die Eröffnung der Kürbissaison haben mir in diesem Jahr meine lieben Nachbarn auf der Wesenberger Siedlung abgenommen. Beim alljährlichen Oktoberfest im kleinen Kreis kam gestern die Herbstfrucht püriert als leckeres Süppchen auf den Tisch. Das reichte als Inititialzündung, um heute einem Hokkaido-Rundling zu Leibe zu rücken.
Und das auf eine in der Strelitzius-Küche bislang nicht praktizierten Art. Ich habe den Kürbis rein optisch in Pommes verwandelt. Die Schnitze zu produzieren, kann ich Frauen nur abraten, das braucht den strapazierfähigen Heimwerker. Trotzdem blüht mir eine Blase, und ich habe schon meine schärfsten Schneidgeräte an die Front geworfen. Schale bleibt dran, unschöne Stellen ausschneiden, Kerne nebst Gezadder mit einem Löffel herausschälen und dann bis zum Abwinken säbeln, säbeln, säbeln…
Zwei Stangen Porree haben ich nach dem Putzen in Scheiben geschnitten, zwei Möhren nach dem Schälen auch. Dann habe ich noch zehn getrocknete Tomaten in kleine Quadrate zerteilt und 50 Gramm entkernte schwarze Oliven bereitgestellt. Ein Highlight war für mich der Gang in meinen Garten, wo ich erstmals ans vom Neustrelitzer Rehazentrum Ida&Freunde gebaute Hochbeet schreiten und einen Stängel frische Minze ernten konnte. Petersilie und Kerbel kamen noch aus dem Tiefkühlschrank, im nächsten Jahr reicht dann auch da ein Schritt vor die Terrassentür. Alle Kräuter fein hacken.
Was zwischen den Zähnen haben
In einer großen Pfanne in Olivenöl sechs Minuten lang Kürbis, Lauch und Möhren bei geschlossenem Deckel und starker Hitze angaren, immer mal mit einem Spatel wenden. Salz- und Pfeffermühle drehen ihre Runden über dem Gemüse. Inzwischen habe ich vier Schellfischfilets, da hat man wenigstens was zwischen den Zähnen, gesalzen, gepfeffert, mit Kerbel, Petersilie und Minze sowie Zitronensaft beidseitig gewürzt. Die werden jetzt auf das Gemüse gelegt, Tomaten und Oliven bekommen auch noch freien Eintritt in die Pfanne. 150 Milliliter Wasser angießen, Deckel wieder aufsetzen und das Gericht bei reduzierter Hitze weitere acht Minuten dämpfen. Anrichten und genießen, mehr ist dazu nicht zu schreiben.
Es ist an der Zeit, dass ich auch mal eine Reisewarnung ausspreche. Sie richtet sich an japanische Plüschtiere und betrifft die griechische Mittelmeerinsel Kreta. Der eine oder andere wird es wissen, dass Betuchte im Reich der aufgehenden Sonne, die sich trotz Wohlstands keinen Urlaub leisten können oder wollen, ersatzweise ihre Kuschelkameraden in die Ferien schicken. Darauf spezialisierte Reisebüros managen das, kein Kommentar.
Jedenfalls sei diesen Agenturen angeraten, bei Planung der plüschigen Auszeit die kretische Hafenstadt Souda auszuklammern. Die Ersatzurlauber könnten schwere psychische Schäden erleiden, wenn sie sehen müssten, dass griechische Artgenossen ihr Leben auf einer Müllkippe fristen müssen, siehe mein Fundstück oben.
Hingegen könnte ein Besuch in Rethymnon auf Kreta die Besucher aus Fernost sogar aufbauen. Dort hausen Wuschel und Co. nicht in Autowracks, sondern nehmen in ganzen Gruppen samt Herrchen und Frauchen am Verkehr teil, wie unten zu sehen. Vielleicht auch ein Modell für Japan. Alles können die dort auch noch nicht erfunden haben.
Das Hotel „Kouros“ in seiner ausgefallenen Architektur.
Es gibt sicherlich schönere Urlaubsorte als Faliraki auf Rhodos. Eine großflächige Ansammlung von Hotels, Tavernen und Läden 20 Fahrminuten vor der Inselhauptstadt hat da der Tourismus in den letzten Jahrzehnten befördert, für die Reiseführer kaum drei Sätze übrig haben. Der lange Sandstrand ist schön, aber vor Schirmen und Liegen streckenweise kaum zu sehen, und statt auf einer Uferpromenade „flaniert“ der Urlauber über einen Brettersteg.
Die eigentliche Attraktion für uns waren die Designer-Hotels „Kouros“ an der südwestlichen ruhigen Ecke von Faliraki und „Casa Cabana“ nahe dem Ortskern. Wir hatten dank einer Überbuchung in diesem Fall die Freude, beide Erwachsenen vorbehaltenen Schwesterhäuser kennenzulernen. Es ist nur einmal mehr zu unterstreichen, dass Berit Blaack und Annegret Böttcher vom DER Reisebüro in der Zierker Straße 1a mit ihren Urlaubsempfehlungen einfach genial sind.
An der Rezeption des „Kouros“ wurden wir für die kleine Unannehmlichkeit mit Upgrades in beiden nicht zu großen Hotels entschädigt, von denen wir nur schwärmen können. Was da Bauleute und Architekten im kreativen Mix der Materialien mit allgegenwärtigem Wasser zusammengebracht haben, ist sensationell. Da ist außen und innen nichts von der Stange, die Augen schwelgen regelrecht. Fast waren wir verleitet, Suiten und Anlagen den ganzen Urlaub lang nicht zu verlassen. Dazu gibt es einen außergewöhnlichen Service.
Blick von unserer Terrasse im „Kouros“ mit Blogger-Platz.
Das „Kouros“ ist vielleicht noch einen Tick extravaganter. Hier werden im Restaurant „Terra“ mediterrane Drei-Gänge-Menüs à la carte serviert, hinter denen eindeutig mindestens ein Spitzenkoch steckt. Für 14 Tage Abwechslung reicht die Karte allerdings nicht, aber kulinarische Highlights wie die mit Jalapenos geschärfte Wassermelone oder die Mandelcreme lässt man sich auch gern mehrmals gefallen.
Lobby des „Kouros“
Rind und Lamm werden über 24 Stunden im Schongang gegart und sind ebenso unglaublich lecker wie etwa das Algengemüse. Fehlt ein Kraut in der Küche oder an der gut sortierten Bar, dann wird es vom begrünten Dach gepflückt. Im Anschluss gibt es jeden zweiten, dritten Tag Live-Musik von wirklich guten einheimischen Bands. Auch das Frühstücksbuffet ist so schnell nicht zu toppen.
Mein heutiges „Fundstück“ kommt von ziemlich weit her und vor allem auch von ziemlich weit oben. Im Bergdorf Siana auf der griechischen Ferieninsel Rhodos ziehen die Bauern, wie man oben sieht, alle Register, um ihre Erzeugnisse an die Kunden zu bringen. Zur Wirkung des Produktes kann ich nichts sagen, weil ich es mangels Leidensdrucks nicht erworben habe.
Wenn es da bereits Erfahrungen in der Strelitzius-Gemeinde gibt, diese gern an mich weiterleiten, man wird ja nicht jünger. Der Holden und meiner Wenigkeit hatten es mehr die tollen handgefertigten Teppiche angetan, aber da es fliegende Teppiche nach wie vor nur im Märchen gibt…
Ich konnte ja mit dem Begriff „Sehnsuchtsort“ bislang nicht sehr viel anfangen. Irgendwie schien er mir zu aufgeblasen, und da kam mir nicht in die Wortküche. Nun aber könnte ich schon wieder da hin, wo ich gerade herkomme, und da muss es sich dann wohl doch um einen „Sehnsuchtsort“ handeln. Der Holden geht es ganz ähnlich und wir haben sogar überlegt, ob wir den Mantel des Schweigens über unser jüngstes Urlaubsdomizil ausbreiten. Aber für die Leser meines Blogs nur das Beste, und Kalami auf der griechischen Insel Korfu mit seinem San Antonio Resort gehört unbedingt in diese Gütekategorie. Wir sind uns sogar einig geworden, dass es die schönste Auszeit unseres gemeinsamen Lebens überhaupt war, und das steht ja schon kurz vor der Silberhochzeit. Da kommt einiges an Urlaubsadressen in der Konkurrenz zusammen.
Zum dritten Mal in Folge haben wir eine Hotelanlage „Nur für Erwachsene“ gebucht. Was in Deutschland noch für dümmliche Schlagzeilen sorgt, ist in der Reisebranche längst usus. Die Bucht von Kalami an der Nordostküste von Korfu direkt gegenüber dem albanischen Festland haben wir mit deutlich unter 1000 Urlaubern geteilt. Das ehemalige Fischerdorf mit seiner schmalen Zufahrt verfügt neben dem San Antonio (90 Wohneinheiten) nur über etliche Ferienwohnungen und -Villen. Massentourismus – Fehlanzeige! Weiterlesen →