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Fotos: Förderverein Diemitz

Im „Vilzsee Paradies“, der Feriensiedlung in der Diemitzer Dorfmitte, tut sich was. Der neue Eigentümer Ulrich Silberberger hat bereits die Asbestdächer gegen Blechdächer getauscht, und das Graubraun der alten Hütten ist einem leuchtenden Schwedenrot gewichen. Die Photovoltaikanlagen darauf sollen pro Jahr etwa 120.000 kWh Sonnenstrom produzieren sollen, wie der Förderverein Diemitz mitteilt.

Das Vilzsee Paradies werde im übrigen Ferienobjekt bleiben und zu einer „Oase der Gesundheit“ umgestaltet, in der Gäste entspannen und etwas zum Erhalt ihrer Gesundheit tun können. Derzeit bereiteten die beiden festen Mitarbeiter des Eigentümers den Außenbereich auf die neue Nutzung vor. Drei Pappeln mussten gefällt und die Buche von Totholz befreit werden. Im Gegenzug wurden 30 Bäume und Sträucher auf dem Gelände gepflanzt. Im Frühjahr sollen noch Gemüse, Salat und Kräuter dazukommen. Ein hoher Zaun schütze das Gelände vor Wildverbiss.

Auch mit der Sanierung der Gebäude sei begonnen worden, wie der zur Abholung bereitstehende Sperrmüllberg zeige. Unlängst habe es unerwarteten Besuch vom Ordnungsamt auf dem Gelände gegeben, weil Nachbarn die Sorge geäußert hätten, die Asbestbeseitung und Baumfällung erfolge dort nicht ordnungsgemäß. Nach Auskunft von Silberberger sei dies aber nicht der Fall, und es habe keine Beanstandungen des Amtes gegeben.

Wegen dieser Erfahrung bittet der Investor alle Diemitzer, bei künftigen Problemen doch zunächst ihn (silberberger@vendura.de) oder seine Mitarbeiter auf dem Gelände anzusprechen, bevor die Behörden unnötig alarmiert werden. Für kleinere Störungen der Nachbarschaft, die im Zuge von Bauarbeiten ja nie ganz ausgeschlossen sind, bittet er bereits jetzt um Verständnis.